Pressemitteilung vom 26.08.2026 
Freiwillige Fusion von Peterslahr und Eulenberg nimmt Form an
Der rheinland-pfälzische Landtag hat über den freiwilligen Zusammenschluss der Ortsgemeinden Eulenberg und Peterslahr beraten. Ab 1. Januar 2027 bilden beide Orte eine gemeinsame Gemeinde, was neue Perspektiven für die kommunale Zusammenarbeit eröffnet.
Peterslahr/Eulenberg. Der Landtag Rheinland-Pfalz hat den geplanten freiwilligen Zusammenschluss der Ortsgemeinden Eulenberg und Peterslahr beraten. Zum 1. Januar 2027 wird Eulenberg als Ortsteil in die Ortsgemeinde Peterslahr eingegliedert, die künftig den Namen Peterslahr trägt.
Eingliederung zum Jahresbeginn 2027
Der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Matthias Reuber begrüßte die Entscheidung in seiner Landtagsrede. Aus seiner Sicht zeigt das Vorhaben, dass freiwillige Fusionen gelingen können, wenn die beteiligten Kommunen diese eigenständig vorbereiten und mittragen. Beide Orte arbeiten seit vielen Jahren eng zusammen und teilen bereits Strukturen beim Kirchspiel, beim Friedhof sowie bei der Jagdgenossenschaft.
Land fördert Zusammenschluss mit 80.000 Euro
Mit dem Zusammenschluss ordnen die Gemeinden ihre kommunalen Strukturen neu. Die Amtszeit der Ortsbürgermeisterin von Eulenberg und des dortigen Ortsgemeinderates endet mit Ablauf des 31. Dezember 2026. Zugleich wird der Rat der umgebildeten Ortsgemeinde Peterslahr neu aufgestellt. Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt das Projekt mit einer Zuweisung in Höhe von 80.000 Euro.
Vorbildcharakter für weitere Ortsgemeinden
Nach der Fusion von Neitersen und Obernau ist dies der zweite freiwillige Zusammenschluss innerhalb der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld. Reuber äußerte den Wunsch, dass weitere Gemeinden entsprechende Gespräche aufnehmen und die positiven Erfahrungen nutzen, um eigene Perspektiven für Zusammenschlüsse auszuloten. (PM/KI/Red)
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