Pressemitteilung vom 25.07.2026 
2. AKTUALISIERUNG | Vegetationsbrand in Herdorf nach sieben Stunden gelöscht
2. AKTUALISIERUNG | Ein Vegetationsbrand hat am Samstagnachmittag, 25. Juli, die Feuerwehr in Herdorf über mehrere Stunden gefordert. Wind und eine zunächst schwierige Löschwasserversorgung erschwerten den Einsatz. Durch früh angeforderte Verstärkung konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden.
Herdorf. Ein größerer Vegetationsbrand hat am Samstagnachmittag, 25. Juli, einen umfangreichen Feuerwehreinsatz in Herdorf ausgelöst. Kurz nach 14 Uhr wurde die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte hatte sich das Feuer bereits auf eine größere Vegetationsfläche ausgebreitet.
Die Lage wurde früh erkannt, weitere Einsatzkräfte wurden schnell nachgefordert. Dadurch gelang es, die Ausbreitung des Brandes zu verhindern. Die vorherrschenden Windverhältnisse sowie die zunächst eingeschränkte Löschwasserversorgung erschwerten die Arbeiten an der Einsatzstelle.
Einsatzstelle in zwei Abschnitte gegliedert
Für eine gezielte Brandbekämpfung teilte die Feuerwehr die Einsatzstelle in zwei Abschnitte auf. Die eingesetzten Kräfte brachten das Feuer zügig unter Kontrolle. Danach folgten umfangreiche Nachlöscharbeiten und eine sorgfältige Kontrolle der Brandfläche auf verbliebene Glutnester.
Nach rund sieben Stunden war der Einsatz beendet. Die Kräfte rückten anschließend wieder zu ihren Standorten ein. In der Nacht sollte die Brandfläche vorsorglich nochmals kontrolliert werden. Damit sollte verhindert werden, dass sich verbliebene Glutnester erneut entzünden.
Die Einsatzleitung hatte Markus Löhr, stellvertretender Wehrleiter der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf. Auch der Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf, Dirk Eickhoff, verschaffte sich vor Ort einen Eindruck von der Lage.
Zahlreiche Einheiten unterstützen Löscharbeiten
An dem Einsatz waren neben der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf mit Einsatzleitwagen und Drohneneinheit zahlreiche weitere Kräfte beteiligt. Dazu gehörten die Polizei und ein Polizeihubschrauber, die Feuerwehr Betzdorf sowie der Pendelverkehr Nord des Landkreises Altenkirchen.
Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehren Kirchen, Betzdorf und Wissen sicherten im Pendelverkehr die Wasserversorgung. Unterstützt wurde der Einsatz außerdem durch ein Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Salchendorf, die Feuerwehr Struthütten, das ATV der Feuerwehr Kausen, die DRK-Ortsvereine Daaden und Herdorf sowie die Feuerwehreinsatzzentrale Daaden.
Bei dem Brand wurde niemand verletzt. Für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Feuers aufgenommen.
Gefahr durch Trockenheit erhöht
Die Feuerwehr weist auf die derzeit erhöhte Gefahr von Vegetationsbränden hin. Anhaltende Trockenheit und sommerliche Temperaturen begünstigen eine schnelle Ausbreitung von Feuer in Wiesen, Feldern und Waldflächen. Weggeworfene Zigaretten, offenes Feuer oder Funkenflug können bereits einen Brand verursachen.
Bei Einsätzen in Waldgebieten bittet die Feuerwehr außerdem darum, aufgestellte oder vermeintlich umgefallene Verkehrsleitkegel an ihrem Platz zu lassen. Sie markieren für die Einsatzkräfte Anfahrtswege und die Richtung des Einsatzortes. Veränderte oder entfernte Pylonen können die Arbeit der Feuerwehr erheblich erschweren.
+++ 18 Uhr +++
Der Vegetationsbrand ist nach aktuellem Stand um 18 Uhr unter Kontrolle. Offene Flammen sind nicht mehr vorhanden. Zahlreiche Glutnester müssen jedoch weiterhin abgelöscht werden.
Einsatz in zwei Abschnitten
Die Einsatzstelle wurde für die weiteren Löscharbeiten in zwei Einsatzabschnitte aufgeteilt. Ein Polizeihubschrauber unterstützt die Einsatzkräfte durch Wasserabwürfe aus der Luft.
Parallel läuft die Brandbekämpfung am Boden. Tanklöschfahrzeuge fahren im Pendelverkehr, um die Wasserversorgung an der Einsatzstelle sicherzustellen. Die Zahl der eingesetzten Kräfte ist inzwischen auf rund 120 gestiegen.
+++ 16.30 Uhr +++
In Herdorf ist es kurz nach 14 Uhr zu einem größeren Vegetationsbrand gekommen. Betroffen ist ein Waldstück oberhalb des Hundeplatzes am Wolfsweg. Das Feuer breitete sich auf einer Fläche von rund 8.000 Quadratmetern aus.
Die Feuerwehr Herdorf war zunächst zu einem kleineren Flächenbrand alarmiert worden. Bereits während der Anfahrt zeigte sich jedoch, dass sich die Lage verschärft hatte. Das Einsatzstichwort wurde daher erhöht und weitere Kräfte wurden nachgefordert.
Schwierige Bedingungen bei der Brandbekämpfung
Die Löschmaßnahmen gestalten sich wegen der schwierigen Wasserversorgung und des vorherrschenden Winds anspruchsvoll. Zur Unterstützung sind zahlreiche Feuerwehren und Hilfskräfte im Einsatz. Rund 70 Einsatzkräfte arbeiten an der Brandstelle.
Neben den Feuerwehren der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf sind ein Einsatzleitwagen und eine Drohneneinheit beteiligt. Über den Pendelverkehr Nord des Kreises Altenkirchen werden Tanklöschfahrzeuge aus Kirchen, Betzdorf und Wissen eingesetzt. Weitere Unterstützung kommt mit einem Tanklöschfahrzeug aus Salchendorf, von der Feuerwehr Struthütten und dem ATV der Feuerwehr Kausen.
Viele Kräfte vor Ort
Auch die DRK-Ortsvereine Daaden und Herdorf sowie die Feuerwehreinsatzzentrale Daaden sind eingebunden. Die Einsatzleitung hat Markus Löhr, stellvertretender Wehrleiter der Verbandsgemeindefeuerwehr Daaden-Herdorf, übernommen.
Die umfangreichen Maßnahmen zur Brandbekämpfung laufen weiter. (PM/bearbeitet durch Red)
Lokales: Daaden & Umgebung
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