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Nachricht vom 22.09.2013    

Sabine Bätzing-Lichtenthäler: Wahlparty in Oberhonnefeld

Die Bundestagsabgeordnete Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) hat für ihre Wahlparty das Jugend- und Kulturzentrum in Oberhonnefeld gewählt. Bei der letzten Wahl hat es für die Direktwahl nicht gereicht, sie zog über die Landesliste in den Bundestag ein. Auf der Landesliste steht sie diesmal auf Platz drei. Hierüber wird sie in den kommenden Bundestag einziehen.

Leichtes Entsetzen beim Ergebnis der CDU. Fotos: Wolfgang Tischler

Oberhonnefeld-Gierend. Gerade kamen die Prognose und die erste Hochrechnung für die heutige Bundestagswahl herein. Als erstes Ergebnis kam die Steigerung der CDU, ein leicht entsetztes Gesicht bei Sabine Bätzing-Lichtenthäler, das sich aber schnell wieder aufhellte, als klar wurde, dass auch die SPD zugelegt hat. Enttäuschung bei dem voraussichtlichen Verlust der Grünen. Jubel bei den Sozialdemokraten, als das Ergebnis der FDP über den Bildschirm flimmerte. Im Moment herrscht Ratlosigkeit, wie es weitergeht. Kommentare sind bislang noch nicht zu erhalten.

Nach den ersten Hochrechnungen im Wahlkreis Neuwied/Altenkirchen hat die SPD, Sabine Bätzing-Lichtenthäler 38,5 Prozent der Erststimmen, die CDU hat 46,3 Prozent der Erststimmen errungen. Die Stimmung hier in Oberhonnefeld ist derzeit sehr verhalten. Es wird lebhaft diskutiert, warum die CDU so stark abgeschnitten hat.

Wir haben um 19.30 Uhr mit Sabine Bätzing-Lichtenthäler ein erstes Gespräch geführt: „Wir sind enttäuscht, wir hätten gedacht, dass wir mehr gewinnen. Bei den Erststimmen liege ich deutlich vor den Zweitstimmen. Trotzdem hat es nicht gereicht. Durch die Landesliste kann ich aber mit meinen Mitarbeitern im nächsten Bundestag weitermachen. Wir haben alles gegeben und müssen das Ergebnis akzeptieren.“ Sabine Bätzing-Lichtenthäler hat sich mittlerweile bei ihrem Wahlkampfteam für deren engagierten Wahlkampf bedankt und ihnen Geschenke überreicht.



21.00 Uhr: So nach und nach treffen Gäste aus dem Puderbacher Land, Dierdorf, Neuwied und anderen Verbandsgemeinden ein. Deren Stimmung ist ebenfalls gedrückt. Die einhellige Meinung der Gäste: "Jetzt soll die CDU auch alleine regieren." Die einzelnen vorliegenden Ergebnisse aus den Gemeinden werden derzeit diskutiert. Überwiegend hat dort auch die CDU die Nase von. Was ganz klar auffällt, ist, dass Sabine bei den Erststimmen überall besser, als bei den Zweitstimmen abgeschnitten hat.

Der Blick richtet sich bei den Gästen jetzt auf den kommenden Kommunalwahlkampf in 2014. Dort sollen die Verhältnisse wieder geändert werden. Wolfgang Tischler


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Kommentare zu: Sabine Bätzing-Lichtenthäler: Wahlparty in Oberhonnefeld

2 Kommentare
mich wundert stark, das diese Frau noch 36% der Erststimmen geholt hat. Die hat doch fachlich nichts drauf. Aber so sind Sie die Landeier. Mit so einem großen Werbebudget schafft das jeder.
#2 von Thomas H., am 29.09.2013 um 14:55 Uhr
Man muss sich doch wirklich nicht wundern, das die SPD so abgeschnitten hat.Sie ist doch weit weg von den Bürgern.Daher auch insgesamt der Absturz! Sie beachten doch gar nicht die Sorgen,Nöte und anderen Probleme der Bürger.Für sie ist doch nur Europa,Migration und Demografie wichtig.Was interessiert es einen was in 30-40 Jahren los ist.Jetzt und heute ist das Thema.Man sollte lieber mal dafür sorgen, das Schulabgänger der berufsbildenden Schulen rechtzeitig ihrer Zeugnisse bekommen damit sie sich rechtzeitig bewerben können.
#1 von Ferdinand Larenberg, am 23.09.2013 um 12:42 Uhr

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