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Nachricht vom 27.09.2013 - 09:31 Uhr    

"Siegperlen" schnupperten Berliner Luft

Die mehrtägige Wandertour führte die Wandfreunde "Siegperle" nach Berlin und ins Umland. Die Niederlausitz und der Spreewald sowie der Naturpark Schlaubetal wurden erkundet.

Die "Siegperlen" erkundeten Berlin. Foto: Verein

Kirchen/Guben. Auf ihrer alljährlichen achttägigen Entdeckungstour waren jetzt im September die Wanderfreunde „Siegperle" unterwegs. Stets im jährlichen Wechsel wird die große Fahrt in die hohen Berge oder wie zuletzt mit einem deutschen Reiseziel organisiert. Diesmal lernte der Wanderverein die Naturschönheiten der Niederlausitz (Brandenburg) mit den Naturparks Schlaubetal und Spreewald sowie das Berliner Umland näher kennen.

Während der Hinfahrt wurde ein Zwischenstopp bei Eisenach eingelegt, wo die Frühstückstische in einem Landgasthof des thüringischen Krauthausen bereits für die Gruppe eingedeckt waren. Danach ging es auf direktem Weg weiter zum Quartier der acht Tage, nach Guben an die Neiße. Von hier aus starteten die Teilnehmer zu ihren jeweiligen Tagesausflügen. In einem Bummelzug, dem so genannten Oder-Neiße-Express, wurden die Reiselustigen am nächsten Tag vom Hotel aus zum Findlingspark Henzendorf und direkt bis in die Reicherskreuzer Heide chauffiert, wo bei geführten, naturkundlichen Wanderungen die Heidelandschaft genossen wurde. Am Nachmittag besichtigten die „Siegperlen“ das als Barockwunder bekannte Kloster Neuzelle mit der angrenzenden Klosterbrauerei.

Am zweiten Tag wurden die Kirchener Volkssportfreunde dann vom Vorsitzenden des Wandervereins Spandau e. V., Horst Zander, und seiner Gruppe in Königs-Wusterhausen im Landkreis Dahme-Spreewald zu gemeinsamen Wanderungen erwartet. Auf Rundwanderwegen am Zeesener See (12 km) und entlang des Krimnicksees (6 km) wurde die nähere Umgebung des Lieblingsaufenthaltsortes von König Friedrich Wilhelm I. von Preußen erkundet. Das für am Nachmittag in Bad Saarow eigens gecharterte Ausflugsschiff befuhr während einer zweistündigen Tour den größten naturbelassenen See der Mark Brandenburg, den so genannten Scharmützelsee, nur unweit von Fürstenwalde/Spree entfernt.

Zum 100-jährigen Jubiläum stattete der Verein dem Ostdeutschen Rosengarten in Forst (Lausitz) Mitte der Woche einen Besuch ab und durchquerte dabei das 16 ha große Parkgelände mit mehr als 800 Rosen-Sorten auf zehntausenden Rosenstöcken. Nicht fehlen durfte am gleichen Tag ein Abstecher ins nahe gelegene Cottbus mit Schloss Branitz und dem bekannten Fürst-Pückler-Park, wo sich weitere Spaziergänge und kleine Wanderungen bei bestem Wetter geradezu anboten.

Den darauf folgenden Tag stand die Bundeshauptstadt Berlin auf dem Programm. Neben einer dreistündigen Stadtrundfahrt bestand auch die Gelegenheit ab Alexanderplatz zu einer geführten Wanderung zusammen mit der Wandergruppe aus Spandau auf dem Permanenten Wanderweg durchs historische Berlin. Andere wiederum nutzten die Gelegenheit zu einer Schifffahrt auf der Spree, dem Besuch des Berliner Fernsehturms oder einen kleinen Stadtbummel.

Eine wunderschöne Wanderung durch den Naturpark Schlaubetal hatten sich die Teilnehmer zum Ende der Woche mit den Vorstandsmitgliedern Sven Wolff, Robert Rosenthal und Eberhard Schulte vorgenommen. Auf Streckenlängen von 8, 9 und 17 km wurde das sehenswerte Landschaftsschutzgebiet mit seinen kleinen Schluchten und wildromantischen, unberührten Seenlandschaften zwischen Wirchensee, Bremsdorfer Mühle und Müllrose erwandert.

Das Highlight der acht Tage war für den vorletzten Tag vorbehalten, an welchem der Ausflug mitten in den Spreewald nach Lübbenau führte. Natürlich durfte auch eine traditionelle Kahnfahrt mit Zwischenstation im Spreewald-Dorf Lehde nicht fehlen. Zur Kahnfahrt hatten die Wanderfreunde dann alle ihr blaues Vereins-Polo-Shirt ausgepackt und mussten während der Fahrt nicht selten erklären, was es mit dem Schriftzug auf der Vorderseite des Shirts „Ich bin eine Siegperle“ auf sich hat.
Und dann hieß es bereits wieder Abschied nehmen von Niederlausitz, Spreewald und Schlaubetal – ein letztes Mal wurde eine größere Mittagsrast im Hotel-Restaurant „Zur Kanone“ in Tautenhain (Thüringen) eingelegt, wo einst Napoleon eine Kanone zurückließ, ehe der Reisebus mit Busfahrer Dimi, Vorsitzendem Sven Wolff und 52 weiteren „Siegperlen“ wieder wohlbehalten die Heimat erreichte.



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