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Nachricht vom 23.02.2013    

Nichts Neues zur Siegstrecke

Die Kreis-SPD zeigt sich sehr verwundert über die Frageaktion des CDU-Abgeordneten Michael Wäschenbach zur Situation auf der Siegstrecke. In einer Pressemitteilung wird dargelegt, dass seit Monaten alle Fakten bekannt sind. Die Genossen sprechen von reinem Populismus.

Altenkirchen. Mehr als verwundert zeigen sich die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Kreis Altenkirchen über die aktuelle Aktion des CDU-Kreisverbandes Altenkirchen sowie ihres Landtagsabgeordneten Michael Wäschenbach.
„Sieben Monate vor der Bundestagswahl entdeckt die CDU die Probleme auf der Siegstrecke als Wahlkampfschlager“, kommentiert Andreas Hundhausen, SPD-Kreisvorsitzender, die aktuelle Aktion der Pendlerbefragung. Bereits seit Monaten stehen die beiden SPD-Abgeordneten, Thorsten Wehner und Sabine Bätzing-Lichtenthäler, in einem intensiven Austausch mit den zuständigen Verkehrsverbünden, Schienenpersonennahverkehr Nord (SPNV Nord), Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) und NVR (Nahverkehrsverbund Rheinland) sowie dem rheinland-pfälzischen Infrastrukturministerium.

Alle haben die angespannte Situation auf der Siegstrecke zwischen Köln und Siegen erkannt. Einzig allein derjenige Kreispolitiker, der auch Mitglied der Verbandsversammlung des SPNV-Nord ist, Landrat Michael Lieber, hat sich bislang nicht geäußert. „Dass bisher keine Antwort aus der Kreisverwaltung vorliegt, nun aber die Kreis-CDU eine solche Umfrage initiiert, zeigt dass die CDU hier aus parteitaktischen Motiven handelt“, so Hundhausen weiter.

Auch sei schon mehrfach in der heimische Presse ausführlich über die konkreten Probleme auf der Siegstrecke (Verspätungen, fehlende Sitzplatzkapazitäten, verschlossene Toiletten) berichtet worden. „Welche Neuigkeiten sollte eine Befragung jetzt bringen?“, fragt der Landtagsabgeordnete Wehner rhetorisch und fügt hinzu: „Die Fakten liegen schon seit Monaten auf dem Tisch.“
Die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Sabine Bätzing-Lichtenthäler findet die Vorgehensweise des CDU-Kreisverbandes Altenkirchen vor dem Hintergrund jüngster Äußerungen ihres Bundestagsabgeordneten fragwürdig: „Kollege Rüddel hatte sich ebenfalls schon kritisch zu den Umständen geäußert. Scheinbar glaubt man ihm nicht, weshalb nochmals eine Befragung angestoßen wurde.“


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Kommentare zu: Nichts Neues zur Siegstrecke

2 Kommentare

Soviel Kleingeistigkeiten findet man nur bei den Genossen der Kreis SPD. Man sollte froh sein über jede Initiative die die Probleme immer wieder anspricht, um im Interesse der Betroffenen eine Verbesserung zu erreichen. Gemeinsam sollte von allen die Probleme angesprochen werden um eine Angleichung der Lebensbedingungen für die Bürger zu erreichen. Bei der Kampagne „Anschluss Zukunft“ hörte man von den gleichen Personen nur ein ja aber, weil ja das Land hier zuerst angesprochen ist. Als der damalige Verkehrsminister Hering erst für 2020 eine Verbesserung der Verkehrsprobleme in Aussicht stellte, waren die SPD Landtagsabgeordneten und die SPD Bundestagsabgeordnete weggetaucht. Man könnte ja seinen Listenplatz gefährden. Jetzt ist schon wieder viel Zeit verloren. Wo bleibt z.B. der Protest dieser Drei bei der Schlaglochpiste nach Daaden, ist ja leider eine Landsstraße. Eine Bitte, lassen Sie die billige Polemik und setzen sich für die Region ein, durch die sie ihr Mandat erhalten haben.

#2 von RH, am 24.02.2013 um 07:58 Uhr
Ich bin ja nun kein bekennender SPD-Fan. Aber hier haben die Roten uneingeschränkt die richtigen Worte gefunden. Es gibt kein Erkenntnisproblem, sondern eines der Problemlösung. Umfrage überflüssig - Aktionismus pur! Wer außer Herrn Wäschenbach war denn für die große CDU an den Bahnhöfen unterwegs? Ich habe keinen gesehen – und ich fahre täglich zwei Mal die Siegstrecke per Bahn.

Leider zeigt diese „Initiative“ auch das ganze Dilemma der Union im Kreis Altenkirchen: Keine Führung, keine Strategie, keine Vision. CDU = Kreispartei? Das war einmal. Heute ist sich jeder Mandatsträger (sprich: Abgeordnete, Bürgermeister, Landrat etc.) selbst der Nächste! Der Neuaufbruch des Kreisparteitages 2012, so es denn so etwas gab, ist gescheitert! Ein Häuflein von Aufrechten wird den ganzen Krempel demnächst zusammenkehren und als Splitterpartei zur Kommunalwahl antreten können. Herzlichen Glückwunsch an die Herren Rosenbauer, Enders und Co! Sie haben abgewirtschaftet!

#1 von Peer Magnus Etzbach, am 24.02.2013 um 07:58 Uhr

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