Werbung

Nachricht vom 11.12.2013    

Vortrag „Rund ums Knie“ stieß auf großes Interesse

Einen erfolgreichen Vortrag konnte die Patientenakademie nun für sich verbuchen. „Rund ums Knie“, ein Kooperationsprojekt zwischen Kreisvolkshochschule und dem DRK Krankenhaus, das kürzlich in Altenkirchen stattfand, stieß auf großes Interesse.

Dr. Johannes Detmer, Chefarzt Dr. Frank Hostmann, Oberarzt Dr. Stefan Hirschfeld, Ingrid Meier (Patientin) und Krankenschwester Selda Sari (v.l.) beim Fachvortrag „Rund ums Knie“. (Foto: pr)

Altenkirchen. Die Patientenakademie, ein Kooperationsprojekt der Kreisvolkshochschule und des DRK Krankenhauses, hatte zu dem Fachvortrag „Rund ums Knie“ nach Altenkirchen eingeladen und stieß mit dem Vortrag auf großes Echo.

Dr. Nikolaus Rausch, Facharzt für Orthopädie in der unfallchirurgischen Abteilung am DRK Krankenhaus, referierte zum Thema arthroskopische Chirurgie. Moderne Möglichkeiten der Behandlung und Wiederherstellung des Knies bei Unfallverletzungen und Erkrankungen des Kniegelenkes wurden vorgestellt. Einen breiten Raum nahm das Thema arthroskopische Chirurgie bei Verschleißerkrankungen des Kniegelenkes ein. Das Verfahren wurde an Beispielen und kurz eingespielten Videos ausführlich dargestellt. Die Chancen mit dieser Operationsmethode frühen oder mittleren Verschleiß des Gelenkes ausreichend behandeln zu können, wurden aufgezeigt. Kann eine Arthroskopie nicht mehr helfen oder ist es auf Grund des fortgeschrittenen Verschleißes für einen solchen Eingriff schon zu spät, muss an einen künstlichen Kniegelenkersatz gedacht werden.

Hierüber referierte im Anschluss Dr. Johannes Detmer, ebenfalls Facharzt für Orthopädie in der unfallchirurgischen Abteilung. Konservative Therapieversuche und gelenkerhaltende Operationen müssen gescheitert oder nicht mehr möglich sein. Der erhebliche Verschleiß muss objektiv nachweisbar sein und der Patient über entsprechende Beschwerden klagen. Zuletzt muss auch erkennbar sein, dass der Patient von der Operation tatsächlich profitiert. Sind all diese Kriterien erfüllt und der Patient operationsfähig, kann eine Operation in nahezu jedem Alter angezeigt sein.
Detmer stellte im weiteren Verlauf das Operationsverfahren mit der weltweit erfolgreichsten Prognose hinsichtlich der Patientenzufriedenheit und Haltbarkeit vor. Routinemäßig erfolgt dieses in minimalinvasiver Technik, das heißt über einen kleinen Hautschnitt in einer speziellen besonders gewebeschonenden Methode. Dieses Verfahren wird auch in der Sektion für Orthopädische Chirurgie am Krankenhaus Altenkirchen verwendet. Hiermit steht den Patienten ein nachweislich bewährtes und modernes Verfahren wohnortnah zur Verfügung.



In der sich anschließenden Diskussion wurde lebhaft mit den Zuhörern über das Thema auch am Beispiel einzelner Patientenschicksale diskutiert. Mögliche Risiken und Gefahren interessierten die Zuhörer besonders und wurden auch in ihren Konsequenzen besprochen. Zusammenfassend beleuchtete der Vortrag, dass die Knieendoprothese eine hervorragende Möglichkeit ist, Patienten mit zerstörten Kniegelenken zuverlässig zu helfen.


Lokales: Altenkirchen & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

AK-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.



Aktuelle Artikel aus Region


Reparatur-Café in Wissen: Gemeinsam gegen Elektroschrott

Am 12. August 2026 öffnet das kulturWERKwissen seine Türen für alle, die defekte Elektrogeräte reparieren ...

Beeinträchtigungen im Bahnverkehr zwischen Siegen und Köln

Reisende müssen sich derzeit auf Verzögerungen und Ausfälle im Zugverkehr einstellen. Eine Reparatur ...

Heizöl in der Sieg: Arbeiten stehen vor dem Abschluss, Badeverbot soll aufgehoben werden

Es gibt gute Nachrichten nach dem Vorfall im Juli, bei dem bis zu 2000 Liter Heizöl bei Windeck-Imhausen ...

Geführte Radwanderung durch die Kroppacher Schweiz zur Nistermündung

Am Sonntag, den 9. August, lädt der Kultur- und Verkehrsverein Limbach zu einer besonderen Radwanderung ...

Sparkasse Westerwald-Sieg startet mit 19 neuen Auszubildenden ins Ausbildungsjahr

In Bad Marienberg beginnt für 19 junge Menschen ein neuer Lebensabschnitt. Die Sparkasse Westerwald-Sieg ...

Klaus Becher verabschiedet sich nach 49 Jahren aus der Verbandsgemeindeverwaltung Wissen

Nach fast fünf Jahrzehnten im Dienst der Verbandsgemeindeverwaltung Wissen tritt Klaus Becher in den ...

Weitere Artikel


Arno Löffert in Selbstständigkeit gestartet

Neugründung im Landkreis Altenkirchen – mit Löffert-Kunststoffe wagt Arno Löffert nun den Schritt in ...

Landfrauen Hamm/Sieg besuchten Monschau

Monschau ist eine Reise wert – zu dieser Erkenntnis gelangen nun die Landfrauen Hamm/Sieg, die kürzlich ...

Neun Pflegeassistenten absolvierten DRK-Kurs

Neun frisch gebackene Pflegeassistentinnen haben erfolgreich ihre Ausbildung beim DRK absolviert und ...

VfB Wissen-Leichtathleten ehrten ihre Sportler

Bei der Weihnachtsfeier der VfB Wissen-Leichtathleten wurden Nele Schneider und Paul-Phillip Uhlemann ...

Die Armut im Landkreis Altenkirchen zementiert sich

In einer Pressemitteilung drückt der DGB Koblenz die Besorgnis zum Thema Armut im Hartz-IV System aus ...

Run auf Tickets zum Film Hagenberg ist im Gange

Der Film Hagenberg zum Jubiläum der Stadt Hachenburg wird mit einer Premiere im März des kommenden Jahres ...

Werbung