Brand in einem Gebäude in Elkenroth: Großaufgebot der Feuerwehren im Einsatz
Von Klaus Köhnen
Am Samstag (18. Juli) wurde die Löscheinheit Elkenroth, gegen 18 Uhr, zu einer Rauchentwicklung aus Gebäude alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte wurde schnell deutlich, dass es sich um einen Brand im Gebäude handelte. Gemäß den ausgearbeiteten Konzepten wurden weitere Kräfte alarmiert, wie der Wehrleiter erläuterte.
Elkenroth. Die Bewohner waren über den Brand informiert worden und stellten fest, dass hinter einer Glastür ein Hund lag. Der Hund wurde, durch den Bewohner, gerettet und durch den, zwischenzeitlich eingetroffenen Rettungsdienst versorgt. Während des Einsatzes verbreitete sich die Nachricht darüber, dass dem Hund und einer ebenfalls im Brandobjekt befindlichen Katze gut ging. Die Bewohner waren zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht zuhause und blieben unverletzt.
Für die Löscharbeiten wurde, gemäß der Alarm- und Ausrückeordnung für die Feuerwehr der VG Betzdorf-Gebhardshain, die Löscheinheit Kausen sowie die Drehleiter aus Betzdorf und ein Löschfahrzeug aus Rosenheim nachalarmiert. Während der Löscharbeiten zog sich ein Feuerwehrmann eine Verletzung am Fuß zu. Er wurde durch Kräfte des DRK-Ortsvereins Elkenroth, zur Untersuchung ins Krankenhaus transportiert. Wie der Wehrleiter mitteilte, handelte es sich um eine Verstauchung.
Schwierige Löscharbeiten durch bauliche Gegebenheiten
Die Löscharbeiten gestalteten sich, wie der Wehrleiter Markus Beichler sagte, schwierig. Im Inneren des Gebäudes waren in einer frühen Phase bereits die dort verbauten Holztreppen abgebrannt. Die Feuerwehrleute mussten sich Zugangsmöglichkeiten schaffen. Hierzu kamen mehrere tragbare Leitern von außen aber auch im Inneren zu Einsatz. Der Brand konnte zunächst über die Drehleiter mit einem handgeführten Strahlrohr bekämpft werden. Nachdem Wege in das Gebäude geschaffen worden waren, gingen mehrere Trupps unter Atemschutz, zur Brandbekämpfung in das Haus. Von der Rückseite konnten die Einsatzkräfte das erste Obergeschoss betreten. Das ebenfalls in Brand geratene zweite Obergeschoss und der Dachbereich konnten nur über die eingesetzten tragbaren Leitern erreicht werden. In dieser Ortslage handelt es sich um sehr enge Straßen. Die Aufstellung der Drehleiter erforderte höchste Konzentration des Maschinisten.
Die Löscheinheiten der Freiwilligen Feuerwehr Betzdorf-Gebhardshain waren, einschließlich dem Personal der Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ), sowie den Einsatzkräften des DRK mit rund 60 Kräften vor Ort. Die Löscheinheit Elkenroth brachte ihren neuen Gerätewagen-Logistik zum ersten Einsatz. Das Fahrzeug ist derzeit noch nicht offiziell in Dienst gestellt. Der Einsatz war nach rund zwei Stunden abgearbeitet. Allerdings kann man für die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft die gleiche Zeit rechnen. Neben den Feuerwehren und dem DRK waren Kräfte der Polizeiinspektion Betzdorf an der Einsatzstelle. Das Gebäude ist derzeit nicht bewohnbar. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe liegen keine Informationen vor. (kkö)
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