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Nachricht vom 20.02.2014    

Land fördert Schulsozialarbeit im Kreis Altenkirchen

Die Schulsozialarbeit im Landkreis Altenkirchen wird mit einem Betrag von 191.250 Euro durch das Land gefördert. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Thorsten Wehner kritisiert in diesem Zusammenhang den Ausstieg des Bundes aus der Finanzierung.

Kreis Altenkirchen. Das Land hat im Rahmen einer Projektförderung für die Schulsozialarbeit im Kreis Altenkirchen eine Zuwendung von insgesamt 191.250 Euro im laufenden Jahr 2014 bewilligt. Diese Nachricht erhielt der Landtagsabgeordnete Thorsten Wehner jetzt auf Anfrage vom Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen.

Wie der SPD-Politiker mitteilt, richtet sich die Höhe der einzelnen Zuwendungen für die Schulsozialarbeit an den jeweiligen Stellenanteilen. Die vollen Stellen an den Realschulen plus in Altenkirchen und Betzdorf sowie der IGS Hamm werden mit 30.600 Euro gefördert. Knapp 23.000 Euro sind für die Drei-Viertel-Stellen an den Integrierten Gesamtschulen Kirchen-Betzdorf und Horhausen sowie der Realschule plus bewilligt worden. An den Realschulen plus in Daaden und Herdorf werden die halben Stellen mit jeweils 15.300 Euro gefördert.

Thorsten Wehner betont die besondere Bedeutung sozialpädagogischer Hilfsangebote an den Schulen. „Die Schulsozialarbeiter im Kreis Altenkirchen leisten anerkanntermaßen eine engagierte und professionelle Arbeit in einem nicht immer einfachen schulischen Umfeld. So unterstützen sie Schülerinnen und Schüler in Krisen- und Konfliktsituationen. Damit liefern sie einen Beitrag zur Verbesserung des Schulklimas insgesamt“, erklärt der SPD-Politiker. Gerade für lernbeeinträchtigte, verhaltensauffällige oder sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche seien Schulsozialarbeiter ein wichtiger Ansprechpartner. Durch die individuelle Förderung würden soziale Kompetenzen vermittelt und zur Persönlichkeitsentwicklung beigetragen. Hinzu kämen wichtige Hilfestellungen beim Übergang von der Schule ins Berufsleben.

Vor diesem Hintergrund kritisiert Wehner den kompletten Rückzug des Bundes aus der Finanzierung der Schulsozialarbeit und fordert ein Umdenken. „Wenn man von Bildungsgerechtigkeit redet und junge Menschen einen für sie bestmöglichen Bildungsabschluss erreichen sollen, darf man die Kommunen nicht bei der Finanzierung der Schulsozialarbeit hängen lassen“, so der Parlamentarier. Er freue sich aber, dass das Land seiner Verantwortung nachkomme und den Kommunen durch die Erhöhung der Landesmittel für Schulsozialarbeiterstellen weiterhin unterstützend zur Seite stehe.



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