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Nachricht vom 31.01.2008    

Umfrage zur Weiterbildung startet

8000 Betriebe im Kreis Altenkirchen werden vom 11. bis 23. Februar zur Aus- und Weiterbildungssituation befragt. Die Universität Siegen führt eine Befragung durch – Unternehmen erhalten Fragebogen, können online antworten und werden teilweise interviewt Landrat Michael Lieber erwartet von der Aktion grundlegende Erkenntnisse.

Kreis Altenkirchen. Mit dem Bildungsgipfel von über 200 Beteiligten im vorigen Jahr in Wissen und den Zusagen von Wirtschaftsminister Hendrik Hering im Rahmen der Brancheninitiative Metall im Dezember 2007 im Rücken, hat der Kreis Altenkirchen sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Den Betrieben eine bessere Aus- und Weiterbildung zu ermöglichen und die Aktivitäten der TechnologieTransferAgentur in Kirchen und der Metallinitiative zu verstetigen und die gesamten Aktivitäten weiter zu bündeln und zu vernetzen. Dazu sind eine Vielzahl von Gesprächen mit verschiedenen Ministerien, den Kammern, der Arbeitsagentur, Universitäten, Fachhochschulen und vielen anderen Partnern erforderlich. Vor allem geht es um die Bedürfnisse der Unternehmen und Mitarbeiter vor Ort.
Nach dem Bildungsgipfel in Wissen und intensiven Vorbereitungsgesprächen führt im Auftrag des Kreises Altenkirchen das Zentrum für ökonomische Bildung in Siegen (ZöBiS) der Universität Siegen ein "Weiterbildungsmonitoring im Kreis Altenkirchen" durch. Ziel der Untersuchung ist die Verbesserung des (Weiter-)Bildungsangebots der Region. Es soll festgestellt werden, wie man das Vorhandene ausbauen, bündeln und besser vernetzen kann; welche Einrichtungen, Angebote und Strukturen vor Ort gebraucht werden und welche Anforderungen die Unternehmen stellen. Dazu werden erstens die Weiterbildungsangebote der relevanten Weiterbildungsträger im Kreis Altenkirchen sowie im IHK- und HWK-Bezirk Koblenz erhoben, zweitens bei den Unternehmen im Kreis Altenkirchen die Nachfrage nach und die Anforderung an Weiterbildung per Fragebogen erhoben, wobei die Durchführung der Erhebung auf postalischem Weg und online-gestützt in der 7. und 8. Kalenderwoche (11 bis 23. Februar) erfolgt. Darüber hinaus werden Interviews mit den Bürgermeistern der Verbandsgemeinden und einzelnen Unternehmen des Kreises AK unter Beteiligung des Kreises geführt.
Die Studie umfasst neben der Auswertung der Befragung die Einordnung in das bisher erarbeitete Konzept ("Lernfabrik") bildungspolitische Handlungsempfehlungen sowie ein Vergleich mit ähnlichen Konzepten anderer Regionen.
Landrat Michael Lieber: "Das Monitoring ist von großer Bedeutung, um die Weichen im Kreis Altenkirchen richtig zu stellen und die Aktivitäten zu bündeln. Beim Bildungsgipfel im Oktober letzten Jahres wurde dies zwischen allen Beteiligten vereinbart. Nachdem nun alle Details geklärt sind, kann die Befragung starten." Auch in Mainz blickt man mit großem Interesse auf die Aktivitäten des Kreises. Der Landrat freut sich, dass auch die Handwerkskammer und Industrie- und Handelskammer Koblenz, die Arbeitsagentur Neuwied und der Weiterbildungsbeirat bei der Vorbereitung der Befragung und andere Stellen mitgewirkt haben. "Ich erwarte mir von der Befragung grundlegende, fundierte Erkenntnisse für die Organisation des Aus- und Weiterbildung und die Vernetzung mit den Aktivitäten der Brancheninitiative Metall sowie der Auslotung der Chancen zum Ausbau unseres Technologietransferargetur/Simulationszentrums (ANSIT) zu einer Lernfabrik", so der Landrat. Neben der Verkehrsinfrastruktur ist dieses Thema für die Zukunftsentwicklung des Kreises von elementarer Bedeutung. Lieber appelliert an die Untenehmen, sich an dieser Befragung zu beteiligen. Weitere Auskünfte erteilt das Büro für Regional- und Kreisentwicklung, Öffentlichkeitsarbeit, Berno Neuhoff, Telefon 02681/81 20 12, E-Post: bildungsgipfel@kreis-ak.de.


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