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Nachricht vom 02.10.2012    

Zehn Jahre Ganztagsschule an der "Bertha"

Vor zehn Jahren startete an der Bertha-von-Suttner-Realschule der Ganztagsschulbetrieb. Zu den Arbeitsgemeinschaftsleitern der ersten Stunde zählen Ines Eutebach und Rudolf Greb.

Zehn Jahre Ganztagsschulbetrieb an der "Bertha" standen im Rückblick und die vielen Projekte, die in dieser Zeit durchgeführt wurden. Foto: pr

Betzdorf. Doris John, Rektorin der Bertha von Suttner Realschule plus in Betzdorf (Standorte „Auf dem Bühl“ und „Schützenstraße“), war voll des Lobes für die beiden Jubilare Ines Eutebach und Rudolf Greb , die von Beginn an als AG-Leiter im Ganztagsschulbetrieb auf dem Bühl eingesetzt sind. Inzwischen sind beide Jubilare auch am Standort Schützenstraße tätig. Doch auch für den Koordinator des Ganztagsschulbetriebes, Gregor Groß, fand sie Worte der Anerkennung. Gregor Groß übernahm die Aufgaben des GTS-Koordinators von Knut Meinert, der in den Anfängen dieses Amt bekleidete.

John wies darauf hin, dass im Ganztagsschulbetrieb derzeit 143 Kinder Heimat und „Lebens- und Lernort“ gefunden haben. Dies könne nur gelingen, wenn die Beziehungen zwischen Unterrichtenden, AG-Leitern und Schülern gut seien.
Wörtlich sagte sie: „Kinder brauchen Anerkennung, damit sie motiviert werden und sich steigern können. Sie dürfen nicht nur bewertet, sondern müssen wertgeschätzt werden. Auch wenn es immer Möglichkeiten zur Verbesserung gibt, kann man doch sagen, dass dies auf dem Bühl seit zehn Jahren vorbildlich praktiziert wird.“

Gregor Groß, der inzwischen im nördlichen Rheinland-Pfalz als Ganztagsschulberater tätig und unterwegs ist, schilderte, dass es an der „Bertha“ derzeit 30 verschiedene AG-Angebote gibt. Zu den von den Schülern am meisten reflektierten zählen die von Ines Eutebach und Rudolf Greb. Er lobte das besondere Engagement der beiden Jubilare und sagte, dass ein GTS-Betrieb ohne solche Persönlichkeiten und Respektpersonen nicht denkbar sei.

Ines Eutebach (46), selbständige Keramikerin und Fachberaterin für barrierfreie Wohnraumgestaltung, leitet seit zehn Jahren eine Keramik-AG in der sie den Umgang mit dem Werkstoff Ton und das freie künstlerische Gestalten von Keramiken vermittelt. Seit 2008 hat sie eine weitere AG übernommen. In der „City-AG“, die an die Arbeit der 2006 ins Leben gerufenen „Betzdorfer City-Kids“ anknüpft, sensibilisiert sie Schülerinnen und Schüler für gemeinnützige Aufgaben u.a. zur Verschönerung des Stadtbildes. An zahlreichen Aktionen hat sie mit ihren AG-Teilnehmern bereits teilgenommen. Dabei waren die Projekte jeweils auf vordersten Plätzen zu finden. Einen ersten Preis erreichte die Keramik-AG 2004 mit dem Projekt „Twin-Towers“. Dieses Mahnmal steht inzwischen im Foyer der US-amerikanischen Botschaft in Berlin.

Der sechszigjährige Rudolf Greb, früher als technischer Inspektor bei der Deutschen Bahn tätig gewesen, hat sich der Elektrotechnik verschrieben und leitet ebenfalls seit 2002 Arbeitsgemeinschaften in diesem Bereich. Einer der Schwerpunkte ist die Informationstechnik und das Arbeiten mit und am PC. Holzarbeiten bindet er auch gerne in seine Arbeit ein. So ist sein jüngstes Projekt wiederum ein aus Holzmodellen und elektronischen Raffinessen geschaffenes Meisterwerk, auf dass die AG-Teilnehmer mit Fug und Recht stolz sein können. Eines der von Eutebach und Greb gemeinsam ins Leben gerufene und AG-übergreifend gefertigte Projekte war das Mahnmal „20 Jahre Mauerfall“, dass als Exponat in verschiedenen Lokalitäten in der Region ausgestellt war.



Seit Schuljahresbeginn werden Arbeitsgemeinschaften auch am „Bertha“-Standort Schützenstraße durchgeführt. Zudem gibt es hier berufsorientierende AG´s und Fächer. Gregor Groß erklärte, dass es ab dem 7. Schuljahr das Fach „Handwerkliche Fähigkeiten“ gibt und die Achtklässler erste Möglichkeiten für Berufspraktika haben. Vom neunten Schuljahr an wird der Praxistag in einem Unternehmen, dass sich als möglicher Ausbildungsbetrieb herausstellen könnte, angeboten und rege genutzt.


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