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Nachricht vom 23.11.2012    

Feierstunde für Mehrfach-Blutspender in Gebhardshain

Wer Blut spenden geht, zeigt ein nicht alltägliches Stück Nächstenliebe. Blut und auch die Produkte aus menschlichem Blut die Leben retten, sind nicht künstlich herstellbar. Zur Feierstunde hatte die DRK-Bereitschaft Elkenroth die Mehrfach-Blutspender eingeladen und sagte Danke.

Die DRK Bereitschaft Elkenroth zeichnete zahlreiche Mehrfachblutspender für ihr Engagement aus und dankte mit einer kleinen Feierstunde im Westerwälder Hof. Foto: anna

Gebhardshain. Blutspenden ist eine wichtige und vor allen Dingen gute Sache, jeder ab dem 18. Lebensjahr, der selbst gesund ist, kann Blut spenden. Doch leider spenden in der gesamten Bundesrepublik gerade einmal drei Prozent der hier lebenden Menschen Blut.
Der Bedarf steigt jedoch stetig an, dies hat auch mit der demographischen Entwicklung der Bevölkerung zu tun. Je älter die Menschen werden, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie im Verlauf ihres Lebens eine oder mehrere Blutspenden benötigen.

Mittlerweile können Männer fünf Mal im Jahr spenden, Frauen vier Mal und das Spendenalter wurde auf 70 Jahre angehoben. Wer dann noch fit ist, der darf auch noch Blut spenden.
Einmal im Jahr führen die DRK Bereitschaften des Kreises Altenkirchen eine Ehrung ihrer Mehrfachspender durch. In Gebhardshain konnten jetzt 17 Personen für 25-faches Spenden ausgezeichnet werden, außerdem sieben Personen für 50 Blutspenden, acht Personen für 75-maliges Spenden, drei Personen für 100 Blutspenden und sogar vier Spender für 125 Blutspenden.

Aus diesem Grunde hatte die DRK Bereitschaft diese Personen in den Westerwälder Hof zu einer kleinen Feierstunde eingeladen. Der Vorsitzende des DRK Ortsvereins, Konrad Schwan, begrüßte die Gäste und berichtete, dass viele Menschen oft nicht den Mut hätten, zu den Spendenterminen zu gehen. Viele könnten sich nicht überwinden und es müsse ihnen erst die Angst genommen werden.
Doch Blut kann man nicht künstlich herstellen, die Medizin ist auf Blutspenden angewiesen. Daher appellierte er an die Gäste, anderen Leuten von der Blutspende zu berichten und so weitere Spender zu werben. Den aktiven Spendern dankte Schwan für deren selbstloses Engagement im Namen des DRK und der vielen namenlosen Spendenempfänger.



Urkunden und Ehrennadeln für 25-faches Spenden erhielten Beate Brückmann, Weitefeld / Uwe Henn, Steineroth / Dirk Kiese, Luckenbach / Ulrich Kohlhaas, Elkenroth / Dorothea Belitz, Weitefeld / Kerstin Linke, Elkenroth / Klaus Rosenthal, Kausen / Alexandra Lück, Elkenroth / Markus Lück, Norken / Rainer Schütz und Sonja Schütz, Kausen / Daniela Trapp, Elkenroth / Nicole Kölzer, Selbach / Günter Pauli, Gebhardshain / Tomas Fabig, Nauroth / Natalie Theis, Weitefeld und Kathrin Becker, Gebhardshain.

Urkunden, Ehrennadeln und ein Präsent erhielten für 50-maliges Blutspenden Joachim Dielmann, Dickendorf / Simone Trapp, Kirchen / Stefan Schwan, Elkenroth / Anita Fischer, Elkenroth / Holger Schmidt, Weitefeld / Stefanie Seifer, Malberg und Viola Weller, Malberg.

Alle weiteren Mehrfachspender bekamen Urkunden, Ehrennadeln und einen Präsentkorb überreicht.
75-mal Blut gespendet haben Günter Dickhausen, Malberg / Thomas Schönsiegel, Elkenroth / Helmut Sedlak, Betzdorf / Edelbert Weller, Malberg / Stephan Moos, Malberg / Maria Heitmann, Steinebach / Martin Lück, Rosenheim und Elsbeth Christians, Weitefeld.

Schon 100 Blutspenden gaben Thomas Böhning, Sörth / Waltraud Schumacher, Fensdorf und Peter Strauch, Steinebach ab.

Auf 125 Blutspenden brachten es Gerd Willi Bodenstein, Gebhardshain / Burkhard Flemmer, Volkerzen / Konrad Rödder, Molzhain und Bernhard Böttner, Friedewald. (anna)


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