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Pressemitteilung vom 17.07.2026    

Zukunftstage im Kreis Altenkirchen: Praxisnahe Einblicke in regionale Berufsfelder

Im Schuljahr 2025/26 nutzten zahlreiche Schüler die Gelegenheit, während der Zukunftstage der Wirtschaftsförderung des Kreises Altenkirchen verschiedene Unternehmen und Berufe kennenzulernen. Die Initiative zielt darauf ab, junge Menschen bei ihrer Berufsorientierung zu unterstützen und gleichzeitig den Kontakt zu potenziellen Arbeitgebern herzustellen.

Erstmals haben in diesem Jahr Schüler im Rahmen der Zukunftstage auch Einblicke bei Richter Kunststofftechnik in Altenkirchen erhalten. (Foto: Kreisverwaltung/Julia Wisser)

Kreis Altenkirchen. Berufsorientierung wird dann greifbar, wenn Jugendliche sie selbst erleben können. Genau hier setzen die Zukunftstage der Wirtschaftsförderung des Kreises Altenkirchen an: Sie bringen Schüler direkt mit Betrieben, Verwaltungen und Einrichtungen der Region zusammen und eröffnen Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder, von Metallbau und Kunststofftechnik über Handwerk bis hin zu Pflegeberufen.

Im Schuljahr 2025/26 nutzten 530 Schüler aus sieben weiterführenden Schulen die Gelegenheit, 28 Unternehmen und Einrichtungen im gesamten Kreis kennenzulernen. "Ziel des Projekts ist es, junge Menschen mit regionalen Unternehmen und deren Ausbildungsangeboten in Kontakt zu bringen und ihnen eine fundierte Orientierung für ihren weiteren Weg zu ermöglichen. Gleichzeitig können sich die Betriebe als attraktive Arbeitgeber präsentieren und potenzielle Nachwuchskräfte kennenlernen", erklärt Projektleiterin Julia Wisser von der Wirtschaftsförderung.

Während eines Vormittags oder gezielter Nachmittagsangebote haben die Jugendlichen in kleinen Gruppen praxisnahe Einblicke in die Arbeitswelt erhalten, Strukturen und Abläufe kennengelernt, Tätigkeiten ausprobiert und sich mit Auszubildenden sowie Fachkräften ausgetauscht. "Diese unmittelbaren Erfahrungen geben wertvolle Impulse für die Berufswahl", so Wisser.

Die Wirtschaftsförderung organisiert die Zukunftstage, einschließlich des Transports der Schüler. Deren Teilnahme ist kostenlos, weil die Fahrtkosten gemeinsam von der Wirtschaftsförderung sowie den Projektpartnern Sparkasse Westerwald-Sieg und Westerwald Bank getragen werden.

Neuen Firmen öffneten ihre Türen
"Wir freuen uns, dass immer wieder neue Unternehmen dazu kommen", so Wisser. Erstmals waren in diesem Schuljahr auch die Unternehmen Richter Kunststofftechnik und Hörakustik Glaser an den Zukunftstagen beteiligt. Während Richter Kunststofftechnik Einblicke in moderne Blastechnik sowie unter anderem in die Herstellung von Floating-PV-Systemen und speziellen Kunststofflösungen ermöglichte - darunter stabile Kunststoffwannen, in denen Koffer an Flughäfen sicher über Förderanlagen transportiert werden -, erhielten die Jugendlichen bei Hörakustik Glaser an verschiedenen Mitmachstationen Einblicke in das Hörakustik-Handwerk. Sie konnten unter anderem einen Hörtest absolvieren, den digitalen 3D-Scan einer Ohrabformung verfolgen und den Aufbau moderner Hörgeräte erkunden.




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Aufgrund der langjährigen und guten Zusammenarbeit mit "Jobfux" Katharina Aulmann konnten die Zukunftstage auch im Krankenhaus Kirchen, bei der Dellner Bubenzer Germany GmbH in Kirchen, dem Landwirtschaftsbetrieb Cordes in Mittelhof und der "Hüttenschenke" in Wehbach durchgeführt werden. "Die direkte Begegnung zwischen Jugendlichen und Betrieben ist durch nichts zu ersetzen", betont Wisser. "Die Rückmeldungen zeigen deutlich, wie groß das Interesse aufseiten der Schüler ist. Umso wichtiger ist es aus unserer Sicht, dass sich möglichst viele Unternehmen einbringen und die Chance nutzen, sich als Ausbildungsbetrieb zu präsentieren."

Unternehmen, die ihre Ausbildungsberufe vorstellen möchten, können sich gerne an den Zukunftstagen beteiligen. Die Wirtschaftsförderung unterstützt bei der Organisation und begleitet den gesamten Ablauf. Melden können sich die Betriebe bei Julia Wisser, telefonisch unter 02681 813903 oder per Mail an julia.wisser@kreis-ak.de

Sieben Schulen mit dabei
In diesem Jahr beteiligten sich folgende Schulen: August-Sander-Schule Altenkirchen (Realschule plus und Fachoberschule), die Berufsbildenden Schulen Betzdorf-Kirchen und Wissen, die Integrierte Gesamtschule Betzdorf-Kirchen, die Marion-Dönhoff-Realschule plus Wissen, das Westerwald-Gymnasium Altenkirchen sowie die Westerwaldschule Gebhardshain. (PM)


Mehr dazu:   Kinder & Jugend   Wirtschaft  
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