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Nachricht vom 12.08.2013    

Dringend Stammzellenspender gesucht

Ein 28-jähriger Mann aus Hachenburg und die 45-jährige Iris Schmidt aus Raubach, Mutter zweier Kinder, sind an Leukämie erkrankt. Um ihnen und anderen Patienten zu helfen, veranstalten ihre Freunde gemeinsam mit der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei drei große Registrierungsaktionen. Jeder kann helfen und sich als potenzieller Stammzellspender aufnehmen lassen oder Geld spenden, damit die Typisierungen finanziert werden können.

Iris Schmidt aus Raubach braucht Sie. Foto: Privat

Raubach/Hachenburg. Iris Schmidt und der junge Mann aus Hachenburg können nur überleben, wenn es – irgendwo auf der Welt – einen Menschen mit nahezu den gleichen Gewebemerkmalen im Blut gibt, der zur Stammzellspende bereit ist. Doch wie findet man einen solchen Spender? Es kommt nur sehr selten vor, dass zwei Menschen nahezu identische Gewebemerkmale haben. Die Suche ist aber auch deshalb so schwer, weil noch immer viel zu wenig Menschen als potenzielle Stammzellspender zur Verfügung stehen. Denn: Wer sich nicht in eine Spenderdatei aufnehmen lässt, kann nicht gefunden werden.

Bislang war die weltweite Suche nach einem passenden Stammzellspender für beide erfolglos. Um ihnen zu helfen, organisieren Freunde, Familie und Vereine gemeinsam mit der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei eine Registrierungsaktion und hoffen, dass möglichst viele Menschen aus der Region die Gewebemerkmale ihres Blutes bestimmen lassen. Jeder, der sich als potenzieller Stammzellspender in die DKMS aufnehmen lässt, ist eine weitere Chance für Patienten weltweit und kann vielleicht schon morgen zum Lebensspender werden. Die Aktionen findet statt am:

Sonntag, den 25. August 2013 von 11:00 bis 17:00 Uhr in der Mehrzweckhalle Raubach, Schulstr., 56316 Raubach

Samstag, den 31. August 2013 von 11:00 bis 17:00 Uhr in der Rundsporthalle Hachenburg, Lohmühle 2, 57627 Hachenburg

Sonntag, den 01. September 2013 von 11:00 bis 17:00 Uhr in der Haiderbachhalle, Schulstraße, 56237 Wittgert

Die Schirmherrschaft übernehmen: Volker Mendel, Verbandsbürgermeister von Puderbach, Peter Klöckner, Verbandsbürgermeister von Hachenburg, und Michael Merz, Verbandsbürgermeister von Ransbach-Baumbach.

Mitmachen kann grundsätzlich jeder zwischen 17 und 55 Jahren, der in guter gesundheitlicher Verfassung ist. Nach dem Ausfüllen einer Einverständniserklärung werden dem Spender fünf Milliliter Blut abgenommen, damit seine Gewebemerkmale bestimmt werden können. Spender, die sich bereits in der Vergangenheit bei einer Aktion registrieren ließen, müssen nicht erneut an der Aktion teilnehmen. Ihre Daten stehen weiterhin für alle Patienten zur Verfügung.

Genauso wichtig ist auch die finanzielle Unterstützung der Aktion. Als gemeinnützige Gesellschaft ist die DKMS bei der Spenderneugewinnung allein auf Geldspenden angewiesen. Um die Laborkosten tragen zu können wird finanzielle Hilfe benötigt: DKMS-Spendenkonto 10107704 bei der Sparkasse Siegen, BLZ 460 500 01.

Auch die drei Schirmherren appellieren an ihre Bürger: „In unserem Amt als Bürgermeister sind wir immer wieder froh zu erleben, wie hilfsbereit die Westerwälder in Krisensituationen zusammenhalten und wie wichtig es ist, füreinander einzustehen. Nicht nur mit Worten. Nicht nur mit gut gemeinten Ratschlägen. Jetzt brauchen zwei Bürger unserer Gemeinden die helfende Hand. Deshalb bitten wir Sie von Herzen: kommen Sie zu der Aktion und lassen Sie sich typisieren. Leben retten kann so einfach sein.“ Weiter Informationen finden Sie unter www.dkms.de.


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Kommentare zu: Dringend Stammzellenspender gesucht

15 Kommentare
an#2von J.W.:ein rat von mir- in zukunft - erst denken(wenn möglich)und dann schreiben-
#15 von petra hammes, am 24.08.2013 um 07:40 Uhr
Ich finde es wirklich schlimm, dass man daran erst teilnehmen kann wenn man 17 ist.
Ich wäre wirklich bereit zu spenden, aber ich darf es nicht.
#14 von E.K., am 15.08.2013 um 13:53 Uhr
Es wird viel zu selten zu Typisierungen aufgefordert. Bzw. hat sich gezeigt, dass die meisten Reaktionen auf einen Typisierungsaufruf kommen, wenn es sich um Menschen "in der Nachbarschaft" oder gar um Kinder handelt. Diese marketingtechnischen "Aufhänger" werden (sinnvollerweise!) gezielt in der Öffentlichkeit eingesetzt, da diese den größtmöglichen Erfolg haben, mögliche Spender (nicht nur für die veröffentlichten speziellen Fälle) zu finden.
Ich bin für diese Vorgehensweise sehr dankbar! Hat sie doch bereits zu einer so großen Menge an Spendern geführt, dass mir dank passender Stammzellenspende das Leben gerettet wurde.
Als Spender komme ich selbst damit leider nicht mehr in Frage. Aber als Befürworter aller Aktionen, die zu Spenden aufrufen, allemal.
#13 von B. Reuter, am 15.08.2013 um 07:06 Uhr
ich bin nicht in der DKMS sondern seit jahren in der WSZE westdeutsche spenden zentrale. schauen die dort auch nach, oder soll man sich auch in der DKMS anmelden ?
#12 von Petra Schneider, am 14.08.2013 um 12:38 Uhr
Da der Sozialversichertenverband bereits einem Leukämiekranken 2002 helfen konnte einen passenden Spender zu finden, sollte auch diese Aktion von allen Mitgliedern des SVV-Raubach unterstützt werden. Für diese Leistung wurde der SVV-Raubach von der Stefan-Morsch-Stiftung in Birkenfeld und der KMT-Klinik in Idar-Oberstein, mit der silbernen Verdienstmedaille ausgezeichnet
#11 von Volker Schmit, Sozialversichertenverband Raubach, am 13.08.2013 um 21:57 Uhr
Bin seit Jahren registriert und jeder, der sich davor sträubt ist in meinen Augen ein Mensch, der nicht in diese Gesellschaft gehört. Sind diese Leute dann selbst betroffen ist der Katzenjammer groß, aber anderen Menschen helfen - nein Danke - mir wird übel.
#10 von Heinz Kutscheid, am 13.08.2013 um 21:57 Uhr
Vielleicht weiss das ja jemand: wurde man nicht als Blutspender beim DRK mal irgendwann ohnehin registriert? wo dann ich das ggf. erfahren?

Auch um unnötig Zeit und Kosten zu sparen...
#9 von JüPa, am 13.08.2013 um 18:33 Uhr
Ich wollte mich schon vor einigen Jahren typisieren lassen, dies wurde jedoch abgelehnt, weil ich unter Depressionen leide und eine Typisierung unter diesen Umständen ärztlicherseits nicht genehmigt wurde.
#8 von B.R., am 13.08.2013 um 17:03 Uhr
Vielleicht weiss das ja jemand: wurde man nicht als Blutspender beim DRK mal irgendwann ohnehin registriert? wo dann ich das ggf. erfahren?

Auch um unnötig Zeit und Kosten zu sparen...
#7 von JüPa, am 13.08.2013 um 17:03 Uhr
@ J.W.
Sie haben natürlich Recht, wenn Sie sagen, dass sehr viele Leute auf einen Stammzellenspender warten und es in der Regel uns hier nicht interessiert. Weil es nicht greifbar ist für uns. Das ist völlig normal. Leider ist es aber in der heutigen Zeit noch nicht selbstverständlich, dass die Leute sich typisieren lassen. Daher ist der Schritt an die Öffentlichkeit zu gehen genau der richtige. Für die Menschen in dieser Region sind die Schicksale der Menschen auf einmal greifbar und sie lassen sich typisieren. Und vielleicht, wer weiß, vielleicht ist der richtige Spender dabei oder vielleicht werden diese Menschen dann irgendwann irgendeinem Menschen weit weg helfen können. Von daher rufe auch ich die Menschen im Westerwald auf, geht euch typisieren!! Viele Grüße.
#6 von P., am 13.08.2013 um 10:41 Uhr
Leute geht Spenden es könnte auch euch oder eure Kinder treffen auch dann wäre man auf jeden Spender dankbar Trommelt eure Vereinsmitglieder zusammen und geht alle

#5 von Andrea Fuchs, am 13.08.2013 um 10:41 Uhr
Habe mich auch vor einiger zeit registriert,einfach unter www.DKMS.de registrieren,Fragebogen und Wattestäbchen kommen nach Hause,Stäbchen im Mund,das tut noch nicht mal weh,und zurück schicken.
Finde jeder kann sein Beitrag dazu leisten.
LG.Stefan aus dem Westerwald
#4 von Stefan Szipior, am 13.08.2013 um 10:41 Uhr
@J.W.: Was ist das denn für ein dämliches Argument? Es ist nicht angebracht, öffentlich zu Typisierungsaktionen aufzurufen? Solche Aktionen kommen ALLEN an dieser Krankheit erkrankten Menschen zugute und sollten unterstützt werden!
#3 von G.A., am 13.08.2013 um 10:40 Uhr
Es gibt so dermaßen viele Leute die auf eine Stammzellenspende warten und das interessiert auch niemanden. Gerade jetzt, wo es bekannte Fälle hier in der Region gibt, werden wieder alle wach und auf einmal rufen wieder alle dazu auf. Es sollte eigentlich, als selbstverständlich angesehen werden, sich zu registrieren und typisieren zu lassen. Nicht nur weil jetzt auf einmal wieder jemand an die Öffentlichkeit geht. Es gibt genug Leute die es nicht tun und leider an der Krankheit sterben. Ich finde es nicht angebracht solche Artikel zu veröffentlichen.
#2 von J.W., am 13.08.2013 um 06:56 Uhr
Hallo an alle.....bin seit ca. 3 Jahren registriert....mitmachen und vielleicht irgend jemandem helfen....erst recht wenn derjenige aus der Nähe kommt!!! Mitmachen Leute!!! Liebe Grüße und viel Erfolg!!! Heike
#1 von Heike Zuccata, am 13.08.2013 um 06:56 Uhr

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