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Nachricht vom 19.12.2012    

3.000 Wunschzettel mit dem Wunsch "Anschluss Zukunft"

Eine Delegation aus der Region Westerwald-Sieg besuchte die Plenumswoche 2012 im Mainzer Landtag, wo Infrastrukturminister Roger Lewentz die Gäste willkommen hieß. Anlass für den Besuch war die Übergabe von fast 3.000 Wunschzetteln von Menschen aus der Region Westerwald-Sieg, die Kampagne "Anschluss Zukunft" zu unterstützen.

Der Weihnachtsmann überreichte im Auftrag der Kampagne "Anschluss Zukunft" Infrastrukturminister Roger Lewentz (fünfter von rechts) fast 3.000 Sterne in zwei Säcken. Mit dabei: Vertreter der Initiative um Christoph Böhmer (zweiter von rechts) sowie die vier Landtagsabgeordneten aus dem Kreis Altenkirchen. (Foto: pr)

Mainz/Kreisgebiet. In der letzten Plenumswoche 2012 traf eine Delegation aus der Region Westerwald-Sieg den Infrastrukturminister Roger Lewentz am Rande des Plenums im Mainzer Landtag. Dabei ging es um das Thema "Anschluss Zukunft" für die Region Westerwald-Sieg. Seit Oktober erhalten die Mitglieder des Landtages regelmäßig Post von der Unternehmerinitiative und einige Tage zuvor hatten alle Mitglieder des Landtages einen Jahreskalender der Kampagne erhalten.

Die Delegation aus der Region Westerwald-Sieg bestand aus Landrat Michael Lieber, den Unternehmern Thomas Bellersheim, Vizepräsident der IHK Koblenz, Christoph Böhmer, Sprecher der Kampagne "Anschluss Zukunft" und Wolfgang Becker als Vertreter der Kreishandwerkerschaft sowie Dr. Sabine Dyas, IHK-Regionalgeschäftsführerin.
Begrüßt und begleitet wurde die Delegation von den Abgeordneten Michael Wäschenbach, Dr. Peter Enders, Anna Neuhof und Thorsten Wehner. Anlass des Treffens war die Übergabe von fast 3.000 Wunschzetteln von Menschen aus der Region Westerwald-Sieg, die damit die von Unternehmern initiierte Kampagne "Anschluss Zukunft" unterstützen.

Die Unternehmer aus Industrie, Handel, Dienstleistung und Handwerk wollen gemeinsam mit ihren fast 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durch die Kampagne "Anschluss Zukunft" auf die unzureichende Infrastruktur in der Region Westerwald-Sieg aufmerksam machen. Es geht um die Wettbewerbsfähigkeit und die Sicherung der Arbeitsplätze in der ländlichen Region für heute und in der Zukunft. Ein wichtiger Schlüssel hierfür ist eine gute Verkehrsanbindung, denn im internationalen Wettbewerb sind lange und zeitaufwändige Transportwege ein Wettbewerbsnachteil. Mit dieser Art der Wettbewerbsverzerrung kämpft die Region Westerwald-Sieg seit Jahrzehnten, denn es fehlt eine leistungsfähige Ost-West-Verbindung. Die Problematik ist seit langem bekannt. Leider hat sich an der unbefriedigenden Verkehrsanbindung für die Region Westerwald-Sieg jedoch nichts durchgreifend verändert.

Die Übergabe der Wunschzettel erfolgte durch einen Weihnachtsmann. Dieser verband mit der Übergabe seine besten Wünsche für das bevorstehende Fest, betonte aber aus eigener Erfahrung – er war aus Scheuerfeld im Kreis Altenkirchen angereist – die Dringlichkeit einer Verbesserung der Anbindung.



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Kommentare zu: 3.000 Wunschzettel mit dem Wunsch "Anschluss Zukunft"

1 Kommentar

Ein schöner Auftritt. Ich hätte mir doch etwas mehr Informationen gewünscht. Auch auf der Webseite der Initiative gibt es nur plakatives zu lesen. Es wird von einer Ost-West Verbindung (B8/B414) gesprochen. Ich fahre sehr häufig die 414. Mich würde interessieren wie dort eine Verbesserung herbeigeführt werden soll.

Ich persönlich halte es für fragwürdig, ob man auf der Strecke mehr als einige wenige Minuten herausholen kann. Eine Fahrt nach Frankfurt könnte sich vielleicht von 1:45h auf 1:40h verkürzen. Dafür Millionen an Steuergelder ausgeben und monatelang Verkehrsbehinderungen durch Baustellen?

Es wird von einer Wettbewerbsverzerrung geschrieben. Ich denke viel mehr, dass unsere Region ländlich geprägt ist. Die nächsten wirtschaftlichen Zentren (Köln/Frankfurt) sind einfach (zu) weit entfernt. Selbst wenn man die Fahrzeit ein wenig verkürzen kann, sind die Abwanderungseffekte nur verschoben. Denn eins sollte klar sein: Es gibt viele gut angebundene Gemeinden im "Speckgürtel" rund um Frankfurt oder Köln. Mit denen kann unsere Region, auch mit Ausbau einiger Bundestraßen, nicht konkurieren.
#1 von Markus Bläser, am 20.12.2012 um 11:31 Uhr

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