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Nachricht vom 13.05.2013    

Rettungshundestaffel sucht neue Mitglieder

Am Freitag, 17. Mai, ab 17 Uhr gibt es einen Schnupperkurs für interessierte Hundebesitzer, die Engagement und Bereitschaft zum Lernen mitbringen. Die Freiwillige Feuerwehr Hamm sucht Verstärkung für die Rettungshundestaffel. Die Arbeit mit dem Hund und die Ausbildung in einem Team macht viel Spaß.

Hund und Begleitperson werden zum Einsatzort abgeseilt. Fotos: Feuerwehr Hamm

Hamm. Die Facheinheit Rettungshunde/Ortungstechnik (RHOT) der Freiwilligen
Feuerwehr Hamm sucht neue Mitglieder. Die Hundeführer sind Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr. Erst nach Abschluss von vier Prüfungen ist der Hund voll einsatzfähig. Aber auch die Hundeführer müssen entsprechend ausgebildet werden. Schnupperkurs für Interessenten ist am Freitag, 17. Mai ab 17.00 Uhr im Feuerwehrhaus Hamm.
Interessenten sollten nicht älter als 50 Jahre sein, Hunde nicht älter als vier. Eine wichtige Charaktereigenschaft des Hundes sollte ein sicheres und soziales Wesen sein. Die Ausbildung zum Rettungshund beginnt erst mit der Begleithundeprüfung, indem der Hund die Grundgehörsamkeit erlernt. (zum Beispiel: Sitz, Platz ...) Erst dann kann mit der eigentlichen Rettungshundearbeit begonnen werden. Diese Ausbildung übernimmt die Feuerwehr Hamm.

Mindestens 14 Monate alt muss ein Hund sein, wenn mit der bis zu zweijährigen Ausbildung als Suchhund begonnen wird. Erst nach dem Abschluss von vier Prüfungen ist der Rettungshund voll einsatzfähig. Die erste Prüfung ist die Tauglichkeitsprüfung. Nicht jeder Hund eignet sich zum Rettungshund. Der Hund erlernt in verschiedenen Situation gegen seinen natürlichen Instinkt zu handeln, z.B.: Schussfest, Abseilen, enge Röhre durchlaufen (Tunnel), Feuer, Leiter hinaufsteigen und vieles mehr.
Erst nach bestandener Tauglichkeitsprüfung kann mit der eigentlichen Rettungsarbeit begonnen werden. Diese gliedert sich in drei Prüfungen, wobei sich die letzte alle zwei Jahren wiederholen muss, um im Ernstfall einen sicheren Hund nachweisen zu können:
1. RH1: Rettungshund - Grundausbildung
2. RH2: Rettungshund - Vorprüfung
3. RH3: Rettungshund - Abschlussprüfung.



Um als Hundeführer an Einsätzen teilzunehmen, muss man einen Feuerwehr Grundausbildungs-Lehrgang (7 Samstage) absolvieren. Für Auslandeinsätze muss dann noch zusätzlich der Truppführerlehrgang (5 Samstage) besucht werden.
Durchschnittlich 10-mal jährlich werden die Rettungshundestaffeln zu Sucheinsätzen im heimatlichen Bereich alarmiert. Es handelt sich um vermisste Wanderer, Kinder, suizidgefährdete Personen aber auch ältere oder geistig verwirrte Mitbürger, die nicht mehr heimkehren. Auch die Suche nach Personen, die unter Trümmern vermutet werden, gehört zu den Aufgaben einer Hundestaffel.

Bei größeren Katastrophen im Ausland, zum Beispiel Erdbeben, werden die Rettungshundestaffeln aus Rheinland-Pfalz auch dort eingesetzt. Einige Hundeführer aus Hamm waren bereits in Mexiko, Armenien und der Türkei im Einsatz. Auslandseinsätze werden im Vorfeld mit Arbeitgebern und Familien abgesprochen.

Wer Interesse hat, sollte Kontakt mit der Freiwilligen Feuerwehr Hamm aufnehmen. Weitere Infos gibt es auch im Internet unter www.Feuerwehr-Hamm.com/Hundestaffel.
Ansprechpartner: Staffelführer Rüdiger Mertens, Telefon 0151 / 21752061 oder
stellvertretende Staffelführerin Birgit Jendrek, Telefon 0160 / 2084417 oder
E-Post an: info@feuerwehr-hamm.com.


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