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Nachricht vom 01.09.2013    

Erwin Rüddel sprach mit Vertretern der BI Stegskopf

Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel fand sich kürzlich zu einem Meinungsaustausch mit Vertretern der BI Stegskopf zusammen, um über die gegenseitigen Interessen in Bezug auf den Ausbau der Windkraft auf diesem Gelände zu sprechen.

Markus Heiden, Erwin Rüddel, Rudolf Meier, Michael Orsowa und Susanne Heiden (v.l.) bei einem Gespräch zum Thema Stegskopf. (Foto: pr)

Emmerzhausen. Zu einem Meinungsaustausch traf sich der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel mit Vertretern der BI Stegskopf. Dabei ging es um die geplante Windkraft auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz der Bundeswehr. Nachdem die BI-Vertreter ihre Sicht der Dinge dargestellt hatten, machte Rüddel nochmals seine Positionierung deutlich: „Der Schutz, der Tieren zugestanden wird, muss auch für die Menschen gelten. 1.000 Meter muss der Mindestabstand sein – oder das Zehnfache der Höhe.“ Die Landesregierung sei gefordert durch klare Zielvorgaben die Diskussion über Standorte und Schutzgebiete in geordnete Bahnen zu lenken. „Ich plädiere für ausgewogene Lösungen, bei denen keiner übervorteilt oder benachteiligt wird. Der Schutz unserer Heimat ist ebenso wichtig wie der Ausbau erneuerbarer Energien“, so der Christdemokrat. Gleichzeitig erneuerte der Bundestagsabgeordnete seinen Vorschlag, beim Ausbau der Windräder genossenschaftliche Lösungen zu prüfen: „Die Interessen der Eigentümer, die Interessen der Gemeinden und die Interessen der Bürger, die durch Windräder in Mitleidenschaft gezogen werden, müssen soweit als möglich in Einklang gebracht werden.“ Gerade auf dem Stegskopf sieht Rüddel große Chancen für eine Mischnutzung und für eine Bündelung der Interessen. „Auf dem Stegskopf können Ökologie und Ökonomie Hand in Hand gehen. Hier sind die unterschiedlichen Interessen miteinander in Einklag zu bringen, und das Landschaftsbild des Westerwaldes bleibt dennoch erhalten“, bekräftigte Erwin Rüddel.


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