Werbung

Nachricht vom 25.02.2014    

Andreas Wever präsentiert seine Radreise durch die Mongolei

Zu einem Dia-Abend ist am Donnerstag, 27. Februar, ins Haus Felsenkeller in Altenkirchen eingeladen. Gezeigt werden Bilder von Andreas Wevers Radreise durch die Mongolei. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt zehn Euro.

Reiseradler Andreas Wever wird am Donnerstag, 27. Februar, im Haus Felsenkeller im Rahmen eines Dia-Abends seine Reise durch die Mongolei präsentieren. (Foto: pr)

Altenkirchen. Menschenleeres Hochland? Endlos eintönige Grassteppe? - Von wegen! In seinem Diavortrag präsentiert der Betzdorfer Reiseradler ein überraschend eindrucksvolles und wahrlich bezauberndes Land mit vielen Facetten. Mit seiner Begleiterin startet er seine abenteuerliche Reise von der Hauptstadt Ulan Bataar während des großen Volksfestes Nadaam. Aus allen Teilen des riesigen Landes messen sich in der Hauptstadt junge Mongolen in drei Disziplinen: Ringen, Reiten und Bogenschießen.

Ihre Route führt nun über weite Steppen und Taigawäldern zum Hövsgöl See, nahe der russischen Grenze. Fernstraßen in der Mongolei – das sind meist ungeteerte holprige Wellblechpisten. Nur die besten Straßen haben eine vergleichbare Qualität wie etwa hiesige Feldwege. Beschilderung ist oft nicht vorhanden, so wird die Orientierung zum Roulettespiel und manchmal verliert man eben.
Durch weite Grassteppen, entlang an riesigen Salzseen, die wie Binnenmeere wirken, inklusive Wellen, Möwen und Strand geht es weiter Richtung Altai-Gebirge. Nach über zwei Monaten erreichen die beiden Radler die Grenze zu Russland. Die Mongolischen Grenzer lassen sie ausreisen, jedoch die russischen nicht einreisen. Sie sitzen fest im Niemandsland.

Die Mongolei gehört zu den am dünnsten besiedelten Regionen auf der Erde. Und doch machen die beiden Reiseradler selbst in den hintersten Winkeln die interessantesten Bekanntschaften mit Nomaden, Murmeltierjägern, einem Bonner Archäologenteam und den legendären Kasachischen Adlerjägern.



Die Mongolei ist ein Land der Gegensätze. Außerhalb der Hauptstadt hört auf den ersten Blick jegliche Infrastruktur auf. Nicht immer lässt sich ein Fluss über eine Brücke überqueren und stellt dadurch die Reiseradler vor manche Herausforderungen. Manchmal glich die Tour eher einem Sprung in eine weit vergangene Epoche als in ein fernes Land. Noch immer zieht ein großer Teil als Nomaden wie schon vor Jahrhunderten mit ihren Viehherden durch das Land.
Die Mongolei verbindet man oft mit endlosem Grasland, doch bietet sie weit mehr. Im Westen türmt sich das gewaltige Altai-Gebirge auf, im Süden die Wüste Gobi mit endlosen Sanddünen, im Norden Taigawälder mit glasklaren Seen – wie in der sibirischen Taiga. Und auf Schritt und Tritt begegnet man außerordentlich herzlichen Menschen – Nachfahren des einst größten Weltreiches auf Erden suchen nach dem Zusammenbruch der ehemaligen Sowjetunion ihren Weg in die Zukunft.

3000 Kilometer in drei Monaten. Quer durch die Mongolei von Ost nach West, dann weiter nach Sibirien. Entlang am Baikalsee bis nach Irkutsk. Mit der Transsibirischen Eisenbahn nach Moskau. Im lebendigen Vortrag in Wort und Bild, lässt der Betzdorfer Reiseradler Andreas Wever seine Zuschauer dieses großartige Land vom Blick eines Fahrradsattels aus miterleben.

Weitere Informationen erhalten Interessierte unter www.kultur-felsenkeller.de. Anmeldungen können unter der Telefonnummer 02681 7118 abgegeben werden.


Jetzt Fan der AK-Kurier.de Lokalausgabe Altenkirchen-Flammersfeld auf Facebook werden!


Kommentare zu: Andreas Wever präsentiert seine Radreise durch die Mongolei

Es sind bisher keine Kommentare vorhanden

Anmeldung zum AK-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Kreis Altenkirchen.

Beliebte Artikel beim AK-Kurier


Folgenschwerer Arbeitsunfall in Friesenhagen

Am Donnerstagabend (23. September) verletzte sich ein Mann in Friesenhagen schwer bei einem Arbeitsunfall. Während Schleifarbeiten hatte sich offenbar durch Funkenflug ein Eimer mit leicht brennbarer Flüssigkeit entzündet. Der Mann geriet beim Löschversuch selbst in Brand.


Aus und vorbei: Impfzentrum in Wissen ist Geschichte

Die Lichter sind ausgegangen, die Türen verschlossen: Das Impfzentrum für den Kreis Altenkirchen im Gebäude der Westerwald Bank in Wissen hat seine Schuldigkeit getan. Seit Freitagnachmittag (24. September) ist es nach knapp achteinhalbmonatigem Betrieb "dicht" - und das hoffentlich für immer.


Rettersen: Wolf dringt in ein Damwildgehege ein

Für Sabine Anhalt war es ein Schock: Als sie in der Nacht auf Donnerstag, 16. September, aufwacht, hört sie „markerschütternde Schreie“ aus dem Damwildgehege gleich bei ihrem Haus in Rettersen. Sie rennt nach draußen, macht das Flutlicht an – und sieht gerade noch einen erwachsenen Wolf in der Dunkelheit verschwinden.


Germania in Wissen: Neue Betreiber stellen sich vor

Wie schon über verschiedene Medien bekannt wurde, geht es ab dem 31. Oktober auch im Restaurant der Germania in Wissen weiter. Dies wurde nun während eines Pressetermins gemeinsam mit Familie Vlach, die den Betrieb übernehmen, offiziell bekannt gegeben. Die neuen Betreiber wollen bei ihrem zukünftigen Wirken in der Germania vor allem auf Qualität und Regionalität gepaart mit Eventgastronomie setzen.


Corona: AK-Land verharrt in unterster Warnstufe

Seit dem letzten Corona-Update am Mittwoch (22. September) wurden im Kreis Altenkirchen mit Stand Freitag (24. September) 19 neue Infektionen nachgewiesen. Insgesamt sind nun laut Kreisverwaltung 247 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet – sechs davon werden stationär behandelt.




Aktuelle Artikel aus Kultur


Erinnerungsstücke der „Ahl Esch“ in Birken-Honigsessen können am 9. Oktober abgeholt werden

Birken-Honigsessen. Ursprünglich hatte der Ortsgemeinderat von Birken-Honigsessen anlässlich der traurigen Fällung der über ...

„Zwei Trompeten & Orgel“ in der Horhausener Pfarrkirche

Horhausen. Zur Aufführung gelangen Werke von Händel, Telemann, C. Franck und Stamm. Das Konzert wird von dem Trio Festivo, ...

WW-Lit in Neitersen: "Wie Findus zu Petterson kam"

Rettersen. Seinen Namen verdankt er schlicht und einfach einer Erbsensorte.
„Findus“ heißt nämlich die Firma, deren Paket ...

Basaltabbau einst großer Wirtschaftsfaktor im Raum Kausen, Elkenroth und Weitefeld

Kausen. Wie in jedem Jahr hatte der Förderverein des Besucherbergwerks Grube Bindweide zu einer Wanderung mit Informationen ...

Kirchener Heimatverein: Trotz besonderer Herausforderungen aktiv gewesen

Kirchen. Zur völlig ungewohnten Jahreszeit und an ungewohntem Ort fand in diesem Jahr die Jahreshauptversammlung des Kirchener ...

Frechblech gab Kirchenkonzerte in Neunkirchen und Ransbach-Baumbach

Neunkirchen/Ransbach-Baumbach. Fröhliche Gäste und sommerlich-flotte Musik in zwei charmanten Wäller Kirchen: Wieder einmal ...

Weitere Artikel


Bowlen mit der Jugendpflege

Betzdorf. Anfang des Jahres wurden zwei Jugendtreffs der Jugendpflege der Verbandsgemeinde Betzdorf wiederbelebt. Neben dem ...

Vorstand startet mit frischem Wind ins neue Jahr

Daaden. Der Förderverein Freiwillige Feuerwehr Daaden-Biersdorf e.V. beschloss bei seiner diesjährigen Jahreshauptversammlung ...

Tag der offenen Tür auf dem Bornshof Straßenhaus

Kreis Neuwied. „KOMM zum PFERD“ lautet das Motto des „Tags der offenen Stalltür“. Die Reitponyzuchtstätte Bröskamp in Straßenhaus ...

Angelika Milster präsentiert ihr Programm in Betzdorf

Betzdorf. Am 14. März um 19.30 Uhr präsentiert Angelika Milster, Deutschlands warmherzigste Diva, zusammen mit ihrem Pianisten ...

Wahlzettel umstritten - Rechtssicherheit angemahnt

Kreisgebiet/Mainz. Vor dem Hintergrund des Normenkontrollverfahrens der rot-grünen Koalition zu den neuen Wahlzetteln für ...

Wissener Bogenschützen auf Erfolgskurs

Wissen. Großartige Erfolge errangen die Wissener Bogenschützen bei den Landesverbands-Meisterschaften des Rheinischen Schützenbundes, ...

Werbung