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Nachricht vom 28.02.2014    

Arbeitsmarkt im Februar zeigt Frühlingshauch

Die Arbeitsagentur Neuwied, zuständig für die Landkreise Neuwied und Aktenkirchen meldete die aktuellen Zahlen zum Arbeitsmarkt. Insgesamt sind 10.163 Menschen Arbeitslos gemeldet, die Quote sinkt auf 6,2 Prozent. Die Arbeitgeber melden mehr offenen Stellen.

Archiv AK-Kurier

Neuwied/Region. Während im letzten Monat die Zahl der Arbeitslosen deutlich stieg, waren es im Februar wieder weniger Menschen ohne Beschäftigung. Auf dem Stellenmarkt wur­den mehr freie Arbeitsstellen als im Vorjahr gemeldet. Diese Entwicklung zeigt sich in beiden Landkreisen gleichermaßen.
Im Gesamtbezirk der Neuwieder Ar­beitsagentur, der die beiden Landkreise Neuwied und Altenkirchen umfasst, waren im Februar 10.163 Menschen arbeitslos. Das sind 70 weniger als im Januar. Die Quote sinkt wieder auf 6,2 Prozent.

Die Arbeitgeber beider Landkreise meldeten im Februar 497 neue Arbeitsstellen, das sind 182 mehr als im Januar und 61 mehr als im Februar 2013. Im Bestand der Neuwieder Arbeitsagentur sind aktuell 1.261 freie Stellen zu besetzen, das sind 51 mehr als im Vormonat und 268 mehr als im Vor­jahresmonat.

„Hier bereits von einer ersten Frühjahrsbelebung zu sprechen ist viel­ leicht etwas verfrüht, aber insgesamt zeigte sich der Arbeitsmarkt im Februar erfreulich stabil“, erklärt Karl-Ernst Starfeld, Leiter der Neuwieder Arbeitsagentur. Die Stellenmeldungen kommen insbesondere aus den Bereichen des verarbeitenden Gewerbes, dem Bereich Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen, dem Gesundheits- und Sozialwesen sowie aus dem Gastgewerbe. „Auch wenn diese Entwicklung zunächst positiv ist, wird sich erst in den nächsten Monaten zeigen, ob das Wintertief überwunden ist. Nicht zuletzt hängt dieses auch vom Wetter und den Bedingungen für die Außenberufe ab“, so Starfeld.

Der Agenturleiter appelliert an die Schülerinnen und Schüler, die sich im Moment in den Prüfungsphasen befinden: „Auch wenn sicher der Kopf erst mal voller Lernstoff ist, sollten sie zeitnah ihre weitere Berufswegplanung angehen. Es gibt vielfäl­tige Möglichkeiten und es muss auch nicht immer ein Studium sein“, so Starfeld. Vor allem für praktisch begabte und interessierte Jugendliche sei die Ausbildung in einem Betrieb oftmals die bessere Lösung.

Voraussetzung dafür, dass der Einstieg ins Berufsleben über eine Lehrstelle tatsächlich klappt, sei natürlich die richtige Wahl des Ausbildungsberufes. Die ist für junge Menschen nicht immer einfach. Denn der Ausbildungsmarkt hat sich in den letzten Jahren sehr stark verändert. Egal ob Studium oder Ausbildung - Karl-Ernst Starfeld rät Jugendlichen dringend, sich möglichst früh damit zu beschäftigen, wel­cher Beruf zu ihnen passen könnte. Kostenlose Unterstützungsangebote gibt es in Fülle. „Das fängt beim ersten Surfen in Internetportalen wie dem Planet-Beruf oder einem Besuch unseres Berufsinformationszentrums an und hört bei der ganz per­sönlichen Betreuung durch die Berufsberater auf.“

Am 27. März findet außerdem bundesweit der 14. Girls´Day – Mädchen-Zukunftstag statt. Die Agentur für Arbeit Neuwied geht wieder mit einem tollen Programm an den Start. Informationen hierzu gibt es unter www.girls-day.de.


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