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Nachricht vom 23.09.2012    

Kolping-Familie informierte sich

Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist nicht rückläufig. Immer noch wird es den Einbrechern durch schlecht gesicherte Fenster und Türen leicht gemacht. Die Kolping-Familie Betzdorf ließ sich jetzt zum Thema informieren. Denn man kann vorbeugen.

Ines Eutebach (rechts) und Brigitte Trippler (4.von rechts) erläutern am Beispiel von Fenster- und Tür-Exponaten verschiedene Sicherheitstechniken. Foto: pr

Betzdorf. Die Senioren-Sicherheitsberaterinnen Ines Eutebach (Grünebach) und Brigitte Trippler (Daaden), informierten im Pfarrheim der katholischen Kirche in Bruche über die immer noch brisanten Themen Einbruchs– und Diebstahlsprävention sowie Betrugsvorbeugung.
Einbrüche kommen in Deutschland jede Minute vor. Dabei seien schon einfache Mittel geeignet, Einbrecher abzuschrecken, erklärte Ines Eutebach. So sei zum Beispiel das Zustellen von Fenstern und Terrassentüren mit zerbrechlichen bzw. Geräusche verursachenden Gegenständen die man deutlich sichtbar hinter der Scheibe platziert, geeignete Maßnahmen, um ungebetene Gäste abzuschrecken. Besonderes Augenmerk sollte man aber auf die zusätzliche Sicherung der Fenster und Türen legen. Im Fachhandel gibt es eine Reihe guter Sicherheitstechniken, die vom Spezialisten nachträglich eingebaut werden können. Wenn man vor der Frage steht, was ist die beste Lösung, sollte man unbedingt fachkundigen Rat einholen, empfahl Eutebach.
"Das Herstellen von Einbruchsicherheit gibt es nicht", sagte Eutebach. Vielmehr könne man mit den verschiedenartigen Sicherheitstechniken eine Wohnung oder ein Haus einbruchshemmend machen. Nach Erfahrungen der Kriminalpolizei sehen Einbrecher von ihrem Vorhaben ab, wenn sie länger als drei Minuten benötigen würden, um in ein Objekt einzudringen. Ergo sind zusätzliche Sicherungsmaßnahmen zu empfehlen.
Bauliche Maßnahmen, die z.B. das Eindringen über Lichtschächte oder (alte) Kellerfenster verhindern können seien z. B. der Einbau von Metallstäben, die ein Eindringen durch eine Kellerfensteröffnung unmöglich machen. Das Sichern von Lichtschächten durch Metalligel, Sicherung der Gitterroste durch verankerte Ketten oder der Einbau von Metallverstrebungen seien kostengünstige Schutzmaßnahmen die einem ungebetenen Gast das Leben schwer machen, sagte Eutebach und berichtete weiter, dass es zunehmend auch Einbrüche über das Dach gäbe. Um hier vorzubeugen sollten Zugtreppen, mit einer zusätzlichen Sicherung versehen werden, die ebenfalls kostengünstig von Fachmann eingebaut werden kann.
Neben den vielfältigen Möglichkeiten sein Zuhause einbruchshemmend zu gestalten, wurden auch Tipps gegeben, sich vor Dieben und Betrügern zu schützen.

Brigitte Trippler stellte Tricks und miese Maschen skrupelloser Verbrecher vor. Auch aus den Reihen der interessierten Anwesenden kamen erschreckende Berichte über Diebstähle, Diebstahlsversuche, Betrügereien via Inernet und Betrugsversuche wie den „Enkeltrick“.
Zum Schluss der Veranstaltung konnten sich die Anwesenden über technische Sicherungsmöglichkeiten anhand von Exponaten, die vom Sicherheitstechnikbetrieb Werner Euteneuer aus Alsdorf zur Verfügung gestellt wurden informieren.
Hans–Werner Werder, der Vorsitzende der Kolping-Familie Bruche bedankte sich bei den Referentinnen für den informativen Vortrag und empfahl den Teilnehmern, die Anregungen, Tipps und Hinwiese zu beherzigen und die erlangten Informationen weiter zu geben.



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Kommentare zu: Kolping-Familie informierte sich

1 Kommentar

Mir fällt auf, dass Frau Eutebach ja scheinbar überall mit dabei ist und das offensichtlich mit Erfolg. Hut ab vor dieser Frau! Und: danke für die wichtige Aufgaben, die Sie, liebe Frau Eutebach, im Sinne aller erfüllen. Von Ihnen müsste es mehr geben! Kompliment!
#1 von Peter Weber, am 30.09.2012 um 08:46 Uhr

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