Pressemitteilung vom 16.09.2026 
"Jugend entscheidet!" in Hamm (Sieg): Ein neues Kapitel der Mitbestimmung
Die Verbandsgemeinde Hamm (Sieg) hat sich erfolgreich für das Förderprogramm "Jugend entscheidet!" qualifiziert. Dieses 18-monatige Intensivprogramm der Hertie-Stiftung bietet der Gemeinde neue Möglichkeiten, junge Menschen aktiv in politische Prozesse einzubinden.
Hamm (Sieg). Die Verbandsgemeinde Hamm (Sieg) wurde als eine von nur drei Kommunen in Rheinland-Pfalz für das Programm "Jugend entscheidet!" ausgewählt. Bürgermeister Dietmar Henrich hatte die Vision der Gemeinde im Bewerbungsverfahren präsentiert: "Wir möchten fürs Mitmachen begeistern und die Jugendbeteiligung ausbauen, festigen und verstetigen. Dabei lassen wir die jungen Menschen bei der Umsetzung nicht alleine, sondern wollen sie im besten Sinne unterstützen, sodass sich Tatendrang und Erfahrungsschatz konstruktiv ergänzen können", erklärte er. Ziel ist es, Politikverdrossenheit im ländlichen Raum entgegenzuwirken und den Jugendlichen einen positiven Ausblick auf ihre Gestaltungsmöglichkeiten in einer Demokratie zu bieten.
Das Programm sieht vor, dass Verwaltung, Verbandsgemeinderat und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren über 18 Monate hinweg ein gemeinsames Projekt realisieren. Neben einem Sachkostenzuschuss erhalten die Teilnehmer auch begleitende Qualifizierung und Beratung, um langfristige Beteiligungsmöglichkeiten zu schaffen. Die Vorbereitungen beginnen Ende September und die Gemeinde ermutigt die Jugendlichen, bereits jetzt Ideen zu entwickeln - sei es individuell oder gemeinsam mit Schulkameraden und Freunden.
Tim Ehrlich, Fachgebietsleiter Bürgerdienste und Koordinator des Programms, äußert sich optimistisch: "Ich bin gespannt, was Jugend entscheidet bei uns bewirkt. Wir gehen mit der richtigen Motivation an die Sache heran." Die Gemeinde kann auf bestehende Strukturen der Jugendarbeit zurückgreifen, wie etwa die Stelle für Streetwork und das Evangelische Jugendzentrum, die wichtige Anlaufstellen für junge Menschen sind.
Bürgermeister Henrich zeigt sich zuversichtlich: "Nun hoffen wir natürlich auch auf Zuspruch aus den Reihen der Jugendlichen für dieses Projekt. Aber ich bin guten Mutes - immerhin haben wir die Zukunft unserer schönen Kommune im Sinn und freuen uns, neue Wege zu gehen." (PM/Red)
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