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Nachricht vom 01.06.2013    

Vesakh-Fest im Kloster Hassel gefeiert

Kloster Hassel war auch in diesem Jahr Schauplatz des Vesakh-Festes, zu dem zahlreiche Gäste den Ort aufsuchten. Der Festtag ist weltweit dem letzten Buddha - Siddhatta Gotama- gewidmet. Es gab Vorträge mit interessanten Einblicken zur Lehre und auch zur Geschichte des Ortes Hassel.

Interessante Vorträge gab es zum Fest in Kloster Hassel. Foto: MBO

Pracht-Kloster Hassel. Im Kloster Hassel wurde auch diesjährig am Sonntag zum Vollmond im Mai das traditionelle Vesakh-Fest begangen.
In Anbetracht des kalten und regnerischen Wetters freuten sich alle Gäste, besonders die von Dieter Born und Daniel Simon angeführte Wandergruppe, über den trockenen und warmen Aufenthalt im neu hergerichteten Versammlungsraum.

Zu Beginn übermittelte Margarete Maleszka, Beigeordnete der Verbandsgmeinde Hamm (Sieg), der das Kloster bereits aus Besuchen mit einer Gruppe von Landfrauen bekannt ist, die Grüße des VG-Bürgermeisters Rainer Buttstedt.

Der Ortsbürgermeister von Hamm Bernd Niederhausen, würdigte die Bedeutung des Vesakh-Festes als weltweit von der UNESCO anerkannten Festtag aus Anlass der Geburt, des Durchbruches zu innerem klaren Sehen und der Erlöschung von Siddhattha Gotama - dem letzten Buddha.

Der Bürgermeister von Windeck, Hans-Christian Lehmann bekundete sein Interesse an dem, was an diesem Ort sich entwickelt und wünschte dem Kloster alles Gute.

Die leitende Nonne, Ew. Dhammā Mahātherī, die um einen Vortrag zu diesem Fest gebeten worden war, sprach anschließend zum Thema: „Der Weg des Buddha, Erkenntnislehre und Religion“. Sie wies darauf hin, dass der Begriff „Buddha“ für einen geistigen Zustand des im Innern Erwachten steht. Sie berichtete über das Leben des Siddhattha Gotama, der wie viele Menschen auf der Suche nach dem bleibenden Glück und Frieden im Innern war und schließlich den Weg und das Handwerkszeug für klares Sehen und innere Freiheit fand. Dieser Schulungsweg, genannt der achtfache Pfad, kann von jedem Menschen individuell gegangen werden, wenn er sich dazu entschließt.
„Seid Euch selbst eine Insel, schafft Euch in Euch selbst eine Zuflucht“ zitierte die Vortragende die letzten Worte des Buddha.

Ew. Dhammā Mahātherī stellte anschließend das Kloster Hassel vor, das sich in der schlichten Form der theravada-buddhistischen Einsiedler-Tradition entwickelt.
Mit klaren Darlegungen und lebendigen Gleichnissen ging sie auf Fragen der Teilnehmenden ein, die tiefergehende Themen wie Dankbarkeit und Weisheit, die Bedeutung des klaren Sehens und der Herzensqualitäten berührten, ebenso wie auf die Bedeutung eines gehobenen Bewusstseinszustandes im Sterbeprozess. Sie erläuterte auf Fragen aus dem Teilnehmerkreis die Bedeutung der Sinne für Gefühle und Gedanken und was den Weg zu innerem Frieden stützt.

Nach dem stärkenden Mittagsimbiss gab Ew. Dhammā Mahātherī gemeinsam mit Daniel Simon eine Einführung in die Geh-Meditation, einer Methode der Achtsamkeitsschulung, die auch im Alltag leicht anwendbar ist.

Am Ende des Festtages stellten die Heimatfreunde Manfred und Erika Schuhmacher und Kurt Salterberg die Historie des Ortes Hassel vor, mit vielen Fakten wie auch mit Geschichten und Anekdoten, die zum Teil liebevoll in Gedichtform ausgearbeitet waren und vorgetragen wurden. Ergänzt mit vielen eigenen Erfahrungen der erzählenden Heimatfreunde mit dem Ort Hassel und den dort lebenden Menschen wurde Geschichte anschaulich und lebendig. Man konnte in ihren Worten deutlich die Liebe zur Heimat spüren und war beeindruckt von ihren Kenntnissen und ihrem Humor.

Der Moderator, Dr. Martin Hoffmann, dankte abschließend allen, die am Zustandekommen des Festes beteiligt waren und hob den Wert des Klosters Hassel als Ort für die geistige Übung und für offene Gespräche zu den Fragen des Lebens hervor.


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