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Nachricht vom 01.11.2013    

Feuerwehr führte Atemschutzübung durch

Dichter Rauch drang aus dem ehemaligen Gemeindebüro in Niederfischbach – dieses Szenario bot sich den Feuerwehrleuten der Feuerwehren Niederfischbach, Harbach und Friesenhagen bei einer kürzlich durchgeführten Atemschutzausbildung.

Die Feuerwehren Niederfischbach, Harbach und Friesenhagen kamen kürzlich zu einer Atemschutzübung in Niederfischbach zusammen. (Foto: pr)

Niederfischbach. In Niederfischbach fand eine Ausbildung für die Atemschutzgeräteträger des Ausrückebereichs Asdorftal/Wildenburger Land (Niederfischbach, Harbach, Friesenhagen) im ehemaligen Gemeindebüro Niederfischbach statt. Das nicht mehr benutzte und somit leerstehende Gebäude stellte ideale Voraussetzungen für eine realitätsnahe Ausbildung der Einsatzkräfte.

Ein angenommener Brand mit mehreren vermissten Personen (Dummys) wurde als Ausgangslage angenommen. Mehrere Trupps (drei parallel) der Feuerwehr mit schwerem Atemschutz mussten das Gebäude nach den vermissten durchsuchen und den „Brand“ bekämpfen. Die Kameraden der Feuerwehr Niederfischbach kümmerten sich um die Ausarbeitung und Organisation der Übung. Verschiedene Aufgaben sollten durch die Einsatzkräfte erlernt und erfüllt werden, dazu zählten Menschenrettung, Türöffnung / Türkennzeichnung, das Absuchen von Räumen, die Zusammenarbeit mit Kameraden aus anderen Einheiten und der Umgang mit dem neu eingeführten Digitalfunk.

Für den Atemschutzeinsatz ist das regelmäßige Üben unabdingbar. Die Teilnehmer sollten während der Übung Erfahrungen sammeln, um im Einsatz sicherer zu sein. Unter anderem wurde von den Übungsleitern besonders Wert auf die Zusammensetzung der Trupps gelegt, gezielt wurden Trupps mit Kameraden der unterschiedlichen Einheiten zusammen eingesetzt. Denn gerade während eines Einsatzes am Tag müssen die Kameraden auch mit „fremden“ Einsatzkräften in den Einsatz gehen. Diese Übung soll den eventuellen Einsatz in Zukunft erleichtern.

Ebenso wurde Wert auf den Umgang mit dem Digitalfunk gelegt, die Einsatzkräfte sollten und während der Übung weitere praktische Erfahrungen für den eventuellen Realeinsatz sammeln können. Eine Kommunikation mit dem Einsatzleiter bzw. der Atemschutzüberwachung können im Brandfall für Atemschutzgeräteträger lebenswichtig sein.

Mit Hilfe einer Wärmebildkamera hatten die Übungsleiter auch in dem Gebäude mit null Sicht die Möglichkeit die Trupps zu beobachten und eventuelle Fehler aufzudecken und Vorgehensweisen zu verbessern. Alle an der Übung beteiligten sind sich einig, dass es eine lehrreiche Übung war und das erlernte für den Realeinsatz umgesetzt werden kann. Nach einer kurzen Abschlussbesprechung mit einem kleinen Imbiss traten alle Kameraden geschafft und Gesund den Heimweg in ihre Feuerwehrhäuser an. Besonderer Dank gilt dem Besitzer des Gebäudes der den Feuerwehren die Nutzung ermöglichte, ebenso stellte der DRK Ortsverein Niederfischbach während der gesamten Übung einen Rettungswagen zur Sicherung der Einsatzkräfte ab.


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