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Nachricht vom 06.10.2013    

Exkursion des Waldbauvereins führte ins Arboretum Burgholz

Eine Exkursion in das Revier Burgholz bei Wuppertal hinterließ nachhaltige Eindrücke bei den Teilnehmern, die der Einladung des Waldbauvereins Altenkirchen gefolgt waren. Das Arboretum Burgholz (Pflanzung zu Studienzwecken) bietet ungewöhnliche Waldbestände.

Beeindruckende Waldbilder gibt es im Arboretum Burgholz zu entdecken. Foto: Verein

Kreis Altenkirchen. Riesenlebensbaum, Küstenmammutbaum, Große Küstentanne und Lindenblättrige Birke sind Baumarten, die der normale Waldbesitzer allenfalls vom Hören-Sagen kennt und nur selten mit seinem eigenen Wald in Verbindung bringt.
Daran etwas zu ändern, war Ziel einer Fachexkursion, die der Waldbauverein Altenkirchen seinen Mitgliedern mit einem Besuch im Arboretum Burgholz bot.

Das Arboretum Burgholz ist Teil eines staatlichen Forstreviers. Auf 250 Hektar entstanden hier seit Ende der 1950er Jahre die Waldbestände, die heute als Arboretum und Versuchsflächen bezeichnet werden. Insgesamt etwa 100 fremdländische Nadel- und Laubbaumarten wachsen hier.

Der sich abzeichnende Klimawandel wird auch erhebliche Auswirkungen auf unsere Wälder und die Verbreitung einiger heimischer Baumarten haben. Durch die Erkenntnis über das Wachstum von fremdländischen Baumarten, die möglicherweise besser an die zu erwartenden klimabedingten Veränderungen angepasst sind, werden Waldbesitzer in die Lage versetzt, bessere Entscheidungen bei der Baumartenauswahl zu treffen.

Die Leiterin des waldpädagogischen Zentrums Burgholz, Ute Nolden-Seemann, führte die Altenkirchener Waldbesitzer in einer zweistündigen Wanderung durch das Revier und verstand es dabei, die beeindruckenden Waldbilder auch dem forstlichen Laien mit fachlichen Erklärungen nahe zu bringen.

Neben waldbaulichen und ertragskundlichen Aspekten, wurden dabei auch die Verwendungsmöglichkeiten der Holzarten und ökologische Fragestellungen behandelt.
Mit diesem Wissen ausgestattet, vor allem aber mit der Erinnerung an Bilder von außergewöhnlichen Waldbeständen, reisten die Teilnehmer wieder nach Hause und nahmen dabei die Erkenntnis mit, dass vieles von dem Gesehenen auch im eigenen Wald verwirklicht werden könnte.



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