Werbung

Nachricht vom 23.02.2013 - 08:40 Uhr    

Nichts Neues zur Siegstrecke

Die Kreis-SPD zeigt sich sehr verwundert über die Frageaktion des CDU-Abgeordneten Michael Wäschenbach zur Situation auf der Siegstrecke. In einer Pressemitteilung wird dargelegt, dass seit Monaten alle Fakten bekannt sind. Die Genossen sprechen von reinem Populismus.

Altenkirchen. Mehr als verwundert zeigen sich die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Kreis Altenkirchen über die aktuelle Aktion des CDU-Kreisverbandes Altenkirchen sowie ihres Landtagsabgeordneten Michael Wäschenbach.
„Sieben Monate vor der Bundestagswahl entdeckt die CDU die Probleme auf der Siegstrecke als Wahlkampfschlager“, kommentiert Andreas Hundhausen, SPD-Kreisvorsitzender, die aktuelle Aktion der Pendlerbefragung. Bereits seit Monaten stehen die beiden SPD-Abgeordneten, Thorsten Wehner und Sabine Bätzing-Lichtenthäler, in einem intensiven Austausch mit den zuständigen Verkehrsverbünden, Schienenpersonennahverkehr Nord (SPNV Nord), Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) und NVR (Nahverkehrsverbund Rheinland) sowie dem rheinland-pfälzischen Infrastrukturministerium.

Alle haben die angespannte Situation auf der Siegstrecke zwischen Köln und Siegen erkannt. Einzig allein derjenige Kreispolitiker, der auch Mitglied der Verbandsversammlung des SPNV-Nord ist, Landrat Michael Lieber, hat sich bislang nicht geäußert. „Dass bisher keine Antwort aus der Kreisverwaltung vorliegt, nun aber die Kreis-CDU eine solche Umfrage initiiert, zeigt dass die CDU hier aus parteitaktischen Motiven handelt“, so Hundhausen weiter.

Auch sei schon mehrfach in der heimische Presse ausführlich über die konkreten Probleme auf der Siegstrecke (Verspätungen, fehlende Sitzplatzkapazitäten, verschlossene Toiletten) berichtet worden. „Welche Neuigkeiten sollte eine Befragung jetzt bringen?“, fragt der Landtagsabgeordnete Wehner rhetorisch und fügt hinzu: „Die Fakten liegen schon seit Monaten auf dem Tisch.“
Die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Sabine Bätzing-Lichtenthäler findet die Vorgehensweise des CDU-Kreisverbandes Altenkirchen vor dem Hintergrund jüngster Äußerungen ihres Bundestagsabgeordneten fragwürdig: „Kollege Rüddel hatte sich ebenfalls schon kritisch zu den Umständen geäußert. Scheinbar glaubt man ihm nicht, weshalb nochmals eine Befragung angestoßen wurde.“



Interessante Artikel



Jetzt Fan der AK-Kurier.de Lokalausgabe Altenkirchen auf Facebook werden!


Kommentare zu: Nichts Neues zur Siegstrecke

2 Kommentare


Soviel Kleingeistigkeiten findet man nur bei den Genossen der Kreis SPD. Man sollte froh sein über jede Initiative die die Probleme immer wieder anspricht, um im Interesse der Betroffenen eine Verbesserung zu erreichen. Gemeinsam sollte von allen die Probleme angesprochen werden um eine Angleichung der Lebensbedingungen für die Bürger zu erreichen. Bei der Kampagne „Anschluss Zukunft“ hörte man von den gleichen Personen nur ein ja aber, weil ja das Land hier zuerst angesprochen ist. Als der damalige Verkehrsminister Hering erst für 2020 eine Verbesserung der Verkehrsprobleme in Aussicht stellte, waren die SPD Landtagsabgeordneten und die SPD Bundestagsabgeordnete weggetaucht. Man könnte ja seinen Listenplatz gefährden. Jetzt ist schon wieder viel Zeit verloren. Wo bleibt z.B. der Protest dieser Drei bei der Schlaglochpiste nach Daaden, ist ja leider eine Landsstraße. Eine Bitte, lassen Sie die billige Polemik und setzen sich für die Region ein, durch die sie ihr Mandat erhalten haben.

#2 von RH, am 24.02.2013 um 07:58 Uhr
Ich bin ja nun kein bekennender SPD-Fan. Aber hier haben die Roten uneingeschränkt die richtigen Worte gefunden. Es gibt kein Erkenntnisproblem, sondern eines der Problemlösung. Umfrage überflüssig - Aktionismus pur! Wer außer Herrn Wäschenbach war denn für die große CDU an den Bahnhöfen unterwegs? Ich habe keinen gesehen – und ich fahre täglich zwei Mal die Siegstrecke per Bahn.

Leider zeigt diese „Initiative“ auch das ganze Dilemma der Union im Kreis Altenkirchen: Keine Führung, keine Strategie, keine Vision. CDU = Kreispartei? Das war einmal. Heute ist sich jeder Mandatsträger (sprich: Abgeordnete, Bürgermeister, Landrat etc.) selbst der Nächste! Der Neuaufbruch des Kreisparteitages 2012, so es denn so etwas gab, ist gescheitert! Ein Häuflein von Aufrechten wird den ganzen Krempel demnächst zusammenkehren und als Splitterpartei zur Kommunalwahl antreten können. Herzlichen Glückwunsch an die Herren Rosenbauer, Enders und Co! Sie haben abgewirtschaftet!

#1 von Peer Magnus Etzbach, am 24.02.2013 um 07:58 Uhr

Aktuelle Artikel aus der Region


Alserberg-Brücke: Ausnahmen für Wissener Unternehmen geplant

Wissen. Auch die Stadt Wissen sowie die Verbandsgemeindeverwaltung Wissen sind von der Regelung des Landesbetriebs Mobilität ...

Druidensteig: Wer wandert mit von Elkenroth nach Betzdorf?

Elkenroth/Betzdorf. Die Tourist-Information der Verbandsgemeindeverwaltung Betzdorf-Gebhardshain lädt alle Interessierten ...

Gelungener musikalischer Abschluss des bekannten „Spack! Festivals“

Wirges. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge betraten die Festivalbesucher in diesem Jahr das altbekannte Gelände ...

Sparkassenstiftung bringt Bewegung: Kleinspielfeld gespendet

Pracht. Das Kuratorium der Stiftung der ehemaligen Kreissparkasse Altenkirchen hat sich in diesem Jahr besonders der Unterstützung ...

VG Wissen gratulierte langjährigen Mitarbeiterinnen

Wissen. Mitte August konnte Bürgermeister Michael Wagener gleich drei langjährigen Mitarbeiterinnen zu ihrem Dienstjubiläum ...

Der Wald ist krank: 84 Prozent der Bäume sind geschädigt

Seifen/Flammersfeld. Mit erschreckenden und besorgniserregenden Daten, Fakten und Entwicklungen hinsichtlich des Gesundheitszustandes ...

Weitere Artikel


Forstwirtschaft bekommt mehr Personal

Region. Anna Neuhof, forstpolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion: „Ich begrüße ausdrückliche die Entscheidung ...

Waldbauverein fährt in den Schwarzwald

Kreis Altenkirchen. Vom 25. Juni bis 28. Juni bietet der Waldbauverein eine Lehrfahrt in den Schwarzwald an.
Es ist eine ...

Weltgebetstag am 1. März: Fremde willkommen heißen

Kreis Altenkirchen. Was heißt es, die Heimat verlassen zu müssen und plötzlich „fremd“ zu sein? Diese Frage stellen sich ...

Stadt sucht noch Gastgeber

Wissen. In wenigen Wochen feiert die Stadt Wissen ihr Jubiläum „Mehr als 1100 Jahre Wissen“, wozu man auch die Gäste aus ...

Kopernikus-Gymnasium goes Mathematik

Wissen. Das Kopernikus-Gymnasium Wissen kann sich in diesem Schuljahr wieder auf sein traditionell gutes mathematisch-naturwissenschaftliches ...

IG Metall Betzdorf im Aufwind

Alsdorf. Die Mitglieder der IG Metall Geschäftsstelle Betzdorf sind derzeit noch getragen von der Welle des Erfolgs, der ...

Werbung