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Nachricht vom 19.12.2012    

Auszeichnung der Fleischer-Innung Kreis Altenkirchen

Fünf Metzger aus dem Landkreis Altenkirchen nahmen am 6. Dezember an der 25. Wurstprüfung der Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald in Neuwied teil. Nun wurden die fünf Teilnehmer für ihre sehr gute Ware mit Urkunden und Pokalen in Betzdorf ausgezeichnet.

Ihre Schinken erhielten alle eine sehr gute Bewertung, vorne von links: Gerd Schäfer, Horst Föller (Jury), Jürgen Korte und Dirk Schmidt, hinten von links: Heiko Wirths und Udo Schmidt. (Foto: anna)

Betzdorf. Die Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald (ehemals Neuwied u. Westerwald) führte am 6. Dezember in Neuwied zum 25. Mal eine Wurstprüfung durch und lud dazu auch die Mitglieder der Fleischer-Innung des Kreises Altenkirchen ein. Von den 14 Innungs-Mitgliedern des hiesigen Kreises beteiligten sich fünf an dem Wettbewerb. Diese fünf Fleischer schnitten alle samt mit dem Prüfungsergebnis sehr gut ab und erhielten dafür nun in der Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald in Betzdorf ihre Urkunden und Pokale.
Die Auszeichnungen gingen an Jürgen Korte aus Altenkirchen, Gerd Schäfer aus Daaden, Dirk Schmidt aus Daaden, Udo Schmidt (Fleischerei Bleeser) aus Katzwinkel und Hans-Jörg Wirths aus Wissen. Jurymitglied Horst Föller überreichte die Auszeichnungen.

Mit sehr guten Produkten, so Föller, hätten die fünf Betriebe an dem Wettbewerb teilgenommen. Der Westerwald sei ja seit je her für seinen rohen Schinken bekannt, diese sprächen für ihre guten Würzungen und Raucharten. Der Schinken sei die Königsdisziplin der Fleischer und in der hiesigen Gegend gäbe es da sehr gute Ware. Die Bewertung habe nach Aussehen, Farbe, Geruch, Geschmack und Biss stattgefunden. Als Handwerk wolle man sich mit derlei Prüfungen aus dem Angebot der Industrie herauskristallisieren. Er sprach den erfolgreichen Fleischern seinen Glückwünsch aus.

Geprüft wurde diesmal ausschließlich roher Schinken und die insgesamt 41 Wettbewerbsteilnehmer boten der vierköpfigen Jury neun verschiedene Schinkensorten zur Bewertung an. Mit dabei waren Rosmarin-, Pfeffer-, Lachs- und Wacholderschinken, sogar ein Schinken aus Pferdefleisch war darunter. Die Jury des Wettbewerbes bestand aus vier ehemals selbständigen Metzgermeistern, die diese Aufgabe schon seit mehreren Jahren ehrenamtlich erledigen. Wurstprüfungen dieser Art finden einmal im Jahr für die der Fleischer-Innung angehörenden Metzger statt, die Teilnahme daran ist immer freiwillig.

Die Wurstprüfung des 6. Dezember fand in einer Filiale der Kreissparkasse in Neuwied statt. Dort durften auch die Kunden des Geldinstitutes von den Schinken kosten. Neben den appetitlich hergerichteten Schinkenplatten wurde den Kunden auch eine Suppe zur Probe gereicht. Die von den Prüfungsteilnehmern mitgebrachte Auswahl war so reichhaltig, dass einiges übrig blieb, was dann an soziale Einrichtungen in Neuwied gegeben wurde. Die fünf ausgezeichneten Betreibe hatten nicht zum ersten Mal an einem solchen Wettbewerb teilgenommen. Ihr Ansporn ist es, ihre Ware von der in den Großmärkten abzuheben.

Föller erklärte, die Innungsmitglieder unterziehen sich somit einer selbst auferlegten Kontrolle, deren Richtlinien vom Deutschen Fleischer-Fachverband vorgegeben werden. Dabei bedauerte der heutige Ruheständler, dass im ganzen Kreis Altenkirchen nur 14 Betriebe der Innung angeschlossen sind. Er bezeichnete die anderen sogar als Trittbrettfahrer, die von dem profitieren würden, was die Innung für ihre organisierten Fleischer aushandelte. (anna)


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