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Nachricht vom 10.11.2013 - 11:41 Uhr    

Betzdorfer Herztag in der Stadthalle

Die Deutsche Herzstiftung hat die bundesweite Kampagne in diesem Jahr unter das Thema "Das schwache Herz" gestellt. Der Betzdorfer Herztag findet am Samstag, 16. November, ab 10 Uhr in der Stadthalle Betzdorf statt. Vorträge und Diskussion unter der Leitung von Dr. Axel Bittersohl sollen Aufklärung bringen.

Betzdorf. Herzschwäche ist eine ernste Krankheit, die im fortgeschrittenen Stadium zu schweren Beschwerden bei den Betroffenen führt, ihren Alltag stark beeinträchtigt und das Leben der Patienten bedroht. In Deutschland wird die Zahl der Patienten mit Herzschwäche auf bis zu drei Millionen geschätzt.
Allein in Deutschland werden jährlich über 370.000 Patienten mit einer Herzschwäche in ein Krankenhaus eingeliefert; 13 Prozent starben an einer Herzinsuffizienz. Mangelnde Aufmerksamkeit für die Symptome der chronischen Herzschwäche ist einer der Gründe für die hohe Sterblichkeit an dieser Erkrankung.

Gemeinsam mit der Deutschen Herzstiftung möchte die Kardiologische Praxis Betzdorf des Medizinischen Versorgungszentrums am St. Marien-Krankenhaus Siegen über die Prävention, Diagnostik und Therapie der Herzschwäche informieren und sensibilisieren.
Unter dem Motto „Herzschwäche – wenn das Herz an Kraft verliert“ laden die Organisatoren des Betzdorfer Herz-Tages daher am 16. November ab 10 Uhr in die Stadthalle Betzdorf ein.

„Viele Patienten neigen dazu, krankheitstypische Anzeichen wie Atemnot, Leistungsabfall und geschwollene Beine mit Wassereinlagerungen zu verdrängen und resigniert auf das Alter zu schieben. Vielen sind zudem die Ursachen einer Herzschwäche nicht bekannt“, so Dr. med. Axel Bittersohl, leitender Arzt der Kardiologischen Praxis in Betzdorf.
Hierzu zählten die Koronare Herzkrankheit, Bluthochdruck, Herzklappenerkrankungen und die Herzentzündung.
„Je früher eine Herzschwäche erkannt und die Ursachen konsequent behandelt werden, desto größer sind die Chancen, sie wirksam zu bekämpfen. Deshalb müssen wir die Bevölkerung über diese lebensbedrohliche Volkskrankheit, ihre Ursachen und über den neuesten medizinischen Kenntnisstand in der Diagnose und Therapie informieren“, betont der Herzspezialist.
Trotz immer besserer Therapiemöglichkeiten erhalten viele Patienten keine optimale Behandlung, was oft daran liegt, dass diese Möglichkeiten zu wenig bekannt sind. Mit dem Ziel, die Lebensqualität und Lebenserwartung der Betroffenen zu verbessern, startet die Deutsche Herzstiftung im November mit ihren diesjährigen Herzwochen eine bundesweite Aufklärungskampagne, um umfassend über den neuesten Stand bei der Vorbeugung, Erkennung und Behandlung der Herzschwäche zu informieren. Als größte kardiologische Klinik der Region beteiligt sich das St. Marien-Krankenhaus Siegen an dieser Aufklärungskampagne und ist mit seinem Chefarzt Prof. Dr. med. Michael Buerke vor Ort.

„Der Betzdorfer Herz-Tag schlägt dabei die Brücke zwischen den Referenten der Fachvorträge und Workshops und den Teilnehmern, indem im Rahmen eines Plenums Fragen unmittelbar an die Experten gerichtet werden können.

Inhaltliche Grundlage ist die neue Experten-Broschüre „Das schwache Herz – Diagnose und Therapie der Herzinsuffizienz heute“ mit Beiträgen von renommierten Kardiologen, Herzchirurgen und Pharmakologen, die über die Erkrankung sowie über aktuelle Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten laienverständlich informieren.

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