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Nachricht vom 22.03.2013    

Feuerwehr Steinebach sagte Danke

Die Tagesverfügbarkeit der Freiwilligen Feuerwehr Steinebach ist gesichert. Beim Besuch der Firma Maschinenbau Böhmer gab es ein offizielles Danke an Geschäftsführer Christoph Böhmer, der nicht nur aktive Einsatzkräfte unterstützt, sondern auch immer ein offenes Ohr für die Belange der Wehr hat.

Hauptbrandmeister Klaus Ahrenhold (vorne, rechts) überreicht als Dank im Namen der Feuerwehr Steinebach ein Präsent an Geschäftsführer Christoph Böhmer. Foto: pr

Steinebach. Im Rahmen einer Betriebsbegehung bei der Firma Maschinenbau Böhmer bedankten sich jetzt die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Steinebach bei Geschäftsführer Christoph Böhmer. Das innovative und mittlerweile weltweit operierende Unternehmen hat nicht nur stets ein offenes Ohr für die Belange der Feuerwehr, sondern leistet noch Unterstützung auf einer ganz anderen Ebene.

Denn bei Böhmer Maschinenbau arbeiten acht aktive Einsatzkräfte die den Betrieb im Einsatzfall während der Arbeitszeit sofort verlassen können und somit ein wichtiger Garant für die Schlagkraft der Feuerwehr Steinebach und damit der Verbandsgemeindefeuerwehr tagsüber sind. Drei weitere Mitarbeiter sind in anderen Feuerwehreinheiten der Region tätig.

Für Christoph Böhmer ist es selbstverständlich die Initiative der Feuerwehrleute zu unterstützen. Scherzhaft wurde von ihm schon angeregt, im Industriegebiet einfach ein eigenes Löschfahrzeug zu positionieren.

Alleine in der Ortslage Steinebach arbeiten noch fünf weitere Feuerwehrleute. Einer bei der Firma Wezek, einer bei Schelhaas & Edl, einer bei der Schreinerei Schneider sowie zwei bei der Firma Beichler Kälte- & Klimatechnik.
Wehrführer Thomas Theis und seine Einsatzkräfte legen großen Wert darauf, dass man selbstverständlich allen Arbeitgebern dankbar ist, die Einsatzkräfte für ihren Dienst freistellen.

In der heutigen Zeit ist dieser Personalstand zur Tageszeit bei weitem nicht mehr selbstverständlich, da viele Arbeitskräfte aufgrund der wirtschaftlichen Situation auf dem Land zu Pendlern geworden sind. Junge Leute wandern ab oder nehmen Studien- oder Arbeitsplätze in weit entfernten Städten an. Da nützt auch das stärkste Engagement in der heimatlichen Feuerwehr nichts, wenn man zum Einsatzort 50 Kilometer oder mehr fahren muss.

Die Problematik macht sich auf dem Land bei den Freiwilligen Feuerwehren, gerade tagsüber bemerkbar – zum Glück nicht in Steinebach, was definitiv nicht zuletzt auf das Engagement der Firma Böhmer zurückzuführen ist, heißt es in der Pressemitteilung.



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