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Nachricht vom 11.12.2012    

Schüler checken ihre Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen der Marion-Dönhoff-Realschule plus haben im Rahmen der Durchführung eines Kompetenzchecks unter Anleitung der Firma t-droste ihre Stärken als Vorbereitung auf ihre spätere Berufswahl unter Beweis gestellt.

Mithilfe eines Kompetenzchecks haben sich die Schülerinnen und Schüler der Marion-Dönhoff-Realschule auf die bevorstehende Berufswahl vorbereitet. (Foto: pr)

Wissen. An der Marion-Dönhoff-Realschule plus in Wissen wurde im Rahmen der Berufswahlvorbereitung auch in diesem Jahr ein Kompetenzcheck durchgeführt. Vom 3. Dezember bis 6. Dezember konnten die neunten Klassen unter Anleitung der Firma t droste, die diese „Checks“ deutschlandweit für zahlreiche Unternehmen durchführt, ihre "Softskills" beweisen.

Die sogenannten „Softskills“ einer Person, wie z.B. die Kommunikations- oder Teamfähigkeit, sollen mit Hilfe des Kompetenzchecks herausgearbeitet werden. Dies soll den Schülern dabei helfen, ihre Stärken und Schwächen im Bezug auf die zukünftige Berufswahl auszuloten und gegebenenfalls Verbesserungspotential aufzeigen. Dabei geht es keineswegs um die Zuweisung eines bestimmten Berufsbildes, sondern vielmehr um eine Erweiterung des Blickfeldes auf die Berufswelt außerhalb bekannter Wunschberufe.

Nach der Durchführung erhalten die Schülerinnen und Schüler neben einem Zertifikat auch eine Rückmeldung in Form einer Auswertungsmappe, die durch ein persönliches Gespräch erläutert wird. Seitens der Schule ist man überzeugt, dass der Kompetenzcheck als wertvoller Bestandteil der schulischen Vorbereitung auf die Berufswelt auch in Zukunft Früchte tragen wird.

Berufsorientierung an der Marion-Dönhoff-Realschule plus geht viele Wege

Welche berufliche Laufbahn Frau oder Mann einschlagen will, nachdem die Schulzeit beendet ist, ist und bleibt eine nur individuell lösbare Frage. Um Jugendlichen möglichst viele unterschiedliche Wege in einen späteren Beruf aufzeigen zu können, unternimmt die Marion-Dönhoff-Realschule plus eine Fülle von Schritten, die sie gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 8, 9 und 10 geht. Beispielhaft sei hier von drei Aktionen der Schule der vergangenen vier Wochen berichtet, die auch insofern etwas Besonderes darstellen, als dass sie eine echte Trendwende markieren.
MINT – ein Projekt speziell für mathematisch und naturwissenschaftlich begabte Mädchen der Sekundarstufe I, die sich unverbindlich in Berufe der Themenfelder Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik vortasten können. Unterstützt wird das Projekt finanziell von der Agentur für Arbeit und Betrieben der Region, inhaltlich von der DAA Betzdorf und Betrieben der Region, die Praktikumsplätze zur Verfügung stellen. Von der Marion-Dönhoff-Realschule plus nahmen sechs Mädchen an dem Projekt teil.

Betriebsbesichtigung mit ausgewählten Schülern der Abgangsklassen bei der Firma tmd-friction in Hamm/Sieg – auf Einladung der Firma besuchten insgesamt sechs Schüler der Bildungsbereiche „Berufsreife“ und „Sekundarstufe I“ einen ganzen Tag lang den Betrieb und lernten die dort zu erlernenden Berufe „Elektroniker“ und“ Industriemechaniker“ kennen und konnten mit den Meistern und Auszubildenden sprechen. Tmd friction bildet jedes Jahr bis zu sechs junge Menschen aus.

Betriebsbesichtigung beim Schulpatenbetrieb Kleusberg in Wisserhof – wie jedes Jahr lud die Firma KLEUSBERG ausgewählte Schüler zur Betriebsbesichtigung und Berufserkundung ein (ausgebildet wird in den Berufen Konstruktionsmechaniker, Industriekaufmann, Informatikkaufmann und technischer Systemplaner), um Appetit auf Ausbildungsstellen für den Sommer 2013 zu machen. Der Einladung waren elf Schüler gefolgt.

Die Trendwende: Suchten noch vor fünf bis acht Jahren Schüler intensiv, aber nur zu oft erfolglos nach einer Lehrstelle, so hat sich inzwischen bewahrheitet, was kluge Köpfe bereits vor zehn Jahren voraussahen: Inzwischen suchen Betriebe dringend nach ausbildungswilligen und ausbildungsfähigen Schülern. Wurde jahrzehntelang die Parole ausgegeben „Nur der höchstmögliche Schulabschluss (Abitur) führt zu Erfolg, Ansehen und Reichtum“, so wird jetzt wieder deutlich, dass eine duale Ausbildung vielfach der goldene Einstieg ist. Die wachsende Zahl arbeitsloser Akademiker gegenüber der wachsenden Zahl unbesetzter Facharbeiterstellen spricht eine deutliche Sprache.
Der Jobfuchs der Marion-Dönhoff-Realschule plus, Katharina Aulmann, als auch der Berufswahlkoordinator Dominik Schuh und selbstverständlich Schulleiter Karlernst Stosch stehen Eltern und Schülern bei weiteren Fragen zur beruflichen Zukunft zur Verfügung.



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