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Nachricht vom 08.07.2026    

Zwei Brände in kurzem Abstand: Löscheinheit Steinebach und weitere Kräfte im Einsatz

Von Klaus Köhnen

Zum ersten Einsatz alarmierte die Leitstelle Montabaur, am Dienstag (7. Juli 2026), gegen 13.15 Uhr, die Löscheinheit Steinebach zu einer Rauchentwicklung aus Gebäude. Der Einsatzort befand sich im Steinebacher Industriegebiet. Zur Unterstützung wurden das Löschgruppenfahrzeug Rosenheim und die Drehleiter aus Betzdorf entsandt.

Großaufgebot der Freiwilligen Feuerwehren im Wald bei Steinebach (Sieg) (Bild FW der VG)

Steinebach (Sieg). Im Industriegebiet war es durch einen technischen Defekt an einer Maschine zu einer sehr starken Rauchentwicklung gekommen. Im Verlaufe des Einsatzes wurde die spezialisierte Gruppe für die Absturzsicherung alarmiert. Diese Einheit besteht aus Feuerwehrleuten der Löscheinheiten Steinebach und Wallmenroth. Das Einsatzgebiet für diese Gruppe umfasst die Verbandsgemeinde. Auf Anforderung kann die Gruppe im gesamten Landkreis und darüber hinaus eingesetzt werden. Wie die Feuerwehr mitteilte, hatten die Mitarbeitenden die betroffene Anlage über den Not-Aus-Schalter zeitnah stillgelegt.

Bodenfeuer im Wald erfordert Großaufgebot
Der nächste Alarm folgte gegen 19.10 Uhr. Eine aufmerksame Anwohnerin aus Gebhardshain hatte Rauch aus dem Wald aufsteigen sehen. Hierzu wurde zunächst ein Löschfahrzeug aus Steinebach alarmiert. Wie so oft war es der Melderin nicht möglich, den genauen Ort der Einsatzstelle anzugeben. Um den Brandort zu finden, war eine kleine Suchfahrt durch die Ortslage notwendig, da die Ortsangabe nicht wirklich passte. Letztlich befand sich die Einsatzstelle im Bereich der Steinebacher Grillhütte.

An der Einsatzstelle wurde dann ein Bodenfeuer von knapp 100 Quadratmetern vorgefunden. Aufgrund der nun weithin sichtbaren Rauchsäule war die Alarmstufe auf "B2, größerer Waldbrand" erhöht worden. Die Folge daraus war, dass dem Einsatz die komplette Löscheinheit Steinebach, ein Löschfahrzeug aus Rosenheim, ein Tanklöschfahrzeug aus Betzdorf sowie die Waldbrandeinheit aus Scheuerfeld zugeteilt wurden.



Drohneneinsatz unterstützt Löscharbeiten
Der Einsatz der Drohne, die bei der Löscheinheit Rosenheim stationiert ist, leistete einmal mehr wichtige Dienste. So konnte die Brandfläche perfekt in ihrem Ausmaß bestimmt und durch die Kräfte am Boden zielgenau abgelöscht werden.

Die Freiwilligen Feuerwehren waren bei beiden Einsätzen, einschließlich der Feuerwehreinsatzzentrale, mit rund 45 Kräften vor Ort. Der stellvertretende Wehrleiter Boris Bläser machte sich vor Ort ein Bild der Lage. Neben den Freiwilligen Feuerwehren waren der Rettungsdienst sowie die Polizei an der Einsatzstelle. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe liegen keine Informationen vor.

Die VG-Feuerwehr nimmt diesen Einsatz zum Anlass, um nochmals darauf hinzuweisen: Sollten Sie zurzeit eine Rauchentwicklung aus dem Wald feststellen, zögern Sie nicht, die Feuerwehr zu alarmieren. In diesem Fall konnte der Wald sicher dadurch vor einem größeren Feuer bewahrt werden. (kkö)


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