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Nachricht vom 09.01.2008    

Toni Eich - Seele der Sternsinger

Toni Eich ist die treibende Kraft für die Sternsinger in Reiferscheid. Schon viele Kinder und Jugendliche hat der neunfache Vater und 16-fache Großvater für die Sternsingerbewegung gewinnen können und auch in diesem Jahr wurde die Sammelbüchse wieder voll.

toni eich

Reiferscheid. Vor 30 Jahren begann Toni Eich mit seiner ehrenamtlichen Mission, das Dreikönigssingen zu organisieren und Kinder und Jugendliche für dieses Hilfswerk zu finden und zu aktivieren. Damals lebte Toni Eich noch in Thomasberg (Siebengebirge). Nicht aus der Welt, so um die 50 Kilometer weit weg von Reiferscheid. Vor zehn Jahren bauten Toni und Helene Eich sich hier ihr Traumhaus und Altersruhesitz. Mit der Ruhe ist das bei Eichs dann auch so eine Sache. Sie sind Großeltern von 16 Enkelkindern und neun eigenen Sprösslingen. Damit es nicht langweilig wurde, griff Toni das Thema "Sternsinger" gleich auf. Aus dem normalen Rundgehen der Sternsinger machte Toni Eich eine runde, gemütliche, schon fast familiäre Aktion. Richtige Kostüme wurden beschafft, orientalische Kostüme. Sie kamen aus Marokko, Tunesien und der Türkei. Die ersten 30 Kostüme, es sind inzwischen 90 Stück geworden, brachte ihr Bekannter Andy Dekassian aus Marokko mit. Die gab es in vier Farben, rot, blau, grün und gelb.
Wie in Thomasberg, so führte Toni Eich auch in Reiferscheid das gemeinsame Mittagsmahl in seinem Haus ein. Auch hier gibt es eine Tradition, nämlich Nudeln. Für Kinder und Jugendliche und so auch für die Reiferscheider Sternsinger sind die "Spaghetti-Bolognese" die Delikatesse.
Morgens um 9 Uhr trifft sich alles bei Eichs, die Gruppen werden eingeteilt, die Sammeldosen ausgegeben und die Kostüme angelegt. Bis 13 Uhr wird gesammelt, das Geld in die Dosen, die Leckerein in die mitgeführten Beutel. Die Leckerein kommen am Ende der Sammlung alle auf einen Haufen und werden gleichmäßig auf die Kinder verteilt, auch auf die, die bei der Sammlung nicht dabei waren. Die Einteilung nimmt Ursula Stopinski vor. Sie ist bereits seit acht Jahren als Betreuerin dabei. Seit neun Jahren geht Reiner Glöckner als Betreuer mit den Sternsingern mit. Zehn Jahre ist Oliver Stopinski als Sternsinger dabei und er will es auch noch einige Jahre weiter machen. Theresa Glöckner, die mit ihrem Papa zusammen zu den Sternsingern kam, bringt jedes Jahr einen Sternsinger mit. In diesem Jahr ist es Viktoria Krause aus Helmenzen. Die beiden gehen zusammen aufs Altenkirchener Gymnasium. Mari und Janis George, sie kommen aus dem Ortsteil Krämgen, und Carolin Görg und Jan Kurzweg, sowie Jannick und Niklas Semmler, alle vier aus Reiferscheid, sind erst zum zweiten Mal mit von der Partie. Jüngster Sternsinger in diesem Jahr war der erst dreijährige Linus George. Er durfte die Dose tragen und war besonders stolz, dass die Erwachsenen ihm die Sammeldose bis zum Rand füllten. Der spannendste Moment des Sammeltages ist nach dem Essen das gemeinsame Dosenöffnen und Geldzählen. (wwa)
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Toni Eich (stehend) dankte seinen Sternsingern und den Helfern mit einem Mittagessen und stieß auf das gute Sammelergebnis an. Foto: Wachow


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