Pressemitteilung vom 04.08.2026 
Gebhardshainer Bogensportler triumphieren bei Feldbogen-WM in den USA
Bei der Weltmeisterschaft im Feldbogenschießen in Yankton, USA, konnten sich zwei Mitglieder der Bogensportabteilung der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Gebhardshain gegen internationale Konkurrenz durchsetzen. Die extremen Wetterbedingungen stellten die Teilnehmer vor zusätzliche Herausforderungen.
Gebhardshain. Bei der Feld-Weltmeisterschaft der International Field Archery Association (IFAA) in Yankton, South Dakota, USA, kämpften die Teilnehmer nicht nur gegen anspruchsvolle Parcours, sondern auch gegen extreme Wetterverhältnisse. Temperaturen bis zu 45 Grad Celsius und eine Luftfeuchtigkeit von über 90 Prozent begleiteten den Start. Am vierten Tag erschwerten Regen und Wind mit einer Thunderstorm-Warnung den Wettbewerb, gefolgt von Starkwind mit Sturmböen am letzten Tag. An fünf Wettkampftagen mussten die Sportler täglich 112 Pfeile schießen, was eine erhebliche Belastung darstellte.
Nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft im Feldbogenschießen Anfang Juni und dem DFBV Cross-Over Turnier im Juli traten Gaby und Dieter Glöckner aus der Bogensportabteilung der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Gebhardshain in den USA an. Gaby Glöckner überzeugte mit einer herausragenden Leistung und wurde mit 2343 Ringen und einem Vorsprung von 326 Punkten Weltmeisterin in der Stilart SFBU. Den zweiten Platz belegte die Neuseeländerin Y. Kleyn.
Dieter Glöckner hatte es mit Hendrik Kleyn, dem Ehemann der Zweitplatzierten, als stärkstem Konkurrenten zu tun. Bereits am ersten Tag stellte er einen neuen Europarekord in seiner Stilart auf. Mit einem weiteren Europarekord in der Tierbildrunde sicherte er sich schließlich mit 69 Ringen Vorsprung und exakt 2600 Ringen den Weltrekord in der Stilart SMBU. Für Dieter Glöckner war dies der letzte internationale Wettbewerb, da er nach 26 Jahren aufgrund gesundheitlicher Probleme seine Karriere beendet.
In der Stilart-Mannschaft BU erreichten Gaby und Dieter Glöckner zusammen mit Kai Falkenberg den vierten Platz. PM/Red
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