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Nachricht vom 27.03.2013    

FDP-Kandidatin Sandra Weeser besuchte TIME in Wissen

Das Technologieinstitut für Metall und Engineering (TIME)in Wissen war Ziel eines Informationsbesuches der FDP-Bundestagskandidatin Sandra Weeser aus Betzdorf. Das Institut ist Dienstleiter für kleine und mittelständische Unternehmen in Sachen Forschung und Entwicklung.

TIME-Leiter Dr. Ralf Polzin (links) empfing die Liberalen und gab einen Einblick in die Arbeit. Foto: pr

Wissen. Die Bundestagskandidatin der FDP, Sandra Weeser aus Betzdorf, besuchte diese Woche in Wissen das Technologieinstitut für Metall und Engineering (TIME). Begleitet von FDP-Mitgliedern aus dem Ortsverband Wissen und dem Kreisvorsitzenden, Dr. Axel Bittersohl, wurden sie vom Leiter des Institutes, Dr. Ralf Polzin empfangen.
Zu Beginn zeigte er den Anwesenden seine beeindruckende Produktions- und Fertigungshalle. Hochmoderne Fräsen und Schweißmaschinen sind die Voraussetzungen für die Lösung individuelle Aufträge aus der regionalen Wirtschaft. Man verstehe sich sowohl als anwendungsorientierter Dienstleister im Rahmen des Metall-Clusters der Region, aber auch als anerkannte Forschungseinrichtung. Schwerpunkte sind Simulationsberechnungen, verschiedene Schweißverfahren, aber auch mechanische Fertigung. Im Vordergrund stehe so weit wie möglich eine ganzheitliche Prozessbetrachtung mit dem Ziel der Effizienzsteigerung, der Energie- und Materialeinsparung.

Thomas Kölschbach, Vorsitzender des Wissener FDP Ortsverbandes, war sehr angetan vom Kundenkreis des Institutes, den so genannten „hidden champions“, meist mittelständischen Unternehmen aus den umliegenden Kreisen, bis nach Köln und dem Märkischen Kreis. Meist können sich kleinere Firmen keine Forschungseinrichtungen leisten, so Polzin, aber nur der technische Fortschritt sei die Grundlage für die Weiterentwicklung, bzw. des Fortbestandes eines Unternehmens, vor allem in Deutschland.

Sandra Weeser betonte, wie wichtig es ist, ortsansässige Produktionsbetriebe zu unterstützen, damit diese auch in Zukunft Ihren Standort im Westerwald belassen. Sind es doch die mittelständischen Betriebe, die Ausbildungs- und Arbeitsplätze schaffen und damit das Fundament einer gesunden Wirtschaftsregion darstellen.




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Beruhigt zeigte sie sich durch Polzins Darstellung, dass die auf Fördergelder angewiesene TIME nicht als eigenverantwortlicher Teilnehmer am Produktionsmarkt agiert, sondern tatsächlich nur als externer Dienstleister den Bereich „Forschung und Entwicklung“ abdeckt.
Dadurch wird eine Verzerrung des Wettbewerbes vermieden, denn das Land RLP ist mit 60 Prozent, der Kreis mit 30 und die Handwerkskammer und die Uni Siegen mit je 5 Prozent Gesellschafter.

"Was noch fehlt, ist eine nachhaltige Außendarstellung und Vergrößerung des Bekanntheitsgrades von TIME", bedauerte Polzin. "Leider wissen immer noch viele Unternehmen nicht, was wir leisten. Aber durch stetige Akquise und der guten Zusammenarbeit der Wirtschaftsförderung des Kreises soll der Bekanntheitsgrad weiter erhöht werden", führte der Leiter des Institutes aus.

Erfreut zeigt sich Weeser auch, dass durch die Zusammenarbeit mit der Uni Siegen, Kooperationsvereinbarungen mit der BBS Betzdorf-Kirchen und ständig angebotenen Weiterbildungskursen für Schweißer schon frühzeitig junge Menschen in der Region durch TIME für Technik begeistert werden sollen. So sei dass der erste Schritt Fachkräfte nicht nur in der Region auszubilden, sondern auch zu halten.

Während des angeregten Gespräches kam der Kirchener FDP-ler Axel Bittersohl nicht umhin, seine „ Trauer“ auszudrücken, dass die damalige TTI von Kirchen nach Wissen verzogen und in der TIME aufgegangen ist.

Am Ende der Veranstaltung zeigten sich die Gäste beeindruckt vom Leistungsspektrum und der hochmodernen Ausstattung. Bedauerlich wäre es tatsächlich, wenn bei dieser sinnvollen Mittelstandhilfe im Rahmen von Sparprogrammen zukünftig der Rotstift angesetzt würde.


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