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Nachricht vom 17.02.2014 - 08:57 Uhr    

Herdorfer Dreigestirn genoss die Sitzung in vollen Zügen

Die erste Sitzung der KG Herdorf der Session mit Prinz Andreas II., Bauer Sven und Jungfrau Ritchyna im Knappensaal brachte nicht nur das Unwort des Jahres aus Herdorfer Sicht unter das närrische Volk, sie war temperamentvoll närrisch mit einem gekonnten Mix aus Tanz, Büttenreden und Musik.

Das Herdorfer Dreigestirn an der Spitze der närrischen Tage genoss den Auftakt. Fotos: anna

Herdorf. Das Unwort des Jahres im Städtchen heißt „Eingliederung“, dass wusste sogar der Kindersitzungspräsident Tim Fastnacht, als sein großes Vorbild Norbert Weber ihn im gemeinsamen Vortrag nach diesem fragte. Klar, dass auch in diesem Jahr die Fusion und nicht zuletzt die Daadener in einigen Vorträgen anlässlich der ersten KG-Sitzung im Knappensaal wieder ein Thema war.

Sitzungspräsident Weber und seine Vize Regina Farnschläder führten am Abend durch das mehrstündige Programm, welches zu guter Letzt die eigene Zeitvorgabe wieder mehr als eine Stunde überzogen hatte. Zu den Klängen des Bollnbacher Musikvereins marschierte als erstes die Kinderprinzessin Maja I. mit samt ihrem Gefolge in den Saal ein. Kurz darauf erhob sich das Publikum erneut von den Plätzen und huldigte dem ersten Herdorfer Dreigestirn. Prinz Andreas II., Bauer Sven und Jungfrau Ritchyna kamen mit großem Hofstaat. Allen voran Fahnenträger Helmut Haubrich, sowie Vorsitzender Thomas Otterbach und Vizepräsident Stefan Euteneuer. Außerdem dabei Tanzgruppen der KG, die Herdorfer Mädchen und natürlich die Garde mit ihrem Kommandanten Michael Köhler. Als kleine Pinguine watschelten die Minis der KG zu einem Liederpotpourri über die Bühne und erhielten für die erste Tanzdarbietung des Abends einen kräftigen Applaus.

Uli Berens gab wieder Witze und Anekdoten zum Besten und auch die Polka der Tanzgruppe von Louisa Beel kam beim Publikum gut an. Die Ehrengäste des Tages waren der Ehrenbürger Erni Schlosser, Bürgermeister Uwe Erner, die Fraktionssprecher Uwe Geisinger und Hans-Georg Sayn, sowie die Vertreter der Kreissparkasse Herdorf Sascha Eckhard und Thomas Schuhen. Mit den ersten vier führten die Sitzungspräsidenten ein Quiz durch, die beiden anderen hatten die Aufgabe der Schiedsrichter zu übernehmen. Da wurden Ortsnamen umschrieben wie, „eine große Ackerfläche“: – Weitefeld. Oder „ein geschützter Flusslauf“: – Schutzbach.
Im anderen Fall mussten die Kandidaten Straßennamen aus der VG Daaden den jeweiligen Orten zuordnen. Hierbei bewies sich Uwe Geisinger als besonders gut informiert und gewann letztlich eine zweitägige Wanderung durch Mauden. Uwe Erner belegte den zweiten Platz und bekam eine Safari auf der Daadener Höhe als Gewinn.

Erner kam später nochmals auf die Bühne, mit dem Verein "Füreinander Lachen". Sein Vereinskollege Peter Schlosser bezeichnete den Stadtbürgermeister als ersten Bevollmächtigten der VG Daaden – Uwe Schneider! Mit der Reisebeschreibung eines Engländers auf Besuch in der Region begeisterten die beiden Bröselhäppchen das Publikum und sie waren es dann auch, wo die erste Zugabe des Abends eingefordert und gegeben wurde.
Als Gastverein waren diesmal die Karnevalisten des HC Erbachtal nach Herdorf gekommen und siehe da, auch die traten mit einem Dreigestirn an. Prinz Frank, Jungfrau Martina und Bauer Hans-Werner kamen mit großem Gefolge und zwei Tanzgruppen, die ihr Können präsentierten.

Als Duo "Ött und Ött" kamen Brigitte Romschinski und Christiane Schwanke wieder auf die Bühne und brachten mit ihren Erkenntnissen über den Wandel im Alltag das Publikum zum Lachen. Weitere Tänze boten das Funkenmariechen Eileen Kaffine, das große Tanzcorps der Sportfreunde Herdorf, Rhönradturnerinnen der DJK, das Jugendtanzcorps der KG Herdorf mit einem Medley von Michael Jackson und das Showtanzteam der KG mit „Wild Saloon – It`s Showtime“. Viel Spaß verbreiteten auch die beiden Clowns Thomas Schuhen und Uwe Geisinger. Eine außergewöhnliche Gerichtsverhandlung boten Rita und Rudolf Rasche mit Marion Wisser im Trio.

Mit spitzer Zunge und eingängigen Melodien berichteten die Domspatzen wieder aus dem innerstädtischen Nähkästchen. Da war sowohl der Streit um die Zukunft der Realschule Plus im Ort ein Thema, wie auch der Festzug vom Bollnbacher Musikverein zu seinem 125-jährigen Jubiläum, als auch die Schwierigkeiten der Feuerwehr beim Entzünden des Martinsfeuers. „Es war einmal ein Städtchen zu klein“ sangen die Domspatzen und kamen so natürlich zum Thema „Eingliederung“ Herdorf in die Verbandsgemeinde Daaden. Dies soll laut Domspatzen aber auch einen ganz neuen Berufszweig in Herdorf aufkommen lassen, den des „Daadenschutzbeauftragten“. „Und die Daadener glaubten, sie bekämen nur unsere Schulden“, stellten die Herren süffisant fest und hatten die Lacher auf ihrer Seite. „Nadda Jöhh“. (anna)



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