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Nachricht vom 09.05.2013    

Hybridrasen und Arbeitsplätze waren Thema

Rasen, Kunstrasen oder Hybridrasen auf den Sportplätzen - es gibt viele Sichtweisen. Der Hybridrasen der Firma Eurogreen Betzdorf stand im Interesse der CDU-Vertreter von Stadt- und Verbandsgemeinderat. Das Betzdorfer Unternehmen mit rund 100 Mitarbeitern würde sich am Projekt der SG Betzdorf für einen Hybridrasenplatz beteiligen.

Bei Eurogreen in Betzdorf gab es viele Informationen zum Hybridrasen. Foto: CDU

Betzdorf. Gerade im Frühjahr wird dem Rasen eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Die Firma Eurogreen, Betzdorf beschäftigt sich aber mehr mit dem Rasen bzw. Untergrund von Fußball- und Golfplätzen und weniger mit dem im heimischen Garten. Seit über 40 Jahre ist das Unternehmen am Standort Betzdorf tätig, beschäftigt insgesamt über 100 Menschen und ist in verschiedenen europäischen Ländern aktiv.
Gründe genug also für die Betzdorfer CDU Stadt- und Verbandsgemeinderatsfraktionen, die Firma zu besuchen und mit der Geschäftsleitung zu sprechen. Allerdings gibt es da noch einen aus Betzdorfer Sicht mindestens genauso wichtigen Grund, nämlich den Wunsch der SG Betzdorf, den bisherigen Hartplatz durch einen modernen und belastbaren Hybridrasenplatz zu ersetzen. „Wir konnten uns aus erster Hand von der Qualität von Hybridplätzen und der Leistungsfähigkeit des Unternehmens überzeugen“, unterstrich CDU-Vize-Fraktionssprecher Gerhard Muhl, auf dessen Initiative der Besuch zustande gekommen war.

Die heimischen CDU-Vertreter nutzten die Möglichkeit verschiedene Rasen im Schnitt in und auf dem Boden zu sehen. Für die Fraktion besonders wichtig und von größtem Interesse: der Hybridrasen, wie er im Betzdorfer Stadion angelegt werden soll. Nach Angaben von Geschäftsführer Thomas Peters, ist durch das Vlies mit den Kunstrasenfäden als Grundlage, der Hybridrasen kostengünstiger als Kunstrasen und deutlich höher belastbar als Naturrasen.

Die Firma Eurogreen ist an einem Vorzeigeobjekt am heimischen Standort in Betzdorf sehr interessiert und aus diesem Grund bereit, sich an den Kosten des neuen Hybridrasens für das Betzdorfer Stadion zu beteiligen. „Neben den Eigenleistungen des Vereins ein weiteres Argument, warum der Hybridrasenplatz gerade jetzt umgesetzt werden sollte. Der gesamte Sport in Betzdorf erfahre eine Aufwertung.
Außerdem werde das Vermögen der Gemeinde gestärkt, denn mit der Beteiligungszusage von Eurogreen und der SG Betzdorf spare die Stadt bares Geld. Für das Geld, das aus dem städtischen Haushalt fließen müsse, erhielten wir sonst nur einen halben Sportplatz“, erläutert CDU-Fraktionssprecher Werner Hollmann.


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