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Nachricht vom 16.08.2013 - 09:16 Uhr    

Marderhunde haben Nachwuchs - Namen und Paten gesucht

Drei gesunde Welpen brachten die Marderhunde der Trumler-Station in Birken-Honigsessen/Wolfswinkel zur Welt. Die Gesellschaft für Haustierforschung sucht Namen für die Welpen und Paten. Im Rahmen der Wolfswinkler Hundetage vom 6. bis 8. September steht die Station am Sonntag, 8. September, ab 10 Uhr den Besuchern offen.

Drei Marderhundwelpen suchen Namen und Paten. Foto: GFH

Birken-Honigsessen/Wissen. Drei gesunde Welpen machen seit einiger Zeit das Gehege der Marderhunde in der Trumler-Station in Birken-Honigsessen unsicher. Sie sind der Nachwuchs des Marderhund-Pärchens Bonny und Clyde, das nun voll beschäftigt ist, um sich um die Welpen zu kümmern. Zur Welt gekommen ist der Wurf zwar bereits am 28. Mai, die Station hat aber erst jetzt die Geburt bekannt gegeben, um die Wildtiere in ihren Gehegen noch etwas vor allzu viel Besuch zu schützen.

Die ersten drei Wochen waren die Welpen noch in ihrem Bau. Dort wurden sie von der säugenden Mutter und dem Vater versorgt. Nach 21 Tagen haben sie die ge­schützte Umgebung verlassen, unternehmen jetzt Erkundungen im Gehege und fres­sen auch eigenständig. Zum Wurf gehören ein weißes und zwei schwarze Tiere. Das Geschlecht konnte allerdings bislang noch nicht bestimmt werden.

Die Trumler-Station ist jetzt auf der Suche nach drei passenden Namen und ruft alle Tierfreunde auf, sich an Vorschlägen zu beteiligen. Stationsleiterin Erika Trumler hat sich bereits zwei Männernamen überlegt, die aber gerne überstimmt werden dürfen. Wenn sich herausstellen sollte, dass sich zwei Rüden unter den drei Welpen befin­den, würde sie den einen Klaus und den anderen Kinski nennen. Aber auch für ande­re Vorschläge ist man offen. Die Welpen sind ihrer Art entsprechend recht wild und bissig, weshalb auch dies bei der Namensfindung gerne berücksichtigt werden darf. Die Auswahl unter den eingegangenen Vorschlägen wird Erika Trumler vornehmen.

Namensvorschläge können an die E-Mailadresse: info@gfh-wolfswinkel.de geschickt oder per Webformular auf der Seite www.gfh-wolfswinkel.de/kontakt abgegeben werden. Die Trumler-Station sucht auch immer Paten für ihre Tiere und Gehege. Wer Pate der Marderhundekinder werden möchte, kann sich hier ebenfalls melden.

Marderhunde sind klein mit einer Schulterhöhe von rund 25 Zentimeter und gehören zur Familie der Echten Hunde. Allerdings können sie nicht wie Wölfe, Kojo­ten und Goldschakale mit Haushunden Nachwuchs zeugen. Marderhunde sind wie Füchse genetisch zu weit von den Haushunden entfernt. Die Tiere leben monogam und bleiben ein Leben lang im Paar zusammen. Beide Partner kümmern sich um die Welpen. Als einzige Vertreter der Hunde halten Marderhunde in Gegenden mit har­ten Wintern eine Winterruhe.

Am letzten Tag der Wolfswinkeler Hundetage, die in diesem Jahr vom 6. bis 8. Sep­tember in Wissen stattfinden, kann die Trumler-Station und das Gehege der Marderhunde kos­tenlos besichtigt werden. Beginn der Führung ist 10 Uhr. Adresse: Eberhard Trumler­ Station, Wolfswinkel 1, 57587 Birken-Honigsessen.



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Kommentare zu: Marderhunde haben Nachwuchs - Namen und Paten gesucht

2 Kommentare

Korrektur zum 1. Kommentar. Es muss lauten: wenn einer der drei Welpen weiblich ist.
(so schön die automatische Wortvervollständigung auch ist, sie sorgt sehr schnell für Fehler).
#2 von Klaus Adam, am 19.08.2013 um 20:12 Uhr
Manchmal ist es Zufall dass die Ereignisse "da" mit Ereignissen"dort" inhaltlich Kontakt haben. So ist es hier mit den Marderhunden. In der letzten Woche berichtete das WDR Fernsehen über das Havelland (nähe Berlin) und, dass dort eine Population dieser Tiere lebt. Bezeichnend ist die Aussage dass die Reproduktionsrate dieser Tiere unter einem Jahr liegen soll. Es sollen Würfe bis zu 9 Welpen geben.

Es wäre jetzt sinnvoll zu beobachten, ob sich diese Aussage auch in Wolfswinkel so ereignet. Im Ergebnis könnte dies bedeuten, dass aus jetzt 5 Tieren im kommenden Jahr schnell 8-12 Tiere geworden sein, insbesondere, wenn eines der Jungtiere erblich ist.

Die GfH bietet hier für eine wissenschaftliche Studie geradezu ideale Bedingungen. F
#1 von Klaus Adam, am 19.08.2013 um 11:37 Uhr

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