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Nachricht vom 19.02.2014 - 07:19 Uhr    

Bundestrainierin Barbara Rittner bei den "AK-ladies open"

Noch bis zum 23. Februar gibt es Weltklasse-Tennis im SRS-Sportpark in Altenkirchen. Bundestrainierin Barabara Rittner sieht in dem ITF-Turnier eine große Chance für den Tennisnachwuchs, denn hochrangige Tennis-Turniere seien in Deutschland Mangelware.

Turnierdirektor Razvan Mihai und Bundestrainerin Barbara Rittner sind erfreut über den positiven Turnierverlauf. Fotos: Eva Klein

Altenkirchen. Seit dem 15. Februar dreht sich im SRS-Sportpark am Sport- & Seminarhotel Glockenspitze alles um den kleinen gelben Filzball. Der Veranstalter ASG (gemeinsam mit dem SRS-Sportpark) rief zum AK-Ladies-Open und 48 Weltklasse-Spielerinnen folgten dem Ruf, um in Altenkirchen um WTA-Punkte zu kämpfen. Am Dienstag, 18. Februar, war auch die Bundestrainerin des Fed-Cup-Teams Deutschland (Anmerkung der Redaktion: Analog zum Davis-Cup bei den Herren) und ehemalige Weltranglisten 24. Barbara Rittner vor Ort.

Rittner beschrieb das ITF-Weltranglisten-Tunier in Altenkirchen als große Chance für den deutschen Tennis-Nachwuchs. „Gerade bei den jüngeren Spielerinnen ist es oft eine Kostenfrage, denn viele Punkte-Turniere finden im Ausland statt und sind mit großem Kostenaufwand verbunden. ITF-Turniere dieses Niveaus gibt es nicht viele in Deutschland und hier haben unsere Nachwuchs-Spielerinnen die Chance, wertvolle Punkte für die Weltrangliste zu sammeln“, betonte die Fed-Cup-Teamchefin.
Die ehemalige Profi-Tennisspielerin, die sich hauptsächlich im Porsche Talent-Team engagiert, betonte die gute Zusammenarbeit mit Turnierdirektor Razvan Mihai, welcher sich fast 18 Monate auf die AK-Ladies-Open vorbereitet hatte. Die international und nationale vertretenen Nachwuchs-Talente dankten ihm dies mit einem durchweg guten Feedback.
Barbara Rittner wird das Turnier zudem zur Nachwuchs-Sichtung nutzen. „Durch mein Engagement im Porsche Talent Team habe ich in der Regel eine gute Nase für die Talentsuche und auch mit meinen Prognosen für den Turnierverlauf liege ich selten falsch.“ Zu einer Prognose hinsichtlich des Ausgangs der Finalspiele in Altenkirchen wollte sich Rittner dann aber nicht hinreißen lassen, da sie erst die Teilnehmer genauer in Augenschein nehmen wollte.

Das Altenkirchener Open wird von mehreren Night-Sessions umrahmt, die im Zuge der Gegenüberstellungen von Dienstag bis Freitag immer um 19.30 Uhr stattfinden werden. In der heutigen Begegnung wurden per Los ausgerechnet zwei deutsche Kontrahentinnen, darunter die Lokalmatadorin Alexandra Mihai, für die Night-Session auserkoren.
„Für mich ist neben der reinen Spielanalyse auch wichtig, wie die Begleitumstände für die Nachwuchsspieler außerhalb des Tennisplatzes sind. Wenn zwei junge Talente erste Erfahrungen bei einem Turnier dieser Klasse sammeln und vor mehr als 250 Zuschauern spielen müssen, sind starke Nerven gefragt,“ so Rittner.

Ob diese vorhanden sind, kann noch bis zum 23. Februar im SRS-Sportpark herausgefunden werden. Für die Night-Sessions und andere Spiele der AK-Ladies-Open gibt es noch wenige Karten. (Eva Klein)



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