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Nachricht vom 07.04.2014    

Infotag zum Thema Holzhackschnitzelanlagen

Eine kostenlose Informationsveranstaltung zum Thema Holzhackschnitzelanlagen findet am Mittwoch, 9. April, 17 Uhr im Forum des Westerwald-Gymnasiums Altenkirchen statt. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Bioenergie-Dialogs statt.

Holzhackschnitzel - Kostengünstiger Brennstoff für große Heizungsanlagen. Foto: KV

Altenkirchen. Was sind eigentlich Holzhackschnitzel? Sind es nicht diese kleinen gepressten Holzsticks für die heimische Heizungsanlage? Nein, das sind Holzpellets, die bereits seit einigen Jahren verstärkt in Ein- und Mehrfamilienhäusern zum Einsatz kommen.
Holzhackschnitzel hingegen werden zwar auch als Brennstoff verwendet, kommen aber in wesentlich größeren Heizungsanlagen zum Einsatz. Es gibt zwar keine festgelegte Anlagengröße, aber wer in seiner Liegenschaft einen installierte Wärmeleistung von ca. 100 KW und mehr vorhält, für den könnte sich eine Holzhackschnitzelanlage lohnen.

„Der Einsatzbereich der Holzhackschnitzeltechnik liegt ganz klar im Bereich der mittelständischen Unternehmen und größeren kommunalen Liegenschaften. Dort entfaltet sie ihre ökologischen und wirtschaftlichen Vorteile. Vom Grundsatz her gilt je größer der Wärmebedarf, desto wirtschaftlicher kann die Anlage betrieben werden, da die gegenüber einer konventionellen Anlage höheren Investitionskosten durch niedrigere Brennstoffkosten kompensiert werden können“, so Lars Kober vom Nahwärmeverbund Glockenspitze Altenkirchen gAöR.

Obwohl die Holzhackschnitzeltechnik bei unseren Nachbarn in Österreich und der Schweiz seit Jahrzehnten eingesetzt wird, kann man die Anzahl der installierten Anlagen in unserer Region an zwei Händen abzählen. Neben dem Landkreis Altenkirchen, der derzeitig drei Anlagen betreibt, hat die Verbandsgemeinde Daaden ein auf Holzhackschnitzel basierendes Nahwärmenetz errichtet. Weitere Anlagen sind in Hamm, Friesenhagen und Wingendorf bekannt.

Aufgrund der sehr guten CO2-Werte der Holzhackschnitzelanlagen und den potentiellen finanziellen Einsparmöglichkeiten (eine wirtschaftliche Einzelfallberechnung ist immer erforderlich), bietet der Landkreis Altenkirchen im Rahmen des Bioenergiedialogs Oberberg/Rhein-Erft/Westerwald-Sieg am Mittwoch, 9. April, 17 Uhr, im Forum des Altenkirchener Westerwald Gymnasiums allen interessierten Unternehmen, Architekten und Planern eine kostenlose Infoveranstaltung an.
Verschiedene Praxisbeispiele aus der Region, kombiniert mit Wirtschaftlichkeitsberechnungen und dem Aufzeigen von Fördermöglichkeiten für die Errichtung des Heizwerks und von Nahwärmenetzen, bilden den Kern der gut zweistündigen Veranstaltung.

Profitieren möchte der Landkreis Altenkirchen von den bereits gesammelten Erfahrungen des Oberbergischen Kreises und des Rhein-Erft-Kreises. Gemeinsam hat man sich zum Bioenergiedialog Oberberg/Rhein-Erft/Westerwald-Sieg zusammengeschlossen. Das Projekt wird vom Bundeslandwirtschaftsministerium gefördert und hat sich zum Ziel gesetzt, die energetische Nutzung der Biomasse zu steigern.

Das ausführliche Programm kann unter www.klimaschutz-ak.de (Aktionsprogramm/Veranstaltungen) abgerufen werden. Interessierte können sich bei der Kreisverwaltung Altenkirchen unter Telefon (0 26 81) 81-20 81 oder per E-Mail bei lars.kober@kreis-ak.de anmelden.


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