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Nachricht vom 05.03.2014    

Allerbeste Stimmung beim Föschber Veilchendienstagszug

Tanz, Musik, phantasievolle Kostüme und humorvolle Ideen – der traditionelle Karnevalszug, der sich am Dienstagnachmittag durch das Asdorftal schlängelte, bot mal wieder Unterhaltung vom Feinsten. Dicht an dicht drängten sich die großen und kleinen Zuschauer an der Strecke, die bis zum Marktplatz führte. Den närrischen Segen gab es auch.

Der „Harbacher Bischof“ segnete nicht nur DJ Hansi, sondern die ganze Narrengemeinde. Fotos: Nadine Buderath

Niederfischbach. An Karneval ist ja bekanntlich die übliche Ordnung auf den Kopf gestellt und so hatte der alte Spruch „Ironie des Schicksals“ hier mal eine rundweg positive Bedeutung: Da hatten die Niederfischbacher ihrem Umzug schon extra das Motto: „Das Wetter ist uns ganz egal – wir Föschber feiern trotzdem Karneval“ verpasst, und was passierte? Blauer Himmel, Sonne und Wolken, die sich als harmlose Schäfchen verkleidet hatten.

Hervorragende Voraussetzungen zum Feiern und das ließen sich die Närrinnen und Narren im Asdorftal nicht zweimal sagen. Dicht gedrängt standen die Zuschauer, um den traditionellen Karnevalszug am Veilchendienstag zu erleben. Und ein Erlebnis – das war er wirklich! Prächtige Festwagen, kunterbunte Fußgruppen und Kapellen, die musikalisch zur allerbesten Stimmung beitrugen.

Allein der TuS Germania Fischbacherhütte gab ein abwechslungsreiches Bild ab. Der Spielmannszug hatte sich ins Koch-Outfit geworfen, während der folgende Motivwagen die Energiewende zum Thema hatte. Gleich ein ganzes Windrad wurde hier transportiert und die Aufschrift verriet: „Uns wird im Winter die Bude nicht kalt, wir holen den Strom vom Giebelwald.“ Dem schienen die Damen der Frauenfußballabteilung jedoch wenig Glauben zu schenken, kamen sie doch als warm verpackte Eskimos daher.

Der Skandal um den Limburger Bischof Tebartz-van Elst wurde selbstverständlich auch in Niederfischbach humoristisch aufgegriffen. Aus Harbach kam eine ganze Abordnung von Ordensleuten - und wo sieht man schon eine Nonne auf dem Trecker? - die ihren „Bischof“ begleitete. Der segnete nicht nur die Narrengemeinde, sondern ebenso DJ Hansi, der am Marktplatz gut gelaunt moderierte und für die passende Musik sorgte.
Hier hatten sich einmal mehr die meisten der oftmals phantasievoll kostümierten Zuschauer (sogar ein verkleideter Vierbeiner wurde gesichtet) eingefunden, die sich über eine Zumba-Darbietung der Tanzschule Freudenberg ebenso freuen konnten, wie über eine ausgiebige Glitzerkonfetti-Dusche von „Fischer Pyrotechnik“. Geschunkelt wurde, gesungen und immer wieder erklang der Ruf „Föschbe –Hau-Ruck!“, während insbesondere die kleinen Jecken sich auf die Kamelle-Jagd machten.

Der Zug selbst hielt noch weitere tolle Ideen und Bilder bereit, bestand er doch aus rund 30 Gruppen. Wandelnde Weihnachtsbäume gab es hier zusehen, lebensgroße Spielfiguren und Klebstofftuben oder die Bauarbeiter von der „Baustelle Gesundheitspolitik“. Und die Niederfischbacher Pfadfinder präsentierten sich als – durchaus freundliche - Mafiosi im Al-Capone-Stil.

Den Abschluss des Karnevalszuges bildete der beeindruckende Prinzenwagen des Karnevalsvereins Wehbach mit den Tollitäten Prinzessin Julia und Prinz Michael an Bord. Der lud die Närrinen und Narren zum Weiterfeiern ein und auch dies ließen sich die Niederfischbacher und alle anderen bestimmt nicht zweimal sagen. (bud)


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