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Nachricht vom 28.07.2013    

DRK Krankenhaus Altenkirchen baut Blockheizkraftwerk

Eine neue Wärme- und Stromversorgung am DRK Krankenhaus in Altenkirchen wird in Kooperation mit dem RWE gebaut. Mit dem Blockheizkraftwerk werden die Energiekosten gesenkt und CO2 gespart. Die Vertragsunterzeichnung fand kürzlich in Altenkirchen statt.

Zufriedene Gesichter nach der Vertragsunterzeichnung, von links: Bernd Fuchs (DRK Krankenhaus), Helmut Wolf (DRK Krankenhaus), Sabine Schell (RWE), Peter Neuhaus (RWE), Franz-Josef Tippmann (RWE), Günter Bartels (DRK Krankenhaus), Norbert Neuhaus (RWE). Foto RWE

Altenkirchen. Das DRK Krankenhaus Altenkirchen wird ab November 2013 seine Stromversorgung autark mit einem Blockheizkraftwerk sichern und so künftig Stromkosten sowie CO2 in erheblichem Umfang einsparen.

Vertragspartner ist die RWE Energiedienstleistungen GmbH (RWE ED). Das Unternehmen übernimmt die Planung, den Bau, die Finanzierung und den Betrieb der Anlage.
Projektverantwortlich auf Seiten der RWE ED ist unter anderem Franz-Josef Tippmann. Seine Einschätzung der Projektanbahnung: „Zusammen mit der Energiemanagerin der RWE Vertrieb AG, Sabine Schell, stellten wir nach Bestandsaufnahme unser erstes Angebot Mitte April 2013 im DRK Krankenhaus Altenkirchen vor. Die Gespräche liefen sehr offen und vertraut ab, der Kunde war schnell von unserem Modell überzeugt.“

Die letztendlich entscheidenden Gründe pro RWE waren laut Krankenhaus die Ausfallsicherheit und ein sicheres Versorgungskonzept. Der technische Leiter, Bernd Fuchs, überzeugte sich persönlich in einem Referenzprojekt über die Leistungen und die Qualitätsansprüche der RWE ED.

Das neue Blockheizkraftwerk hat eine Elektro-Leistung von 100 kW und eine thermische Leistung von 130 kW. Ergänzt wird die BHKW-Anlage um eine neue Erdgasbrennwertkesselanlage mit 1.100 kW und ersetzt eine alte Erdgasheizungsanlage von 1987. Für das DRK Krankenhaus Altenkirchen­-Hachenburg, das ca. 7,5 Prozent seiner Sachkosten für Energie aufbringen muss, bedeutet die Umstellung nach Einbau des Blockheizkraftwerkes und der neuen Kesselanlage im ersten Jahr eine Einsparung an Energiekosten von rund 33.000 Euro.



Darüber hinaus muss das Krankenhaus keine Investitionen für die ansonsten sanierungsbedürftige Heizungsanlage tätigen. Diese freien Mittel stehen für andere Maßnahmen wie z.B. die Anschaffung von medizinischen und pflegerischen Anlagegütern zur Verfügung. Hiervon profitiert gleichzeitig auch der Patient.

Für den kaufmännischen Direktor des Verbundkrankenhauses Altenkirchen­-Hachenburg, Günter Bartels, ist neben den wirtschaftlichen Aspekten von besonderer Bedeutung, dass durch die saubere Energiegewinnung rund 250 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden und damit ein wesentlicher Beitrag für die Umwelt erbracht werde. Das Krankenhaus sei so bestens für die Zukunft gewappnet.


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