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Nachricht vom 03.10.2013    

Bundesweiter Kampf gegen Raserei auf den Straßen

Mit einem 24-Stunden-Blitz-Marathon auf den Straßen der Republik will man der Todesursache Nummer Eins im Straßenverkehr begegnen und die Menschen für das Thema sensibilisieren. In Rheinland-Pfalz wird es am 10. und 11. Oktober 459 Kontrollstellen geben. Bis Sonntag können Bürger Messstellen bestimmen, wo sie glauben, dass dort zu schnell gefahren wird.

Region. Auf rheinland-pfälzischen Straßen sind im vergangenen Jahr 209 Menschen ums Leben gekommen. Bei mehr als 40 Prozent der tödlichen Verkehrsunfälle war überhöhte Geschwindigkeit die Ursache.
"Zu schnelles Fahren ist Todesursache Nummer Eins bei Unfällen im Straßenverkehr. Deswegen ist der Kampf gegen das Rasen eine Daueraufgabe für unsere Polizei und für die Kommunen", sagte Innenminister Roger Lewentz.

Um die Autofahrer für die Bedeutung einer angepassten Geschwindigkeit zu sensibilisieren und um ein Zeichen gegen das Rasen zu setzen, hat Rheinland-Pfalz mit den übrigen Ländern einen bundesweiten "24-Stunden-Blitz-Marathon" vereinbart: Am 10. und 11. Oktober wird die Polizei gemeinsam mit den für die Verkehrsüberwachung zuständigen Kommunen einen besonderen Fokus auf die Geschwindigkeitsüberwachung legen und innerhalb von 24 Stunden an 459 Messstellen im Land die Einhaltung von Tempolimits kontrollieren.

Innenminister Lewentz sagte: "Mit dem bundesweiten Blitz-Marathon dokumentieren die 16 Länder, dass sie es Ernst meinen mit der Verkehrssicherheit. Und weil es ausschließlich um die Sicherheit auf den Straßen geht und nicht ums Abkassieren, kündigen wir die Kontrollen schon jetzt an. Bevor die Aktion startet, informieren wir noch einmal detailliert darüber, wo die Messstellen im Land aufgestellt werden."

Lewentz erläuterte, noch stünden nicht alle Standorte der Geschwindigkeitskontrollen fest, weil ein großer Teil der 459 Kontrollstellen dort eingerichtet werden soll, wo die Bürgerinnen und Bürger es für sinnvoll hielten: "Wer bei bestimmten Strecken den Eindruck hat, dass dort besonders heftig gerast wird, kann uns das online mitteilen", erläuterte Lewentz.

Bis zum kommenden Sonntag, dem 6. Oktober, könnten die Bürgerinnen und Bürger im Internet auf der Homepage der rheinland-pfälzischen Polizei (www.polizei.rlp.de) und auf deren Facebook-Seite (www.facebook.com/PolizeiRheinlandPfalz) neuralgische Punkte benennen, an denen häufig zu schnell gefahren wird.

Polizei und Kommunen würden dann während des Blitz-Marathons am 10. und 11. Oktober an häufig genannten Brennpunkten gezielt kontrollieren, sagte Lewentz.
"Unsere Beamtinnen und Beamten nehmen täglich schwere Verkehrsunfälle auf, die auf zu hohe Geschwindigkeit zurückzuführen sind. Das gemeinsame Ziel muss es sein, dafür zu sorgen, dass die Zahl der Raser-Unfälle zurückgeht. Der 24-Stunden-Blitz-Marathon ist eine aufwändige, aber sicherlich erfolgreiche Aktion, um die Verkehrsteilnehmer daran zu erinnern, dass zu schnelles Fahren nichts bringt, außer der Gefahr schwerer Unfälle", sagte Lewentz.



Kommentare zu: Bundesweiter Kampf gegen Raserei auf den Straßen

3 Kommentare
Meines erachtens ist das alles Abzocke. An den meisten kontrollstationen besteht keine Gefahr für andere. Bei Schulen ist es ja sinnvoll. Aber nicht auf einer leere Landstraße im Westerwald. Der Innenminister will damit nur seine Abzockquote erhöhen.
#3 von Thomas H., am 06.10.2013 um 17:57 Uhr
von Hamm Sieg nach breitscheid das wird oft als Rennstrecke benutzt
#2 von Nicole hellmuth , am 04.10.2013 um 20:31 Uhr
Leider handelt es sich um Kontrolltage während der Ferienzeit. Aber ich hoffe, dass die Polizei auch endlich einmal an der Berufsschule steht und kontrolliert, natürlich außerhalb der Ferien, sonst bringt es nichts. Es handelt sich hier um eine 30er Zone und es hält sich niemand der Schüler nach Schulschluss an diese Geschwindigkeit. Es ist heftig was da abgeht und wie die Schüler mit ihren Autos den Berg runter rasen. Ein Parkverbot in der Dönerstr. hat lediglich das Gegenteil bewirkt, weil jetzt nur noch einseitig Autos parken dürfen. Vor dem Parkverbot mussten die Schüler wenigstens " langsamer" fahren, weil auf beiden Seiten Autos standen und sie gezwungen waren Slalom zu fahren. Man kann keine Kinder mehr zum spielen vor die Türe schicken, es wäre einfach zu gefährlich. Aber es muss erst wieder was passieren.....
#1 von Berufsschule Wissen, am 04.10.2013 um 08:59 Uhr

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