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Nachricht vom 02.08.2013    

Mehrere "Schockanrufe" im Bereich Altenkirchen

Am Dienstag, 30. Juli kam es im Laufe des Nachmittags im Bereich Altenkirchen zu mehreren Fällen eines sogenannten „Schockanrufs“. In den bislang bekannt gewordenen Fällen meldete sich in deutscher Sprache ein männlicher, in einem Fall weiblicher Anrufer bei älteren Bürgern und gab sich als Arzt eines Bonner Krankenhauses aus.

Foto: AK-Kurier Archiv

Kreis Altenkirchen. Bei den Anrufen ging es darum, dass ein Familienmitglied nach einem schweren Verkehrsunfall im Krankenhaus liege, für die anstehende Operation sei dringend die Zurverfügungstellung von Bargeld erforderlich, da die Krankenkasse nicht für alle Kosten aufkomme. Es wurde hier durch den Anrufer auch alternativ nach Schmuck gefragt, der als „Sicherheit“ bis zur Zahlung der Bargeldsumme übergeben werden sollte.

Zwischen 17 bis 18 Uhr kam es in Mehren nach einem solchen Anruf zur Übergabe einer geringen Bargeldsumme sowie von hochwertigem Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro, in den weiteren Fällen blieb es beim Versuch.

Der Abholer bewegte sich in Mehren fußläufig über die Mehrbachtalstraße in Richtung Kirchstraße (in Richtung Forstmehren).

Wer kann nähere Angaben zu dieser Person machen?

Beschreibung:
Junger Mann, etwa 30 Jahre alt, etwa 170 cm groß, normale Figur, dunkles ohrlanges Haar, bekleidet mit blauer Jeanshose und weißem Kurzarmhemd/T-Shirt mit umgekrempelten Ärmeln.

Ist in dem o.g. Zeitraum ein ortsfremdes Fahrzeug im Bereich Mehren, besonders im Bereich der Einmündung Mehrbachtalstraße/Kirchstraße aufgefallen?

Die Polizei warnt zum wiederholten Mal davor unmittelbar solchen Anrufen Folge zu leisten. Auch bei einem nachvollziehbaren Verständnis für die Sorge von Menschen um ihre Angehörigen sollte in solchen Fällen ruhig und besonnen vorgegangen werden. Es wird dazu geraten erst einmal mit nahen Angehörigen zu sprechen und den Sinn und Zweck des Anrufs mit diesen zu hinterfragen. Auf keinen Fall sollte man sich auf eine Geldzahlung einlassen und sich unter Zeitdruck setzen lassen. Die Polizei sollte zeitnah nach der ersten Kontaktaufnahme informiert werden.

Hinweise zu den vorgenannten Straftaten, insbesondere zu Personen und/oder Fahrzeugen zu den tatrelevanten Zeiten an den genannten Örtlichkeiten bitte an die Kriminalinspektion Betzdorf, Telefon: 02741/926-0 oder jede andere Polizeidienststelle.

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KI Betzdorf



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