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Nachricht vom 08.04.2014    

Altes Feuerwehrhaus besichtigt

Das alte Betzdorfer Feuerwehrhaus, unter Denkmalschutz stehend, wurde 2008 an privat verkauft. Eine Teilsanierung ist bereits abgeschlossen, und es kann sich sehen lassen. Davon überzeugten sich Mitglieder der CDU-Fraktion von Stadt- und VG-Rat.

Das alte Betzdorfer Feuerwehrhaus schauten sich Vertreter der CDU an. Foto: pr

Betzdorf. „Der Verkauf des Hauses hat sich gelohnt“, stellte CDU-Fraktionssprecher Werner Hollmann fest. Gemeint ist das alte Feuerwehrhaus in Betzdorf. Das Haus wurde 2008 von der Verbandsgemeinde Betzdorf an die Familie Benner verkauft.
Die Verbandsgemeinde benötigte es nicht mehr und eine Sanierung unter Beachtung des Denkmalschutzes wäre für den Steuerzahler teuer geworden. Grund genug für die CDU-Fraktionen der Verbandsgemeinde und der Stadt Betzdorf, sich das alte Feuerwehrhaus nach sechs Jahren einmal näher anzuschauen. „Der Familie Benner kann man nur dankbar sein“, freute sich Paul Schwan als CDU-Fraktionssprecher im Verbandsgemeinderat.

Familie Benner handelte nach dem Kauf, denn das Haus war in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Gerade bei Denkmälern eine nicht ganz einfache Sache, schließlich muss stets der Landeskonservator eingeschaltet werden, um entsprechende Maßnahmen abzustimmen. Auflagen galt es zu beachten und einzuhalten. Das ging so weit, dass sogar die alten Innentüren aufgearbeitet und wieder eingebaut werden mussten. Besonders aufwendig war es, das Gebäude trocken zu legen. Der Untergrund im Rainchen ist sehr feucht. Umfangreiche Drainagen hinter und unter den Außenmauern waren notwendig.

Ins Auge fallen die neuen Tore, die sich hervorragend in das Gesamtensemble einfügen. Früher schwere massive Garagentore aus Holz, heute lichtdurchlässige Türen. Ein heller großer Raum ist entstanden. „Hier verbindet sich ein Stück Modernität mit der Tradition“, analysierte Ratsmitglied Gerhard Muhl.

Hans-Hermann Benner führten die heimischen Christdemokraten durch das ganze Haus. Der Feuerwehrturm, der früher zum Trocknen der Schläuche benutzt wurde, soll als solcher erhalten bleiben. Wann die Sanierung erfolgt, steht noch nicht fest.

„Nach und nach, wenn die zeitlichen Ressourcen zur Verfügung stehen“, berichtete Hollmann aus dem Gespräch mit dem Eigentümer. Wie geht es weiter mit dem Feuerwehrhaus? Oben wird moderner Wohnraum entstehen. Die ehemaligen Garagenflächen für die Feuerwehrautos wären vielleicht für einen gastronomischen Betrieb interessant.

„Die Entscheidung von 2008, das Haus zu verkaufen, war goldrichtig. So können sich die Menschen weiter an dem historischen Gebäude erfreuen“, findet der 1. Beigeordnete Bernd Rödder.


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