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Nachricht vom 15.07.2013    

Wahlkampf 2013 – wer sagt was?

Die Parteien befinden sich angesichts der im September anstehenden Bundestagswahlen im großen Wahlkampf. Dies gab Anlass dazu unter den Kandidatinnen und Kandidaten des Wahlkreises Altenkirchen/Neuwied eine Befragung zu akuten politischen Themen, Dauerbrennern und persönlichen Stärken und Schwächen durchzuführen.

Foto: Archiv

Wahlkreis Altenkirchen/Neuwied. Der Startschuss für den Wahlkampf zur Bundestagswahl 2013 ist gefallen. Auch die Kandidaten des Wahlkreises Altenkirchen/Neuwied sind darin involviert und zeigen sich engagiert. Dies gab Anlass dazu unter den Kandidaten eine Umfrage durchzuführen, die sich mit aktuellen politischen Themen ebenso beschäftigt wie mit leidigen Dauerbrennern wie auch den persönlichen Stärken und Schwächen der Kandidatinnen und Kandidaten.

Welcher Kandidat/welche Kandidatin beschreibt sich selbst als kommunikativ, organisiert, pragmatisch oder hartnäckig? Warum sollte welcher Kandidat/welche Kandidatin gewählt werden und für welche Projekte würden sich die einzelnen zur Wahl stehenden Personen stark machen. Was sagen die Kandidaten zu den Verordnungen im Landesentwicklungsprogramm (LEP IV), zur Energiewende, zum Ausbau der Infrastruktur, zum Demografischen Wandel oder zum Thema Bildung?

Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) will sich für die Region einsetzen, unter anderem durch den Ausbau der Breitbandversorgung. Jochen Bülow (Die Linke) strebt eine Politik für die Mehrheit an, für ihn steht der Mensch selbst an erster Stelle, auch vor der Umwelt. Elisabeth Bröskamp (Bündnis90/Die Grünen) will in Bildung investieren und notwendige Veränderungen und Verbesserungen in Angriff nehmen. Peter König (Piraten) will die Gründe für politische Entscheidungen für Bürgerinnen und Bürger offenlegen und sieht auch infrastrukturellen Ausbau als wichtige eine Maßnahmen an. Erwin Rüddel (CDU) will sich für eine flächendeckende medizinische Versorgung stark machen und will dagegen kämpfen, dass die ländlichen Regionen von anderen abgehängt werden. Sandra Weeser (FDP) will Veränderungen vorantreiben und sieht beispielsweise die Schutzbestimmungen des LEP IV als verbesserungswürdig an. Oliver Weihrauch (Freie Wähler) sieht eine große Chance für die Region in der Umstellung auf Erneuerbare Energien und in der Bildung Deutschlands wichtigstes Gut.



Alle Antworten der Kandidatinnen und Kandidaten gibt es hier:

- Sabine Baetzing-Lichtenthäler, SPD

- Jochen Bülow, Die Linke

- Elisabeth Bröskamp, Bündnis90/Die Grünen

- Peter König, Piraten

- Erwin Rüddel, CDU

- Sandra Weeser, FDP

- Oliver Weihrauch, Freie Wähler



Kommentare zu: Wahlkampf 2013 – wer sagt was?

6 Kommentare
Sie schreiben von einer Umfrage zu "aktuellen Themen". Wo sind denn kritische Fragen zu Prism, Tempora und XKeyscore?
Dazu möchte ich gerne etwas lesen - insbesondere von den aktuell im Bundestag vertretenen Kandidaten!

mfg. Klaus
#6 von Klaus Werner, am 28.07.2013 um 07:40 Uhr
Genau die Massenmedien sind das Problem...! Gerade das oeffentlich-rechtliche Fernsehen verweigert sich den Alternativen zu den etablierten Parteien.
Ob SPD, Grüne, CDU , FDP, Linke: alle sagen zu dem wichtigen Thema fast das Gleiche:" wir müssen uns solidarisch mit den südeuropäischen Schuldenlaendern zeigen!" ... obwohl die sich nachweislich über Betrug und falsche Zahlen/Statistiken den Zugang zur EU erschlichen haben. Das geschah mit dem Wissen der Vertreter der vorgenannten Parteien. Herr Schäuble will diese Länder auch weiterhin stützen. Das heisst, wir zahlen die Zeche! ... und glaubt jemand ernsthaft, das Herr Rueddel in der CDU Fraktion gegen Schäuble/Kauder und Konsorten seine Stimme erhebt? .. oder Frau Baetzing?
Die AfD sollte eine Chance erhalten. Demokratisch und eine wirkliche Alternative....
#5 von Josef, am 26.07.2013 um 07:55 Uhr
Warum kreist die Diskussion um die AfD?
Es sind immerhin 38 Parteien zugelassen. Der einzige Kritikpunkt wäre, das offenbar nur knapp 20% der zur Wahl stehenden Parteien befragt wurden...
Aber ich finde die Auswahl der 7 Parteien (für ein Massenmedium) vertretbar, da alle genannten Parteien bereits in irgendwelchen Parlamenten vertreten sind.
#4 von Andreas, am 25.07.2013 um 12:46 Uhr
Der beste Satz im Wahlprogramm der AfD
Wir bestehen auf dem uneingeschränkten Budgetrecht der nationalen Parlamente. Eine Transferunion oder gar einen zentralisierten Europastaat lehnen wir entschieden ab.

Unter der SPD/Gabriel würde es Eurobonds geben, eine reine Transferunion. Nicht wählbar.
Die AfD ist die einzige Opposition.
#3 von Thomas H, am 25.07.2013 um 06:50 Uhr
... auf die Frage zu der Meinung der AFD des Kommentators "Dirk": diese Meinung ist nicht opportun! Die darf in unserer Medien- und Politikwelt nicht vorkommen! Denn dann könnte ja die "alternativlose" Politik der etablierten Parteien hinterfragt werden!!!! Das darf nicht sein! Dann würde vielleicht der kleine Mann unruhig werden und verstehen, daß alle privaten Rücklagen und Vorsorgemaßnahmen langsam aber sicher verbrannt werden.
Am besten auf die Homepage der AFD gehen. Die haben zwar noch nicht das "ausgegorenste" Parteiprogramm. Aber was soll es: die etablierten Parteien lügen erwiesenermaßen: Siehe Atomausstieg der CDU und Frau Merkels "Wendehals-Politik". Geben wir der AFD eine Chance!
#2 von Josef, am 22.07.2013 um 12:46 Uhr
Wo sind denn die Kandiaten der AfD? DEREN Meinung möchte ich lesen!
#1 von Dirk, am 16.07.2013 um 19:22 Uhr

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