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Nachricht vom 26.10.2012    

Mittelstand begeistert von Multivisionsshow

„Ein erfolgreicher Mittelständler macht sich nicht nur ein gutes Leben, wenn er sein Unternehmen verkauft hat. Am Gegenbeispiel von Reiner Meutsch sieht man: dieser steckt einen wesentlichen Teil seines Geldes und seiner Zeit in eine gemeinnützige Stiftung, die extrem armen Menschen in der 3. Welt zu sauberem Wasser, besserer Gesundheit und den Kindern einem Minimum an Bildung verhilft“.

v. l. nach r.: Norbert Kaufmann, Vorstand Volksbank Siegerland Rainer Jung, BVMW, Reiner Meutsch, die Truppe der auftretenden Künstler. Foto: pr

Siegen. Mit diesem Satz begrüßte Rainer Jung, Bezirksgeschäftsführer Südwestfalen, LDK-Nord und Westerwald des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft BVMW in Siegens guter Stube, dem Apollo-Theater, die Mittelständler des Verbandes und Geschäftskunden der Volksbank Siegerland. Diese hatte Organisation und Finanzierung der Realisierung von Jung`s Idee übernommen, die Multivisionsshow „Abenteuer Weltumrundung“ des Globetrotters und Rundfunkmoderators Reiner Meutsch exklusiv im Siegerland zu zeigen.

Fast ein Jahr war er mit seiner 2-motorigen Cessna von Kontinent zu Kontinent unterwegs, um Ungeheueres, Schönes und Trauriges zu erleben. Bisweilen war es – wie könnte es anders sein – auch gefährlich für ihn und seinen Co-Piloten Arnim Stief. So flog man in und über Staaten, die für ihre Kriminalität, Ihren Terrorismus und ihre Gewalt bekannt sind – gerade gegenüber westlichen Ausländern. Meutsch störte es nicht: er mischte sich beispielsweise auch unter die Jemeniten auf dem Markt der Hauptstadt Sanaa. Nur in Mauretanien ging er nach der Warnung vor Entführung durch die Taliban flüchten. Auch die Gesundheit spielte bei den zivilisationsverwöhnten Deutschen nicht immer mit: von der Höhenangst über in Südafrika über Schüttelfrost in Thailand und Höhenkrankheit in den Anden war alles dabei.

Auch die Flugkunst des Piloten Reiner Meutsch wurde mehrfach auf eine harte Probe gestellt, sei es durch vereiste Pisten, tückische Seitenwinde und nicht zuletzt Flugbenzinreserven „gegen Null“.

Positive Höhepunkte seiner Reise waren der Überflug des grandiosen Naturwunders Great Barrier Reefs, die monumentale Inka-Stadt Machu Pichu, die Anden, die Umrundungen der Oper in Sydney, der Niagarafälle, der Golden-Gate-Bridge, dem Zuckerhut und von Manhattan. Mehrfach erwähnte Reiner Meutsch, dass er alle die Ziele angesteuert habe, deren Besuche ein Lebenstraum seines sehr früh verstorbenen Vaters gewesen sei.

Sehr gelungen war die Ergänzung der Präsentation durch die auftretenden Künstler: ein Panflötenspieler aus Peru, ein Jongleur aus Äthiopien, ein Schlangenmensch aus Guinea, dessen Körper aus Gummi zu sein schien sowie einer Sängerin aus dem Musical „König der Löwen“.

Ziele seiner Reise waren aber in erster Linie die mittlerweile vielen Hilfsprojekten seiner Stiftung „Fly-and-help“. Immer wieder gab es bewegende Szenen bei den dankbaren Kindern in Afrika, Asien, Australien sowie Süd- und Mittelamerika, wenn Reiner Meutsch an ihren Schulen und Heimen auftauchte. Es ging unter die Haut, wenn er über seine Besuche bei Familien in den Slums von Indien und berichtete oder von missbrauchten 15-jährigen Mädchen in Südamerika. Und immer wieder die gastfreundlichen armen Menschen in den Länder, die darauf bestanden, dass sie Reiner Meutsch bewirten konnten und, nicht zu vergessen: die strahlenden Gesichter der Kinder.

Die Besucher der Veranstaltung für den Mittelstand verließen ebenso begeistert wie gerührt das Apollo – und nur wenigen gingen ohne etwas mitzunehmen an dem Stand vorbei, an dem Meutsch seine Bücher, CD´s, DVD´s und Kalender verkaufte und signierte – ebenso wie die Einnahmen aus der Veranstaltung für den guten Zweck.



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