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Nachricht vom 05.02.2014    

Zwei Defibrillatoren für die Stadt Betzdorf

Die Betzdorfer Stadthalle und das Stadion „Auf dem Bühl“ erhielten jeweils einen mobilen Defibrillator, der künftig in Herznotfällen Menschenleben retten könnte. Dies wird der Stadt Betzdorf durch eine Sponsoring-Maßnahme der RWE Deutschland AG zuteil.

Zur offiziellen Übergabe der Defibrillatoren für die Stadthalle und das Stadion in Betzdorf trafen sich Hermann Roth (RWE Deutschland AG), Andrea Franz (Sportgemeinschaft 1906 Betzdorf e.V.), Bernd Brato (Bürgermeister Stadt Betzdorf), Monika Schlosser (Stadthalle) und Christoph Brombach (RWE Deutschland AG) im Foyer der Stadthalle Betzdorf (v.l.). (Foto: pr)

Betzdorf. Die RWE Deutschland AG stellt der Stadt Betzdorf im Rahmen eines Sponsorings zwei mobile Defibrillatoren zur Verfügung. Die Entscheidung bezüglich des örtlichen Einsatzes der Geräte war für Bürgermeister Bernd Brato schnell getroffen: „Die Stadthalle Betzdorf und das Stadion ‚Auf dem Bühl‘ sollen jeweils mit einem mobilen Defibrillator ausgestattet werden, der bei Herznotfällen auch von medizinischen Laien eingesetzt werden kann. Damit stehen unseren Bürgerinnen und Bürgern neben dem Defibrillator im Rathaus Betzdorf nun zwei weitere Geräte an stark frequentierten Orten zur Verfügung, die Menschenleben retten können.“
Zudem werde zeitnah eine Schulung sowohl für Vertreter der Sportgemeinschaft 1906 Betzdorf e.V. als auch für das Personal der Stadthalle stattfinden.

Hermann Roth, Leiter der RWE-Kommunalbetreuung, ergänzte: „Als Energieversorger der Region leisten wir mit den Defibrillatoren einen wichtigen Beitrag zur Infrastruktur im Gesundheitswesen.“ RWE Deutschland fördert die Anschaffung solcher lebensrettender Geräte in seinen Partnerkommunen. Bislang fanden sich Defibrillatoren auf Intensivstationen, in Operationssälen, in Notfallaufnahmen sowie in Rettungsfahrzeugen. Zunehmend werden diese für Laien konstruierten Geräte auch in öffentlichen Gebäuden aufgestellt.




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Intention und Funktion:
Der plötzliche Herztod ist mit mehr als 100.000 Betroffenen eine der häufigsten Todesursachen in der Bundesrepublik außerhalb von Kliniken. Betroffene haben eine Chance, eine solch gefährliche Situation schadensfrei zu überleben, wenn innerhalb von drei bis fünf Minuten mit Erste-Hilfe-Maßnahmen begonnen wird.
Nach dem Einschalten gibt der Defibrillator alle notwendigen Tätigkeiten akustisch klar und unmissverständlich vor. Er überprüft eigenständig die Herzfrequenz und beendet bei Bedarf eigenständig durch gezielte Stromstöße Unregelmäßigkeiten wie Herzrhythmusstörungen und Kammerflimmern. Das Gerät ist so konzipiert, dass kein Schaden verursacht werden kann. Ein Elektroschock wird nur abgegeben, wenn tatsächlich ein lebensgefährliches Kammerflimmern vorliegt. Die Vitrine, in dem der Defibrillator aufbewahrt wird, hat eine Besonderheit: Sobald die Tür geöffnet wird, um den Defibrillator zu entnehmen, ertönt automatisch ein akustisches Signal, das die Entnahme ankündigt. So werden weitere Helfer auf den Notfall aufmerksam gemacht.


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