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Nachricht vom 02.03.2014    

Bundespräsident hat ein "Ehrenpatenkind" in Herdorf

Bundespräsident Joachim Gauck übernahm die Ehrenpatenschaft für das siebte Kind der Familie Grossenbacher in Herdorf. Bürgermeister Uwe Erner überreichte im Auftrag des Bundespräsidialamtes Urkunde und Patengeschenk. Eine stolze und glückliche Familie stellte sich mit der kleinen Lisa dem Fotografen.

Die ganze Familie Grossenbacher war anwesend, als Bürgermeister Uwe Erner (rechts) zu Besuch kam und die Urkunde und das Patengeschenk des Bundespräsidenten überreichte. Foto: Stadt

Herdorf. Groß war die Freude jetzt bei der neunköpfigen Familie Grossenbacher aus Herdorf als sie Besuch von Herdorfs Bürgermeister, Uwe Erner bekam. Er hatte die erfreuliche Aufgabe im Namen des Bundespräsidenten die Urkunde über eine Ehrenpatenschaft zu überreichen. Auch für den Verwaltungschef war dies ein besonderer Moment, denn für ihn war es trotz seiner 19-jährigen Amtszeit ebenfalls eine Premiere.

Erner sprach der Familie seine Anerkennung zu diesem starken Bekenntnis zu einer Großfamilie aus und wünschte ihr alles erdenklich Gute. Im Dezember kam die kleine Lisa als siebtes Kind der Familie auf die Welt.

Hierüber übernimmt dann, das Einverständnis der Familie vorausgesetzt, der Bundespräsident eine sogenannte Ehrenpatenschaft. Diese hat in erster Linie symbolischen Charakter. Sie ist mit der Taufpatenschaft nicht zu vergleichen. Der Bundespräsident bringt mit der Ehrenpatenschaft die besondere Verpflichtung des Staates für kinderreiche Familien zum Ausdruck. Sie stellt die besondere Bedeutung heraus, die Familien und Kinder für unser Gemeinwesen haben. Die Ehrenpatenschaft soll mit dazu beitragen, das Sozialprestige kinderreicher Familien zu stärken, heißt es beim Bundespräsidialamt.

Neben der Urkunde und einem Foto von Joachim Gauck konnte Bürgermeister Erner einen Scheck als Patengeschenk des Bundespräsidenten überreichen, den die Stadt Herdorf noch durch einen weiteren Betrag erhöht hat.

Bei einer gemütlichen Tasse Kaffee lernte der Bürgermeister die ganze Familie kennen, auf die die Eltern, Michael und Viola, zu Recht sehr stolz sind. Vom ältesten Sohn Jason (15 Jahre) über die beiden Töchter Jael (14) und Lea (12) bis zu den jüngeren Söhnen Josef (10), Jonas (8) und dem bisherigen Nesthäkchen Levi (3), ließ es sich keines der Kinder nehmen, dem Bürgermeister Hallo zu sagen. Viola Grossenbacher verriet, dass sich alle Kinder ein Mädchen gewünscht hätten und sie nun entsprechend stolz auf die kleine Lisa seien. Diese nahm mit ihren zehn Wochen den Trubel um sie herum mit einem gelassenen Lächeln zur Kenntnis.


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