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Nachricht vom 10.02.2014    

Hubertus-Schützenbruderschaft sagte Danke

Die St. Hubertus-Schützenbruderschaft Birken-Honigsessen hatte in der jährlichen Mitgliederversammlung unter anderem Ehrungen, Wahlen und eine Satzungsänderung auf dem Programm. Brudermeister Jörg Gehrmann und der Vorstand warben für das Amt des Schützenkönigs oder -königin auf der Birkener Höhe.

Nach 25 Jahren Vorstandsarbeit gab Klaus Schuhen (links) das Amt auf, er erhielt als Dank ein Geschenk. Fotos: Manfred Hundhausen

Birken-Honigsessen. Nach einem gemeinsamen Gottesdienst mit Präses Pastor Martin Kürten eröffnete Brudermeister Jörg Gehrmann die jährliche Mitgliederversammlung St. Hubertus Schützenbruderschaft Birken–Honigsessen, im Katholischen Jugendheim zu der sich ca. 60 Schützenbrüder und Jungschützen eingefunden hatten.

Jörg Gehrmann begrüßte die Versammlung, Ortbürgermeister Hubert Wagner, den amtierenden König Martin Brock mit Gattin Kathrin, Kaiser Siegfried Storbeck, Ehrenmitglied Alois Reifenrath und die Jugendmajestäten.
Er dankte dem Diözesanjungschützenmeister Tobias Kötting für das Orgelspiel in der hl. Messe und der Parforcebläsergruppe unter der Leitung von Franz-Josef Quast für die weitere musikalische Gestaltung der Messe.

Brudermeister Jörg Gehrmann ging auf die Aktivitäten und Termine des Vereins in 2013 ein. Er bedankte sich besonders bei dem „Allrounder“ Florian Jung für dessen vielseitigen Einsatz im Verein. Zum Amt des Schützenkönigs beabsichtigt er die Mitglieder einmal über Fantasiezahlen die umher geisterten aufzuklären.

„Weder die Anzahl der Termine“, so Gehrmann, “noch der finanzielle Aufwand ist so hoch, das es einem Mitglied nicht möglich ist, König in Birken zu werden“.
„Ein König ist und bleibt das Aushängeschild der Bruderschaft“, fügte er hinzu. Er verwies unter anderem darauf, dass die Bewohner der Ortsgemeinde das Schützenfest als Teil der Dorfkultur ansehen.

Gehrmann wies die Versammlung auch auf zwei zusätzliche Veranstaltungen in diesem Jahr hin: Am Samstag den 29. März findet eine gemeinsame Wallfahrt mit den Bruderschaften von Selbach und Schönstein statt und am Karnevalsdienstag ein Kehrausball ab 17.11 Uhr, nach dem Zug in Wissen, im Pfarrheim mit DJ Hennemann und „Kölschen Tönen“.

Geschäftsführers Ralph Kocher berichtete von leicht steigenden Mitgliederzahlen, nachlassenden Besuchen in der Hubertushütte und von geplanten Renovierungs- und Umbauarbeiten an Hubertushütte und Schießanlage in absehbarer Zukunft.

Der Bericht des Kassierers Alexander Höfer fiel zur Freude der Versammlung positiv, mit einem plus in der Vereinskasse aus, resultierend durch die Einnahmen des „Höhner Konzerts“ 2013 im Kulturwerk Wissen, aus Mieteinnahmen der Hubertushütte und der Schiessanlage und letztlich eines Schützenfestfrühschoppens der immer 50 Prozent des Schützenfestumsatzes ausmachte. Die Jungschützen konnten mit neuen Uniformen ausgestattet werden, neuer Fahnenschmuck und eine neue Luftpistole, auch für Linkshänder, fielen unter die Ausgaben.

Nach den Angaben von Joachim Quast, dem Rendanten besteht der Verein momentan aus 585 Mitgliedern, davon 48 Frauen, 483 Männer und 54 Jungschützen.
Er konnte von 20 neuen Mitgliedern, 20 Austritten und 5 Sterbefällen berichten.
Es folgten die Berichte des Schießmeisters Peter Görgen und des Jungschützenmeisters Simon Wunderlich, die der Versammlung von einer gut funktionierenden Vereinsarbeit und Jungschützengruppe berichten konnten.
Die Mannschaft Jugend Luftpistole wurde Bundesmeister, Diözesanmeister und Pokalsieger. Im Einzel wurden zweimal der 2. und einmal der 3. Platz erreicht.

„Ein großes Problem ist in jedem Jahr“, so auch Torsten Höfer, „einen Bereitwilligen als Schützenkönig zu finden“. Er dankte deswegen besonders Mario Brock der sich im vergangenen Jahr zur Verfügung gestellt hatte. Des Weiteren blickte er rückwirkend auf die Aktivitäten der Schützenbruderschaft im vergangenen Jahr und auf die anstehende Saison.

Nach dem Bericht der Kassenprüfer Günter Wagner, Robert Groß und Ansgar Herzog
die dem Kassierer Alexander Höfer einwandfreie, fehlerlose Ausübung in seinem Amt bestätigten, folgte die einstimmige Entlastung des Vorstandes durch die Versammlung.

Bei den Ergänzungswahlen zum Vorstand wurden Alexander Höfer und Peter Görgen als Fahnenoffiziere im Amt bestätigt, für den ausscheidenden Klaus Schuhen wurde Philipp Seifert neu gewählt.
Die drei Kassenprüfer Günter Wagner, Robert Groß und Ansgar Herzog wurden allesamt einstimmig wiedergewählt.
Die anstehende Satzungsänderung Paragraf 3 (Gemeinnützigkeit) wurde einstimmig von der Versammlung bestätigt. (phw)

Ehrungen
Der nach 25 Jahren aus dem Vorstand ausscheidende Klaus Schuhen wurde für seine treuen Verdienste zum Verein geehrt und erhielt als Dank ein Präsent von Brudermeister Jörg Gehrmann überreicht.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt:
Reinhard Hombach, Wolfgang Kemmerzehl, Hans-Georg Reigl, Hans-Georg Schulten,
Christoph Wagner, Thomas Wener, Heiko Reuber, Günther Wagner, Joachim Jünger,
Torsten Höfer, Friedhelm Schumann und Volker Wahl.

Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt:
Emil Baldus, Gerhard Demmer, Alex Collard, Hermann-Josef Reuber, Christoph Demmer, Hans-Jürgen Semm, Ludwig Straub, Ulrich Vor und Richard Dützer



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Kommentare zu: Hubertus-Schützenbruderschaft sagte Danke

1 Kommentar

Alexander Höfer wurde als ordentliches Vorstandsmitglied und nicht als Fahnenoffizier wiedergewählt.
#1 von Alexander Höfer, am 10.02.2014 um 13:14 Uhr

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