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Nachricht vom 31.10.2013    

Drei verdiente Kommunalpolitiker aus dem Kreis geehrt

Mit der Freiherr-vom-Stein-Plakette wurden Wolfgang Fricke aus Hamm (Sieg), Siegfried Eicher (Grünebach) und Rolf Schmidt-Markoski (Horhausen) im Kulturhaus in Rheinböllen durch den rheinland-pfälzischen Minister des Innern, für Sport und Infrastruktur, Roger Lewentz, ausgezeichnet.

An drei Kommunalpolitiker aus dem Kreis Altenkirchen überreichte der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz die Freiherr-vom-Stein-Plakette. Siegfried Eicher (Grünebach), Rolf Schmidt-Markoski (Horhausen) und Wolfgang Fricke aus Hamm (von links). Zu den ersten Gratulanten zählte Landrat Michael Lieber. Foto: pr

Kreisgebiet. Die Ehrung mit der Freiherr-vom-Stein-Plakette ist die höchste Anerkennung des Landes Rheinland-Pfalz für ehrenamtlich tätige Kommunalpolitiker. Mit ihr werden alle drei Jahre Persönlichkeiten geehrt, die sich durch langjähriges, ehrenamtliches Engagement in der kommunalen Selbstverwaltung außerordentliche Verdienste erworben haben.

Zu den ersten Gratulanten zählten Landrat Michael Lieber, die beiden Bürgermeister Rainer Buttstedt (Hamm) und Bernd Brato (Betzdorf) sowie 1. Beigeordneter Alois Weißenfels (Flammersfeld).

Innenminister Roger Lewentz bezeichnete in seiner Laudatio die zur Ehrung anstehenden 47 Kommunalpolitikern als Vorbilder für die Selbstverwaltung. „Wir ehren Frauen und Männer für deren langjähriges, zeitaufwändiges und engagiertes kommunalpolitisches Wirken, dass ehrenamtlich zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger sowie der Kommunen erbracht wurde und erbracht wird.“

Eine positive Entwicklung von Staat und Gesellschaft sei ohne die aktive und konstruktive ehrenamtliche Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger nicht möglich, so der Minister weiter. „Sie sind eine wichtige Stütze für das demokratische Gemeinwesen. Deshalb steht diesen für die erbrachte Leistungen eine besondere Ehrung zu.“
In seinen weiteren Ausführungen betonte der Minister, „auch heute noch ist Steins Überzeugung aktuell, dass eine lebendige Demokratie von engagierten Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern lebt.“



Somit sei der Name Stein neben der Modernisierung von Staat und Verwaltung und der sozialpolitisch bedeutsamen Bauernbefreiung insbesondere mit der Kommunalreform verbunden. „Die Träger der Plakette nehmen auch gleichzeitig die Aufgabe an, Vorbild für junge Menschen zu sein, für die die demokratische Lebensform und die kommunale Selbstverwaltung in der Bundesrepublik Deutschland etwas Selbstverständliches geworden ist“, fügte Lewentz hinzu.

Kommunale Selbstverwaltung lebe von verantwortungsvollen Bürgerinnen und Bürgern, die für Belange eintreten und Verantwortung übernehmen. Das verdienstvolle Wirken der Geehrten solle der jungen Generation als Beispiel dienen, dass für Gemeinschaften die bürgerliche Beteiligung am kommunalen Leben notwendig sei. Denn nur durch Handeln vor Ort könne man etwas erreichen.



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