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Nachricht vom 03.11.2013    

Maler Per von Spee lädt zum Spaziergang ein

Die Landschaften des Kölner Künstlers Per von Spee laden zum visuellen Spaziergang ein. Im Alten Zollhaus in Wissen wurde die Ausstellung am 1. November eröffnet. Die Wissener eigenART holt seit Jahren Künstler ins Alte Zollhaus. Eine faszinierende Bilderschau, die im grauen November die Fantasie beflügelt.

Künstler Per von Spee stellt im Wissener Alten Zollhaus seine Landschaften aus und lädt zum Spaziergang ein. Fotos: Manfred Hundhausen

Wissen. Die Eröffnung der Ausstellung nahm der 1. Beigeordnete der Verbandsgemeinde Wissen, Friedhelm Steiger, in Vertretung von Bürgermeister Michael Wagener, vor. Steiger begrüßte besonders herzlich den anwesenden Künstler, die Organisatoren der Wissener eigenART und die kunstinteressierten Besucher. Er dankte dem Arbeitskreis Kultur der Zukunftsschmiede der Verbandsgemeinde Wissen für ein weiteres Highlight in der Veranstaltungsreihe „Kunst im Alten Zollhaus“. Per von Spee freue sich, die Reihe der bisherigen Künstler im Alten Zollhaus in diesem Jahr ergänzen zu dürfen.

Zur Einstimmung der Vernissage zelebrierte Dominik Weitershagen auf Wunsch von Per von Spee den Song „Hey Jo“ von Jimmy Hendrix mit viel Gefühl auf seiner Gitarre.
In der anschließenden Laudatio stellte Georg Mombour vom Arbeitskreis Kultur Leben und Werke des Künstlers vor.
Er erläuterte den gespannt lauschenden Zuhörern den aus seiner Sicht möglichen Zugang zu Per von Spees Seelen-Landschaften. Die Landschaften in dieser Ausstellung seien erfrischend unfertig im kommunikativen Sinne. Mit den hier ausgestellten Werken gebe von Spee die von ihm als Angebot gefundenen Antworten an die Betrachter weiter.
Mal mehr, meist weniger figurative Kompositionen, in überwiegend warmen Farbklängen schwingend, ermöglichten einen sinnlichen, ja einen synästhetischen Wahrnehmungsgenuss. Dabei ließe von Spee Ahnungen eher als fest Umrissenes entstehen, sanft melancholisches Nachspüren meditativ anmutender Stimmungen gebe er den Vorzug gegenüber kontrapunktisch gesetzten farbsatten Details. Diese entdecke man aber oft erst beim dritten Hinspüren und gewinne so einen additiv öffnenden Zugang zu den Werken.



Den Besuchern empfahl Mombour, die Bilder Per von Spees für sich selbst fertig zu stellen, ein Bild könne mit jedem Betrachter neu entstehen, und der vom Künstler begonnene Dialog werde fortgeführt. Zum Abschluss seiner Laudatio wünschte Mombour den Gästen spannende und emotionsreiche Dialoge mit den Werken Per von Spees.

Mit einem weiteren Stück von Jimmy Hendrix „Little Wing“ verzückte Dominik Weiterhagen das Publikum. Die Ausstellung mit 38 Bildern ist noch bis einschließlich Sonntag, 1. Dezember an folgenden Tagen geöffnet: freitags 16 bis 19 Uhr, samstags 13 bis 18 Uhr, sonntags 11 bis 18 Uhr. Der Veranstalter lädt daher zum Besuch der Kunstausstellung bei freiem Eintritt ein. (phw)


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