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Nachricht vom 20.09.2012    

Gutes Benehmen ist Karrierefaktor

Grundregeln des guten Benehmens im Umgang mit Personen ist und wird nicht altmodisch. Zu einem Tagesseminar kamen junge Auszubildende aus den Verwaltungen des Landkreises ins Altenkirchener Rathaus.

Büroleiter Fred Jüngerich (links) begrüßte Seminarleiter Georg Vetter und die Auszubildenden zur Teilnahme am "Knigge-Seminar" im Rathaus. Foto VG

Altenkirchen. "Benimm" als Karriere-Faktor, so lautete die Überschrift des eintägigen Seminars der Kommunalakademie Rheinland-Pfalz, das kürzlich im Rathaus in Altenkirchen durchgeführt wurde.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren Auszubildende für den Beruf des "Verwaltungsfachangestellten" aus den Rathäusern in Betzdorf, Hachenburg, Hamm, Kirchen, Wissen, Altenkirchen sowie von der Kreisverwaltung Altenkirchen.

Der Referent Georg Vetter, ein versierter Hochschuldozent, brachte den jungen Verwaltungsleuten näher, warum professionelles Benehmen alles andere als altmodisch ist.
Wie begrüße ich einen Vorgesetzten? Wie spreche ich jemanden an? Wie benehme ich mich Bürgern/Kunden gegenüber richtig? Wie hört sich ein guter Ton am Telefon an? Wie kleide ich mich angemessen? Wie gehe ich korrekt mit Social Media (Wer-kennt-wen; Facebook) um?



Diese und weitere Fragen wurden im Laufe des Seminartages von Georg Vetter gemeinsam mit den Jugendlichen erarbeitet und beantwortet.

"Uns ist es wichtig, dass die jungen Leute möglichst frühzeitig gewisse Regeln erlernen, die ihnen später im beruflichen Alltag das Leben leichter machen und die nicht selbstverständlich sind", stellte Fred Jüngerich, Büroleiter im Altenkirchener Rathaus, fest, der die Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer und den Referenten recht herzlich begrüßte.

Die positive Resonanz lässt darauf schließen, dass das Seminar zu einem festen Bestandteil der Verwaltungsausbildung werden könnte.


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Kommentare zu: Gutes Benehmen ist Karrierefaktor

1 Kommentar
Es ist wunderbar dass die Auszubildenden gutes Benehmen von einem dekorierten Hochschuldozenten vermittelt bekommen. Leider muss ich anmerken dass das Geld für den Hochschuldozenten bei den langjährigen Mitarbeitern der Verwaltungen besser angelegt wäre. Bei den Jugendlichen nehme ich die Eltern in die Verantwortung für gutes Benehmen aber was machen wir mit den Mitarbeitern der Verwaltungen. Die Zulassungsstelle Altenkirchen ist ein wunderbares Beispiel. Schlecht gelaunt wird dort ans Tagwerk gegangen und wenn Fehler gemacht werden, wird sich beim Kunden nicht entschuldigt. Jawohl, der Bürger ist Kunde und die Verwaltung Dienstleister. Grundregeln wie "Guten Tag, Danke, Bitte und Aufwiedersehen" sind leider auch in der Verwaltung verloren gegangen.
#1 von Jürgen Kuppler, am 21.09.2012 um 12:35 Uhr

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