Werbung

Nachricht vom 31.10.2012    

November ist Monat des Gedenkens

Der November ist ein Monat zum Gedenken an die Verstorbenen, aber auch an die eigene Verantwortung. Die Natur zieht sich nun endgültig in die Ruhephase zurück. Tod und Leben stehen im November in den christlichen und staatlichen Gedenktagen im Mittelpunkt.

An den Gedenktagen im November besuchen wieder zahlreiche Bürger die Friedhöfe. Foto: Rolf-Dieter Rötzel

Kreis Altenkirchen. Viele Gesichter hat der November. Die Symbolik des Monats zu durchleben bedeutet, sich mit einem zumeist tristen Wetter mit Regen und Nebel auseinander zu setzen. Er ist aber auch der Monat der Besinnung.

Kaum ein Monat hat so viele Gedenktage für die Toten wie der November. „Allerheiligen“ am 1. November ist den bekannten Heiligen und Märtyrern gewidmet. Deren Würdigung erfolgt mit Gebeten, Andachten und Friedhofsbesuchen, wo den verstorbenen Angehörigen gedacht wird. Direkt nach „Allerheiligen“ folgt mit „Allerseelen“ ein weiterer kirchlicher Tag.
Ein rein staatlicher Feiertag ist der Volkstrauertag am 18. November, der an die Opfer der Gewalt und der Kriege erinnern soll. Es ist ein Tag der Trauer und Mahnung zum Frieden. Neben der im Deutschen Bundestag stattfindenden Gedenkstunde werden auch auf Friedhöfen Kränze zur Erinnerung niedergelegt.

Am 21. November feiern die evangelischen Landeskirchen den „Buß- und Bettag“. Seit 1995 ist dieser Tag – außer in Sachsen – kein gesetzlicher Feiertag mehr. Der Buß- und Bettag soll an die eigene Schuld und Verantwortung erinnern. Im 19. Jahrhundert wurde der Buß- und Bettag unterschiedlich begangen. So zählte man im Jahr 1878 in 28 deutschen Ländern insgesamt 47 Bußtage an 24 unterschiedlichen Tagen. Diese Vielfalt wurde um der Einheitlichkeit willen 1893 in Preußen auf Initiative der zuständigen staatlichen Stellen zugunsten des Mittwochs vor dem letzten Sonntag im Kirchenjahr aufgegeben. Dieser Regelung schlossen sich weitere Landeskirche nach und nach an.



Der letzte Gedenktag für die Verstorbenen im November ist der Totensonntag – auch Ewigkeitssonntag genannt - am 25. November. Er ist ein Tag des Schweigens und ein Tag zum Gedenken an die Verstorbenen. Der Totensonntag wird nicht zufällig am Ende des Kirchenjahres begangen. Er bezeichnet zum einen das Ende, das Unwiederbringliche. Da aber kurz darauf die Adventstage folgen, der von Gott gesetzte Neuanfang, wird auch im Glauben deutlich, dass der Tod nicht das Ende ist. Bevor die Zeit des Advents beginnt und die Gräber am Totensonntag aufsuchend, heißt es für viele Menschen aber auch, nicht nur der Toten gedenken, sondern sich selbst mit der eigenen Gegenwart zu konfrontieren. (rö)


Feedback: Hinweise an die Redaktion

AK-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.



Aktuelle Artikel aus Region


DRK ehrt langjährige Blutspender - Frank Fischer spendete 175-mal

Das Deutsche Rote Kreuz hat in Mudenbach langjährige Blutspender aus den Bereichen Altenkirchen, Weyerbusch ...

Faszinierende Einblicke in die Welt der Ameisen

Der Naturpark Rhein-Westerwald lädt Ende Oktober zu einem informativen Vortrag über die erstaunlichen ...

Halloween: Wann der Spaß zur Straftat wird

Am 31. Oktober ziehen wieder Geister, Hexen und Vampire durch die Straßen. Doch nicht jeder Halloween-Streich ...

Wegekreuz an der "Dicken Eiche" erstrahlt in neuem Glanz

Ein Stück Heimatgeschichte wurde gerettet. Das Wegekreuz an der "Dicken Eiche" bei Birken-Honigsessen ...

Barrierefreier Wanderweg in Waldbreitbach ausgezeichnet

In Waldbreitbach wurde der "Kleine Wäller Wied-Runde" als barrierefreier Wanderweg ausgezeichnet. Der ...

Feuerwehr Altenkirchen-Flammersfeld setzt auf Sport und Gemeinschaft

Die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld erweitert ihr sportliches Angebot. Neben ...

Weitere Artikel


Feuerwehr Rosenheim/Malberg zu Gast beim THW

Sich besser kennenlernen war der Grund für den Besuch der Freiwilligen Feuerwehr Rosenheim/Malberg beim ...

Bewerbertraining wieder ein Erfolg

An drei Tagen erhielten drei Klassen der Hermann-Gmeiner-Realschule plus ein Bewerbertraining bei der ...

Ab 1. November Straßensperrungen in Kirchen

Vom 1. bis 5. November gelten anlässlich des Kirchener Stadtfestes Straßensperrungen und geänderte Bus- ...

Zur "Herzwoche" Veranstaltung in der Stadthalle Betzdorf

Die Deutsche Herzstiftung hat für die Region Betzdorf im Rahmen der Herzwochen eine Veranstaltung für ...

Arbeitsmarkt der Region noch immer auf gutem Kurs

Während die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg von einem schwächelnden Arbeitsmarkt auf Bundesebene ...

VG Betzdorf bietet Bürgern neues Informationssystem

Die neuen Möglichkeiten des Internets haben Betzdorf erreicht. Ein neues Bürgerinformationssystem, ein ...

Werbung